KRIEGSMÜDE - Kiel, Anfang November 1918. Kurz vor dem Ende des Weltkrieges weigern sich deutsche Matrosen, ihr Leben in einer aussichtslosen letzten Schlacht zu opfern. Der Staat versucht, seine Ordnung aufrechtzuerhalten. Als in einem Waldstück am Kaiser-Wilhelm-Kanal die Leichen von drei Werftarbeitern gefunden werden, übernimmt Kommissar Rosenbaum den Fall. Handelt es sich bei den Toten um politische Aufrührer? Und warum behindern die Politische Polizei und das Militär Rosenbaum bei seiner Arbeit?
Sowohl historisch, als auch inhaltlich/gesellschaftlich wertvoll. Eine Geschichte, die eine Gesellschaft am Ende des Kaiserreichs und im Übergang zur Weimarer Republik sehr anschauend schildert und Parallelen zur heutigen Zeit aufzeigt.