Jump to ratings and reviews
Rate this book

Hert am Sound

Rate this book
"Immer, immer fahre / fahren und fahren und fahre / mis Läben isch fahre / und mängisch / fahrts mer ii." Durchs Land fahren, beobachten, was ist und passiert, zuhören: Das ist der Soundtrack des Schriftstellers Pedro Lenz, der seit bald 20 Jahren von Bibliothek zu Kleintheater zu Bar zu Literaturhaus reist und ein grosses Publikum begeistert - alleine, zusammen mit Musikern oder als Teil von "Bern ist überall".

Nach dem Goalie-Roman (Band 4) und den Morgengeschichten (Band 15) versammelt sein dritter Band in der "edition spoken script" bisher unveröffentlichte Spoken-Word-Texte und Geschichten, die für diese Auftritte entstanden sind. Von Zeile zu Zeile, von Strophe zu Strophe, von Geschichte zu Geschichte lässt Pedro Lenz die Leserinnen und Leser teilhaben an all den grossen und kleinen Dramen des Lebens, die oft hinter Unscheinbarem und Alltäglichem lauern.

Dass einen die Geschichten von Lenz so vertraut vorkommen und mitreissen, verdankt sich seiner grossen Kunst, die Umgangssprache literarisch zu formen, zu rhythmisieren und sie klingen zu lassen - zum ganz eigenen Sound von Pedro Lenz.

192 pages, Paperback

First published January 1, 2017

1 person is currently reading

About the author

Pedro Lenz

43 books23 followers

Ratings & Reviews

What do you think?
Rate this book

Friends & Following

Create a free account to discover what your friends think of this book!

Community Reviews

5 stars
0 (0%)
4 stars
4 (36%)
3 stars
5 (45%)
2 stars
2 (18%)
1 star
0 (0%)
Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for Michael Bohli.
1,107 reviews55 followers
August 25, 2018
Ach ja, der Pedro Lenz. Wie kein anderer Autor vermag er mich zu verzaubern, mit seinen Alltagsgeschichten, seinen Gefühlswelten und dem schelmisch lauernden Kommentaren zu dem Spiessertum. "Hert am Sound" ist eine Sammlung von neueren Texten, wie immer in Berndeutsch und wie immer in leicht reimender Form. Ob auf wenigen Seiten oder fast gesamte Buchteile durchziehend, sind die Betrachtungen über das Reisen, das Lieben, das Zusammensein oder das Sprachwirrwarr herrlich unterhaltsam und voller Wärme.

Dabei geht es weniger um eine klare und direkte Aussage, sondern mehr um das Auffangen des Lebensgefühls in der Schweiz. Leicht neben dem Rampenlicht, aber immer direkt daran. "Hert am Sound" halt.
Profile Image for Klaus Mattes.
738 reviews10 followers
October 15, 2025
In Deutschland und Österreich unbekannt, ist Pedro Lenz in der Schweiz sehr bekannt. Denn er schreibt fast nur im Schweizer Dialekt des (östlich Berner) Mittellandes. Viele Jahre war er als Comedian und „Denkanstoßgeber“ sowohl im Deutschschweizer Fernsehen wie im öffentlichen Rundfunk präsent. Es hat in der Schweiz von rechter Seite her auch schon mal eine Volksinitiative für die Abschaffung von TV- und Radio-Gebühren gegeben. Da gehörte er zu den vehementen Parteigängern staatlicher Förderung öffentlich-rechtlicher Medien. Sein Roman „Der Goalie bin ig“ wurde ein großer Erfolg, in etliche Sprachen übersetzt, darunter auch ins Hochdeutsche, und verfilmt.

Lenz ist mit seinem eingekerbten länglichen Gesicht nicht ganz der Normal-Schweizer, wie man ihn sich so vorstellt. Das fängt damit an, dass sein Vater eine Porzellanfabrik hatte, Pedro aber erst einmal nichts studierte, sondern Maurer lernte. Dazu kommt, dass die Mutter Spanierin ist, er also immer wieder Bezüge zur iberischen Halbinsel und auch nach Südamerika hat, auch in seinen Texten. (In diesem Buch allerdings nicht.) Der aus Langenthal stammende Lenz führt heute nicht weit entfernt von dort, in Olten, - als Eisenbahnknotenpunkt und so etwas wie Zentralort Schweizer Schriftsteller bekannt -, mit einem Freund zusammen ein Lokal für einheimische Küche, gleich hinterm Bahnhof.

