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Jacques Ricou #3

Der nützliche Freund

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Jacques Ricou, der grimmig-charmante Pariser Richter, untersucht den Tod von Marc Leroc, einer Schlüsselfigur im größten Korruptionsfall der deutsch-französischen Geschichte. Unvermittelt gerät Jacques in einen Sumpf aus Verrat und politischen Intrigen - in dem auch das Leben seiner Freundin Margaux auf dem Spiel steht. Ulrich Wickert glänzt als Kenner französischer Lebensart und zeigt sich einmal mehr als brillanter Krimiautor.

Hardcover

First published August 1, 2008

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About the author

Ulrich Wickert

69 books2 followers
Ulrich Wickert is a German journalist and author, and one of the best known broadcasters in Germany.

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Community Reviews

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2 stars
9 (34%)
1 star
6 (23%)
Displaying 1 - 4 of 4 reviews
10 reviews
December 7, 2020
Ein leider wirrer Roman, der die internationale Korruption thematisiert.
Die Protagonisten entsprechen den gängigen Cliches , sie handeln selten logisch und die Dialoge sind hölzern.
Schade!
Andere Bücher dieses Autoren sind wesentlich besser konstruiert und unterhaltsamer!
48 reviews
February 16, 2021
Ich arbeite mich peu a peu durch die Ricoh Krimis von Ulrich Wickert, einfach deswegen, weil sie sehr leicht und ohne grosses Tiefschürfen zu lesen sind und auch immer eine gewissen Spannung erzeugen. Was negativ auffällt ist, dass er offensichtlich mit Textbausteinen arbeitet, denn einige Passagen, insbesondere über Ricohs Vorleben und vorherige Fälle, wiederholen sich wortwörtlich. Das wirkt lästig. Wahrscheinlich ist es nicht verwunderlich bei dem enormen Volumen von Büchern, die er verfasst hat. Ich habe noch keines seiner Sachbücher gelesen, kann also darüber nicht urteilen. Auch seine kleinen Diskurse über die französische Lebensart mit und über Wein wiederholen sich sehr ähnlich. Er will offensichtlich den Leser mit dieser Lebensart vertraut machen. Er ist ja selbst ganz offensichtlich sehr francophil.
Seine Romane, die ich bisher gelesen habe, haben immer einen zeitgeschichtlichen Bezug. So auch hier. Er arbeitet die Leuna-Affäre auf, mit der ich als Zeitgenosse durch Zeitung und Fernsehen relativ vertraut bin. Das ist alles, wie gesagt, flott geschrieben, manchmal jedoch ein wenig hölzern. Es ist ein Krimi, also gibt es eine gehörige Anzahl von Toten. Ricoh selbst wird auch, wie in den anderen vorherigen Romanen, wieder einer grossen Gefahr ausgetzt. Das gehört einfach zu dem Genre. Das Banken nicht immer sauber arbeiten, weiss man, aber ob sie sogar vor Morden nicht zurückschrecken ist fraglich, muss man aber hier der schriftstellerischen Freiheit zurechnen. Ricoh ist ja ein echt französischer Charmeur und die Frauen fliegen ihm tatsächlich fast ohne sein Zutun zu - in jedem Buch legen sich die äusserst attraktiven Frauen einfach zu ihm ins Bett. Soll der Eindruck erweckt werden, dass Franzosen zum einen unwiderstehlich und zum anderen auch modern polygam sind? Die Erotik ist im Gegensatz zu vielen anderen Autoren bei Wickert sehr wohltuend dezent beschrieben.
Am Ende geht ihm allerdings der Gaul durch. Er arbeitet da mit Vergessenserum und bezieht sich auf ein Medikament, das unter anderem gegen Angstzustände verschrieben wird. Zusammen mit dem Angriff auf Ricoh und den Freund Mahon und dem ihm versehentlich belassenen noch eingeschalteten Blackberry, wodurch die Staatsanwältin alles mithören kann, ist dann schon ein bisschen weit hergeholt.
Profile Image for Stefanie.
61 reviews1 follower
August 12, 2008
Zum Inhalt:

Am Morgen erzählt die Journalistin Margaux ihrem Freund, dem Richter Jacques Ricou, noch von einem Korruptionsfall, in den auch deutsche Politiker verwickelt sein sollen. Schon am selben Abend wird sie bewusstlos in der Wohnung des in den Fall verwickelten Leroc gefunden. Ricou selbst beschäftigt sich mit dem Fall und wird immer tiefer mit hineingezogen.

Meine Meinung:

Als nicht sehr erfahrene Krimi-Leserin fand ich das Buch ganz in Ordnung. Es ist spannend und lässt sich schnell und flüssig lesen.

Am Anfang ist es nicht leicht, sich in den Roman einzufinden. Zu verwirrend ist das Zusammenspiel aus Politik, Wirtschaft und mächtigen Einzelpersonen. französische Ausdrücke und Namen machen es Lesern, die des Französischen nicht mächtig sind, leider auch nicht gerade leicht, dem Geschehen zu folgen. Die übermäßige Verwendung der französischen Ausdrücke und die fast klischeehafte Beschreibung des Pariser Lebens wirkt, als wolle Ulrich Wickert mit aller Macht beweisen, dass er selbst in Frankreich lebt und Ahnung hat, wovon er redet. Dabei wäre weniger in diesem Falle mehr gewesen.

Auch im Laufe des Romans wird es nicht besser, immer wieder werden unwichtige Personen mit Namen und Vorgeschichte eingeführt, so dass man leicht den Überblick verlieren kann. Überflüssige Handlungsstränge gaukeln dem Leser vor, doch etwas mit dem Fall zu tun zu haben und später noch wichtig zu werden, so auch die Schweizer Cervelawurst, und stiften dadurch zusätzliche Verwirrung.

Oft stolpert man über hölzerne Formulierungen, glaubt im ersten Moment, dass das von einer unglücklichen Übersetzung aus dem Französischen kommt, bis einem einfällt, dass Wickert ja auf Deutsch schreibt. Auch störte mich das all zu flapsige "Nee" und "nix". War das ein missglückter Versuch des Autors, jugendlich und cool zu wirken?

Auch das Ende, die Auflösung des Ganzen wirken für mich wenig gekonnt. Zu viel hängt da an seltsamen, konstruiert wirkenden Zufällen, überraschenden Fehlern von Einzelpersonen und ähnlichem.

Ich habe nicht viel von dem Buch erwartet, Ulrich Wickert als Krimiautor war mir neu, außerdem lese ich sehr selten Krimis. Durch diese geringen Erwartungen habe ich mich dann doch ganz gut von dem Buch unterhalten gefühlt. Ich habe es schnell gelesen und fand es auch zum Großteil spannend und interessant. Doch wegen der schon erwähnten Mängen wird es sicher keines von meinen Lieblingsbüchern und ich werde es auch nicht weiterempfehlen.
Profile Image for Heidy.
156 reviews
March 9, 2019
Kann man lesen. Die Story selbst mag ja auch ganz interessant sein, aber mir ist da zuviel "Drumherum" - ständig muss er zeigen, was er alles über die verschiedensten Aspekte Frankreichs weiß, aber mich interessiert das "nicht die Bohne". - Liest sich aber schnell, weil es kurz ist und man diesen ganzen Nebenkram überfliegen kann (statt sich davon nerven zu lassen)...

Zum Ende hin wird es immer obskurer, reichlich bescheuert...
Displaying 1 - 4 of 4 reviews

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