Leider sehr enttäuschend. Die Prämisse klingt zunächst noch sehr vielversprechend und geheimnisvoll: Fünf Personen werden in einem alten Gebäude sich selbst überlassen und sollen ein altes 'Artefakt' - die Sonne - finden. Die Handlung ist auch sich ganz gut überlegt und hält einige kleine Überraschungen parat. Leider scheitert es massiv an der Umsetzung. Das Geschehen tritt immer wieder hinter ausufernden Detailbeschreibungen oder Anekdoten von/über unbeteiligte(n) Figuren zurück, die meistens anscheinend auch keine wirkliche Relevanz für die Handlung oder das Figurenverständnis besitzen. Der Schreibstil war für mich auch ein wenig irritierend, weil viel zu umständlich. Wahrscheinlich kann man ihn sehr gut als 'poetisch' beschreiben, für mich fühlte er allerdings viel zu erzwungen und ein bisschen nach Energieverschwendung an. Das alles hat am Ende leider dazu geführt, dass ich nur noch oberflächlich über dieses Buch drübergelesen habe.