Alexis Vellis ist der beste Student der Wiener Musikakademie. Als Abschlussarbeit soll er das Geheimnis um Mozarts letztes Requiem entschlüsseln. Die geheime Studentenvereinigung "Prima Vista" rät ihm davon a. Alle vorherigen Studenten, die mit dem gleichen Thema beauftragt waren, haben Selbstmord begangen. Doch der fleißige Stipendiat sieht hier die Chance, seine akademische Karriere zu beginnen. Dann lernt er die bezaubernde Malaika kennen, die wie keine andere auf der Welt Geige spielen kann. Alexis ist auf der Stelle verliebt. Von dieser Liebe geblendet, verkennt er die wahre Gefahr, die von seiner Spurensuche ausgeht ...
Michalis Patentalis liefert einen fantastischen Roman noir um die Frage "Wer hat Wolfgang Amadeus Mozart umgebracht?"
Grauenvoll. Ich würde ja auf die flache Story à la "dem Protagonisten stoßen Dinge zu, deshalb ist er der Protagonist" eingehen; oder auf die Charaktere, die ungefähr so dreidimensional und interessant sind wie ein Abziehbildchen; oder auf die Liebesgeschichte, die absolut nicht überzeugt. Leider bleibt eine Kritik an der Oberfläche stecken. Der Roman ist eine Übersetzung aus dem Griechischen, und selbst wenn man großzügig über Metaphern hinwegsieht, die so sperrig sind wie ein Schrankkoffer, bleibt immer noch die Tatsache, dass jemand dieses Monstrum angeblich lektoriert hat. Rechtschreibfehler, die jeder Grundschüler vermeidet; falsche grammatikalische Bezüge und eine Zeichensetzung, die nach einem Drittel des Buches einfach aufgibt und nicht einmal mehr den Anschein erwecken will, sie sei konsistent, vermiesen jeden Spaß, den man mit dieser recht kreativen Idee hätte haben können.