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The Human Slaughter-House: Scenes From the War That Is Sure to Come

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Face the brutal reality of war as this book lays bare its physical and mental horrors.

This edition examines the darker side of conflict, inviting readers to see war through a veteran’s eye and to question the glamour often taught about patriotism. It presents a focused argument for pacifism by showing the human cost of battle and the moral questions it raises.

The text foregrounds the stark realities of combat and its impact on ordinary people, while also situating these experiences within a broader conversation about courage, responsibility, and humanity. It is a potent, unflinching look at what war does to bodies, minds, and societies, and why many seek an end to armed conflict. A vivid portrait of the sights, sounds, and sensations of the frontline.Reflections on patriotism, duty, and the moral cost of war.Moments that reveal how civilians and soldiers alike are affected by violence.A case for pacifism built from firsthand experience and careful reasoning. Ideal for readers drawn to wartime memoirs, historical perspectives on conflict, and debates about peace and security. If you’re looking for a provocative, thought‑moving examination of war’s harms, this book offers a compelling entry point.

133 pages, Hardcover

First published January 1, 1912

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February 28, 2024
Die neueste Ausgabe aus der Reihe “Wiederentdeckte Schätze der deutschsprachigen Science Fiction” enthält zwei Kurzromane von Wilhelm Lamszus und einen Schwung Zusatzmaterial, das mindestens die Hälfte des Buches ausmacht. Ich weiß nicht, wie es mit dieser Reihe nach dem Tod des Herausgebers Hans Frey weitergehen wird. Dazu findet sich im Buch leider kein Hinweis, dafür war die Zeit sicher zu knapp.

“Das Menschenschlachthaus - Bilder vom kommenden Krieg” ist eine etwas über fünfzig Seiten lange dystopische Erzählung. Der namenlose Ich-Erzähler berichtet davon, wie er in den Krieg zieht und von den schlimmen Erlebnissen dort. Es gibt etliche drastische und manchmal schwer zu ertragende Schilderungen über das Töten und Sterben im Krieg. Das Buch erschien schon 1912 und man ist erstaunt, wie viel es von den Schrecknissen des Ersten Weltkrieges Lamszus vorweggenommen hat. Im Vorwort hat Wilhelm Krull von “Visionen auch negativer Art - im Sinne eines realitätsnahen Frühwarnsystems” gesprochen. Das ist es wohl, was man hier liest: eine Vision schrecklicher Ereignisse. Lamszus beschreibt “einen mechanischen Aspekt des Krieges”, das "sinnlose automatische Schlachten durch Maschinen” (S. 190, aus dem Vorwort zu einer englischen Ausgabe). Eindringlich und seiner Zeit voraus.
Dem zweiten Teil ist ein Vorwort von Carl von Ossietzky vorangestellt und auch “Das Irrenhaus” ist ziemlich kurz.

Im Anschluss finden sich weitere Texte von Wilhelm Lamszus, Vorworte zu diversen Ausgaben und verschiedene Rezensionen. Ein ausführliches, sehr interessantes Nachwort von Andreas Pehnke, das auf das Leben des Autors eingeht, beendet den Band.

Als Gesamtwerk ist dies eine gelungene Ausgabe, ein beeindruckendes Werk gegen den Krieg mit viel Zusatzmaterial für diejenigen, die tiefer in die Thematik und die Rezeptionsgeschichte des Buches einsteigen wollen.

Mit der Genre Einordnung “Science Fiction” habe ich aber meine Probleme. Aber die Schublade, in der ein Buch steckt, hat nichts mit seiner Qualität zu tun.
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