ALS BESIEGTER MUSSTE ER FLIEHEN - ALS KÖNIG WILL ER WIEDERKEHREN Das Jahr 1030. Der junge Wikinger Harald kämpft in seiner ersten Schlacht an der Seite seines Halbbruders, König Olaf. Als der König getötet wird und die Schlacht verloren ist, muss Harald fliehen. Sein Weg führt ihn an die Höfe der mächtigsten Fürsten seiner Zeit, bis nach Byzanz, wo er sich einem Söldnerheer anschließt. Seine militärischen Fähigkeiten verhelfen ihm schon bald zu Einfluss und Wohlstand. Doch nie hat Harald seine wahre Bestimmung aus den Augen Nach Jahren im Exil begibt er sich auf den Weg, um den Thron seiner Ahnen zurückzuerobern und das Reich der Wikinger zu vereinen. Denn Harald ist der einzige wahre Thronfolger … "Das Blut der Wikinger" ist der erste Band der faszinierenden Trilogie "Last Viking" von Poul Anderson, die fesselnde und wahre Geschichte des Wikingerfürsten Harald Sigurdharson.
Pseudonym A. A. Craig, Michael Karageorge, Winston P. Sanders, P. A. Kingsley.
Poul William Anderson was an American science fiction author who began his career during one of the Golden Ages of the genre and continued to write and remain popular into the 21st century. Anderson also authored several works of fantasy, historical novels, and a prodigious number of short stories. He received numerous awards for his writing, including seven Hugo Awards and three Nebula Awards.
Anderson received a degree in physics from the University of Minnesota in 1948. He married Karen Kruse in 1953. They had one daughter, Astrid, who is married to science fiction author Greg Bear. Anderson was the sixth President of Science Fiction and Fantasy Writers of America, taking office in 1972. He was a member of the Swordsmen and Sorcerers' Guild of America, a loose-knit group of Heroic Fantasy authors founded in the 1960s, some of whose works were anthologized in Lin Carter's Flashing Swords! anthologies. He was a founding member of the Society for Creative Anachronism. Robert A. Heinlein dedicated his 1985 novel The Cat Who Walks Through Walls to Anderson and eight of the other members of the Citizens' Advisory Council on National Space Policy.[2][3]
Poul Anderson died of cancer on July 31, 2001, after a month in the hospital. Several of his novels were published posthumously.
Nope. Just nope. This was terrible and I almost dnf-ed it. Harald is the worst and I don't care about ANYONE in this book. There were way too many time jumps and even tho I loved that the author tried to stay historically correct ... this just wasn't my cup of tea at all.
Das Buch ist der Auftakt einer Trilogie und wurde bereits in den 1980er Jahren veröffentlicht. Die vorliegende Ausgabe ist im Mantikore Verlag erschienen. Der Autor selbst ist bereits 2001 gestorben. Als Sohn skandinavischer Eltern lebte er zeitweise in Dänemark und den USA.
In seinem Vorwort geht er auf die historischen Quellen ein, die er zur Recherche zu Rate gezogen hat und erklärt die Aussprache einiger altnordischer Begriffe. Auch erläutert er, warum er für Ortsnamen und einige Begriffe die jeweiligen modernen Varianten gewählt hat. Dies gefiel mir allerdings nicht sehr, da es im 11. Jahrhundert Länder wie Polen noch nicht in der heutigen Form gab. Mir hätten die damaligen Namen besser gefallen. Aber das ist wohl Geschmackssache. Mancher Leser tut sich mit fremd klingenden Begriffen ja eher schwer und wird dadurch im Lesefluss gestört.
Ich brauchte anfangs auch etwas Gewöhnung an die Erzählweise. Die Sätze sind kurz, jedoch ist die Sprache bildhaft und ich konnte mir die beschriebenen Szenen sehr gut vorstellen. Anfangs musste ich mich erst an den Schreibstil gewöhnen, aber wurde zum Ende so gefesselt, dass ich es ganz durchlesen musste. Die Handlung ist fesselnd und abwechslungsreich. Es gibt kürzere und längere Abschnitte, was darauf schließen lässt, dass die Überlieferungen an diesem Punkt nicht besonders ausführlich sind und manche Zeiträume vielleicht übersprungen wurden. Der Autor hält sich - nach meinem Wissensstand - ziemlich genau an das historische Vorbild, nimmt sich aber wohl auch einige Freiheiten heraus, um die nötige Spannung zu erzeugen. Es ist ja auch kein wissenschaftlicher Aufsatz, sondern ein teilweise fiktiver Roman über einen norwegischen König, der tatsächlich gelebt hat. Die Beschreibungen von Schlachten und die politischen Intrigen nehmen nicht zu viel Platz ein und sind passend in die Geschichte eingefügt.
Ich kann das Buch allen Lesern empfehlen, die gerne etwas über die Wikingerzeit lesen und kein Problem haben, wenn Autoren sich künstlerische Freiheiten heraus nehmen.
Harald ist für viele nur der jüngere Halbbruder des Königs. Aber er will sich beweisen und zieht gemeinsam mit ihm in die Schlacht. Nach der Niederlage und dem Tod des Königs muss Harald fliehen. Aber für ihn bedeutet die Flucht nur, sich auf sein großes Ziel vorzubereiten, nämlich König von Norwegen zu werden. Poul Anderson erzählt die Geschichte des Wikingerfürsten Harald Sigurdharson, seines Wegs ins Exil und seinem Kampf um den Thron. Eigentlich ein Thema, das mich interessiert. Eigentlich...
Wenn mir in einer Geschichte der Protagonist unsympathisch ist und diese Geschichte aber gut geschrieben ist, kann mir das Buch immer noch gefallen. Genauso, wenn ich den Protagonisten mag und die Geschichte vielleicht nicht ganz so gut geschrieben ist. Hier ist ein eher unsympathischer Protagonist in den Krieg gezogen, hat verloren und sich dann auf und davon gemacht, den Blick immer auf die Königskrone von Norwegen gerichtet. Sein Weg führt ihn zu den großen Fürsten seiner Zeit, an manchem Hof bleibt er länger als an anderen. Er verliebt sich, aber keine Frau ist ihm so viel Wert wie die Königskrone. Manchmal lässt der Autor mich an jedem noch so kleinen Gedanken von Harald teilhaben, dann überspringt er die gefühlt wichtigsten Teile, um nicht den berühmten (dieses Mal vom Blut der Krieger) rotgefärbten Faden zu verlieren.
So weit, so wenig gut. Was mich dabei am meisten gestört hat war, dass der Autor die Geschichte des mir unsympathischen Protagonisten gefühlt heruntergerattert hat. Knappe Worte (denn ein Krieger macht nicht viele Worte), keine Emotionen (denn die stehen nur dem großen Ziel im Weg) und auch sonst nichts, was dazu geführt hätte, dass mir diese Geschichte von Harald Sigurdharson wenigstens ein bisschen gefallen hätte.