Jan Kammann unterrichtet Englisch und Geographie in einer internationalen Vorbereitungsklasse in Hamburg. Im Klassenraum kommen Schüler aus über zwanzig Nationen zusammen – aus Lebenswelten, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten. Eines Tages ist ihm Er will mehr über ihre Herkunft wissen und kennenlernen, was für sie bis vor Kurzem ihre Heimat war. Kammann nimmt sich ein Sabbatjahr und zieht los; im Gepäck jede Menge Tipps, Adressen und Reiseempfehlungen seiner Schüler. Er erlebt den Alltag in Kuba, Nicaragua und Kolumbien, Südkorea, China, Russland, im Kosovo, in Albanien, Armenien, Iran und Ghana. Unkonventionell und warmherzig erzählt er vom Lehrersein heute. Und von der Welt, in der er selbst ein Jahr lang zum Schüler wird.
Eine nette Lektüre zum schnell Weglesen. Die Reise, welcher sicher Herr Kammann angenommen hat ist faszinierend und mutig. Und genau so beginnt das "Tagebuch der Reise". Die Geschichten werden jedoch im Laufe des Buches immer "ähnlicher" und von daher verliert die Geschichte zum Ende leider etwas an Wirkung. Aber es ist schön zu sehen, wie nach und nach ein Prozess aller Reisebeteiligten stattfindet und alle etwas voneinander lernen. Ein wirklich insgesamt lesenswertes Buch, auch wenn ich "nur" 3 Sterne vergebe.
Das Buch gibt einem einen kurzweiligen, oft jedoch recht oberflächlichen Einblick in die 14 Länder, die Herr Kampmann besucht hat. Der Schreibstil war für meinen Geschmack an vielen Stellen aufgrund der seltsamen Satzkonstruktionen und kurzen Sätze kein Genuss.