Lenz, mittlerweile auch schon 60, gehört immer noch zu der eher jüngeren Generation der in der aus Luzern kommenden Reihe „spoken script“ vorgestellten Deutschschweizer Autoren. Die Älteren dort wurden in den 1970-er Jahren eher mit ihren „Gedichtbändli“ bekannt (Burren, Eggimann), die Heutigen zuerst einmal mit Kurzauftritten im Schweizer Fernsehen, also als Performer. Im Vergleich zu etlichen anderen in dieser Reihe ist Lenz ein wenig schärfer, drastischer, aber weniger privat. (Er hat drei Kinder, schreibt nicht übers Kinderhaben.) Aber er ist kein politischer Kabarettist, wie man sich das in Deutschland vorstellt, etwa bei einem Florian Schroeder, der, da er aus Lörrach kommt, ja einst nicht weit weg war.

Wie auch andere Schweizer Mundart-Literaten lauscht Pedro Lenz gern dem Klang von Wörtern (aber nur im Dialekt!) nach, gewinnt der Klangähnlichkeit mit anderen, ganz was anderes bedeutenden Wörtern eine absurde Komik ab. Indem er eine kindliche Spielfreude pflegt und weil dieses selten ohne viele Wiederholungen abgeht, traf er meinen Geschmack nicht unbedingt. Mir schien sich das bisweilen nur verschmitzt um sich selbst zu drehen. Sprachclownerie. Wer's mag, erwischt einen Guten, an Einfällen mangelt es diesem Manne nicht. (Allerdings, sorry Deutsche, wer nicht jetzt schon glaubt, dass er Schwyzerdütsch versteht, sollte es wirklich lassen, es ist zu schwer!)

Viele seiner Sachen geraten extrem lang, also sind nur wenige im Buch. (Ich entschied mich natürlich für einen der eher etwas kürzeren (!) Texte und konnte beim stundenlangen Abtippen masochistische Triebe befriedigen.) Ein anderer solcher Text wäre „Gschwing Gschwöuti“. Ohne zu verstehen, was das heißt, merkt man gleich, dass es einen komischen Stabreim gibt, dem zuliebe Lenz das dann länger ausführt. Es kommen auch gleich noch Cremeschnitten mit Zuckerguss und Zuckersound, Möbel von Möbel Hubacher (gibt’s noch, gehört aber auch den Österreichern Lutz heute) sowie Mutters Flipflops dazu. Pellkartoffeln heißen in der Schweiz Gschwöuti (Geschwollene) und der Poet macht sie sich zum Abendessen „gschwing“, geschwind also.

Im Folgenden wird ein Hund vermisst.
Der Hung

Hund wird vermisst!
Isch dörte gstange,
es A-4-Blatt are Glastüre,
mit viu Chläbstreife.
Es Fotti vom Hung
und dass er vorletscht Nacht
nimme hei sig cho.

Si hei dä Hung vermisst
und ganz fescht ghoffet,
es sig nim nüt passiert,
e Daggu oder was,
e chliine Hung,
är sig no jung
und sehr verspüut,
me söu doch aalütte,
wenn me nen öppe nöime
gsäch oder öppis ghöri
und unger em Täggscht
e Telefonnummere.

Me het das Blatt aagluet
und sech gfüeusmässig
i di Mönschen ineversetzt,
i di Frou, i dä Maa, i das Paar
oder di Familie, di Lüt,
wo dä Hung vermisse
und sech sithär
so Sorge müesse mache.

Het öpper nid zuenim gluegt?
Isch er öppisem noche
und nümme zrügg cho?
Het öpper us Versehe
d Türe zur Terrassen offe glo?
Oder isch er eifach
usem Outo usegumpet
und im Quartier verschwunden?

Isch dä Hung nöime
im ne Chäuer iigsperrt
und niemer hets gmerkt?

