Dieses historische Buch kann zahlreiche Tippfehler und fehlende Textpassagen aufweisen. Kaufer konnen in der Regel eine kostenlose eingescannte Kopie des originalen Buches vom Verleger herunterladen (ohne Tippfehler). Ohne Indizes. Nicht dargestellt. 1867 edition. Auszug: ... Mozart hatte mit seiner Frau und seinen Kindern, Marianne und Wolfgang, Paris am 10. April 1764 verlassen. Auf ihrer Reise nach England hielten sie sich in Calais auf, wo sie beim Procureur du Rai et de VAmirauU zu Tische geladen waren und wo auch Leopold seinen Wagen zuruckliess. Zum erstenmale genossen sie in Calais den bezaubernden Anblick des Meeres, das Schauspiel der Ebbe und Fluth, --wie das Meer ablaufet und wieder zunimmt," wie sich Marianne in ihr Tagebuch notirte. Da im gewohnlichen Packetboot mit nur 10--12 Betten bereits vierzehn Personen fur die Fahrt nach Dover eingeschrieben waren, miethete sich Leopold zur grosseren Bequemlichkeit ein eigenes Schiff. Er musste dafur funf Louisd'or zahlen, doch erleichterte er sich diese Auslage, indem er noch vier Passagiere, von denen jeder einen halben Louis entrichtete, mit in s Schiff nahm. Ausserdem hatte Leopold auch noch zwei Bediente bei sich, von denen der eine, ein ihm von seinen Freunden warm empfohlener Italiener, Namens Porta, den Weg von Paris nach London schon oft gemacht hatte und nun auch alleReiseangelegenheiten der Familie zur vollen Zufriedenheit besorgte. Die U eberfahrt war gut. Wir sind glucklich uber den Maxloner-Bach gekommen," schreibt Leopold scherzend (auf Maxglan bei Salzburg anspielend) am 25. April an seineu Freund Hagenauer in Salzburg1). Freilich ging es nicht ohne Seekrankheit ab, und mich hat es am meisten hergenommen," fugt Leopold in diesem ersten Briefe aus London noch bei. Vor Dover wechselten sie mit einem kleineren Schiffe, um sich an's Land setzen zu lassen, wofur Leopold noch weitere sechs Laubthaler zu zahlen hatte, was er..."