Jump to ratings and reviews
Rate this book

Der Mensch: Verse

Rate this book
This work has been selected by scholars as being culturally important, and is part of the knowledge base of civilization as we know it. This work was reproduced from the original artifact, and remains as true to the original work as possible. Therefore, you will see the original copyright references, library stamps (as most of these works have been housed in our most important libraries around the world), and other notations in the work. This work is in the public domain in the United States of America, and possibly other nations. Within the United States, you may freely copy and distribute this work, as no entity (individual or corporate) has a copyright on the body of the work. As a reproduction of a historical artifact, this work may contain missing or blurred pages, poor pictures, errant marks, etc. Scholars believe, and we concur, that this work is important enough to be preserved, reproduced, and made generally available to the public. We appreciate your support of the preservation process, and thank you for being an important part of keeping this knowledge alive and relevant.

72 pages, Hardcover

Published July 30, 2018

1 person want to read

About the author

Hermann Kasack

23 books2 followers
Hermann Robert Richard Eugen Kasack wuchs als einziges Kind eines praktischen Arztes in Potsdam auf. Er besuchte das humanistische Viktoria-Gymnasium in Potsdam und begann 1914 ein Studium der Nationalökonomie und Literaturgeschichte in Berlin, das er 1920 in München abschloss.

1915 veröffentlichte er in der Zeitschrift Die Aktion sein erstes Gedicht mit dem Titel Mutter. 1916 fanden in Berlin erste Vorlesungsabende "Neuer Dichtung" mit Wolf Przygode statt. Im folgenden Jahr begannen die lebenslangen Freundschaften mit dem Maler Walter Gramatté – Vorbild für die Figur des Malers Catell in Die Stadt hinter dem Strom – und mit dem Dichter Oskar Loerke. Sein erstes Buch, Der Mensch. Verse, erschien 1918.

1920 heiratete Hermann Kasack Maria Fellenberg. Im selben Jahr wurde er Lektor im Gustav-Kiepenheuer-Verlag in Potsdam. In dieser Funktion gab er unter anderem die gesammelten Werke von Friedrich Hölderlin heraus. 1924 wurde seine Tochter Renate geboren. 1925 verließ er den Kiepenheuer-Verlag und wurde ständiger literarischer Mitarbeiter bei der Funk-Stunde Berlin, wo er unter anderem für die Programmgestaltung der ersten Dichterlesungen zeitgenössischer Lyriker verantwortlich war. Im folgenden Jahr wurde sein Drama Die Schwester uraufgeführt und er wurde Direktor beim S. Fischer Verlag. 1927 wurde sein Sohn, der spätere Slawist Wolfgang Kasack, geboren. In den folgenden Jahren arbeitete er als freier Schriftsteller und Rundfunkautor. Er veröffentlichte zahlreiche Gedichte und war für mehr als hundert Radiosendungen verantwortlich, darunter viele Porträts von Schriftstellern und zahlreiche Hörspiele, von denen nur wenige als Tondokumente erhalten sind. Am 28. März 1933 wurde ihm jegliche Mitarbeit am Rundfunk verboten. Dennoch unterzeichnete er am 26. Oktober 1933 das Gelöbnis treuester Gefolgschaft für Adolf Hitler.

Er blieb nach dem Verbot fast ohne Arbeit, bis er 1941 als Nachfolger von Oskar Loerke Lektor im S. Fischer (später Suhrkamp) Verlag wurde. Während Peter Suhrkamps Verhaftung 1944 übernahm Kasack die Verlagsleitung.

Nach dem Krieg arbeitete Kasack noch einmal für den Berliner Rundfunk, bis er 1949 nach Stuttgart umzog. 1947 erschien sein bekanntester Roman, Die Stadt hinter dem Strom für den er 1949 in Berlin den Fontane-Preis erhielt. Er wurde 1948 Gründungsmitglied des Deutschen P.E.N.-Zentrums und Mitglied in der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz. Sein zweiter und letzter Roman, Das große Netz erschien 1952. Von 1953 bis 1963 setzte er sich als Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung vor allem für die Veröffentlichung von vergessenen zeitgenössischen Autoren ein. 1955 wurde seine Oper Die Stadt hinter dem Strom, vertont von Hans Vogt, in Wiesbaden uraufgeführt. Zu seinem sechzigsten Geburtstag erschien eine Sammlung seiner wichtigsten Essays und Reden aus drei Jahrzehnten als Geschenk des Suhrkamp Verlages. Der Ministerpräsident von Baden-Württemberg verlieh ihm einen Professorentitel. 1960 erhielt er die Leo-Tolstoi-Gedenkmedaille des Maxim-Gorki-Instituts für Weltliteratur in Moskau.

1963 trat Kasack von seinem Amt als Präsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung zurück, nachdem er fast vollständig erblindet war. Er starb am 10. Januar 1966 in seiner Stuttgarter Wohnung.

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
0 (0%)
4 stars
0 (0%)
3 stars
0 (0%)
2 stars
0 (0%)
1 star
0 (0%)
No one has reviewed this book yet.