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Die Macht der Freiheit. Erinnerungen.

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Der böse (Wirtschafts-)Onkel aus dem Fernsehen hat ein Buch geschrieben. Ein gutes und sehr lesbares Buch. Nicht nur für Henkel-Fans. Wer -- wie der Rezensent -- noch eigene Erinnerungen an die Fifties und Sixties besitzt, wer einfach nur Hamburger Lokalpatriot ist oder sich dafür interessiert, wie der Computer nach Deutschland kam (Henkel war 30 Jahre IBM-Manager), wer Wiedervereinigung und 90er Jahre aus Sicht eines unkonventionellen Wirtschaftlers bewertet sehen mö Mit diesem Band auf dem Weihnachtstisch darf er sich freuen! Bravourstü Der Einfall, einfach Papis Schmalfilme vom Familienglück nachzuerzählen, um Elternhaus und Kindheit zu skizzieren; Intimität doppelt medial gebrochen, fast entsteht so etwas wie Literatur. Die ersten 100 Seiten berichten humorvoll, detailreich und mit Hamburger Nachkriegsjahre, das Wirtschaftswunder einer Kriegerwitwe, ein Jazz-Club in der Wohnung, die Beatles auf St. Pauli, kaufmännischer Lehrling im Hafen, mit Chuzpe auf dem zweiten Bildungsweg, Mädchen und Segeln, schließlich Frühstart beim damaligen Trend-Konzern Henkel lässt übliche Manager-Memoiren an Lebensfülle und Lesbarkeit weit hinter sich. Die folgenden Seiten können das Niveau -- was Wunder bei diesem Anfang! -- nicht immer halten und gegen Ende gar ficht der Buhmann der deutschen Konsens-Demokratie dann seine Lieblingskämpfe in Buchform Kohl findet er doof, Schäuble großartig, Schröder so ähnlich wie Kohl und überhaupt hat er es schon immer gesagt. Silvester 1999 auf Cuba, Fidels Wünsche fürs neue Jahrtausend auf eine Zigarre geschrieben. Hätte Henkel auf diesen Gag und allzu große Aktualität verzichtet, seinen Bericht einfach früher enden Es wäre nicht nur ein gutes, sondern ein großartiges Buch geworden. --Michael Winteroll

294 pages, Paperback

First published January 1, 2002

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About the author

Hans-Olaf Henkel

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German manager and political publicist. He is a Member of the European Parliament, representing the political party Alternative for Germany ( AfD ).

He was a manager at IBM, President of the Federation of German Industries and President of the Leibniz Association.

In November 2010, Henkel suggested in an article in the German magazine Focus to split the Eurozone into two currencies, a northern and a southern one which was paid a lot of attention. In 2011 he proposed in an article in the Financial Times, that "Austria, Finland, Germany and the Netherlands should leave the eurozone" and "create a new currency leaving the euro where it is".

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