Hund wird vermisst,
steit uf em Blatt,
und es Usruefizeiche
vo Hang gschribe,
ire schöne Schrift,
ds Blatt uf Ougehöchi
ar Glastüre aagchläbt
und wenig witer obe
die farbigi Beschriftig
vo däm Take-away
"Vietnam Snack Bar -
asiatische Spezialitäten".

Me wott jo nid grad so si,
me wott nid di schlimmschte
und di niederschte Vorurteil,
aber was wott me mache?
Me cha nüt mache,
es macht mit eim.

E Hung wird vermisst,
und es schmöckt nach Grill,
de het me haut so Gedanke,
chunnt eim äben i Sinn,
was me scho aues het ghört,
was me scho gläse het,
und dass d Chinese schiins
oder ou d Koreaner
am ne Hundsrügge nid abgeneigt,
am ne grillierte Hundsplätzli
nüt angers geseh
aus mir am ne Schwiinsplätzli.

Aber das do, i däm Take-away,
das si jo Vietnamese,
geits eim düre Chopf,
und me ma sech nid dra besinne,
dass me vo Vietnamese so öppis
scho gläsen oder ghört het.

Und gliich blibt e Zwiifu,
ob me wott oder nid.

Isch Vietnam nid ou
irgendwo ir Nöchi vo China
und chönnt nid e Vietnames
ab und zue
es chinesisches Menu,
und het nid mänge Kosovar
ou italiänischi Spezialitäte
im Aagebot?

Me luegt dä Hung aa
wo dört abbüudet isch,
e härzige, tröie, chliine Daggu,
und schmöckt der Grill,
und schämt sech chli,
dass me söttigi Gedanke,
dass me söttigi Vorurteil,
dass men überhoupt so öppis
numen i Betracht zieht.

Hund wird vermisst!
steit uf em Blatt,
und me foht sech aa froge,
ob mes gmerkt hätt,
wenn me dä Hung vilecht
sogar säuber, geschter,
i däm Styropor-Gschirr
mit dere scharfe Sauce
u däm Trocheriis.

Es isch es Gschnätzlets gsi,
sehr zart un chüschtig,
aber es het niemer gfragt,
was genau für nes Gschnätzlets.

Und me hätts wahrschiinlech
gar nid bschtöut,
wenn das Blatt ar Glastüre
geschter scho ghanget wär.

Nei, me wär zum angere,
zum nen angere Take-away,
uf em Wäg zum Bahnhof
und hätt vilecht e Schnitz Pizza
oder es Chäs-Sandwich
oder e Hot-Dog bschtöut.

Wobi Hot-Dog
vilecht nid grad
ds beschte Bischspüu isch,
rein vom Name här,
wenn e Hung vermisst wird,
wett me nid öppis go ässe,
wo wi ne Hung heisst,
aber item,
es geit um d Klarheit,
um di auti Gwüssheit,
dass das, wo me kennt,
nie ganz fautsch cha si.

Söttigs Züg überleit me,
während däm
dass me vor däm Blatt steit,
wo dä vermisst Hung
druf abbüudet isch,
und hinger der Glastüre
steit der Vietnames
und grüesst eim fründlech.

Es isch der aut Vietnames,
dä, wo nid Schwizerdütsch redt,
dä, wo nid do i d Schueu isch,
dä, wo sim Junge nume hüuft.

Wöu am Junge ghört der Lade,
derJung macht d Buechhautig
und der Iichouf und das Züg,
aber der Aut steit am Härd,
der Aut isch drum dä,
wo no di aute Rezäpt
us der aute Heimat kennt.

Der Lade louft guet
und der Aut grüesst immer
aui Passante sehr fründlech,
mit sim Zahnlücke-Lache,
und jetz grüesst er eim ou grad,
während däm
dass me vor sire Glastüre steit
und ds Farbfotti
vo däm Hung aaluegt,
wo sit vorgeschter vermisst wird.

Bis do hären isch am aute
Vietnames sis Lache
immer es fründlechs Lache gsi,
aber jetz, wo me das aues
gseh und überleit het,
dünkts eim irgendwie falsch,
es sig es undurchsichtigs Lache gsi,
es sig es bitzeli Schadefreud
und ganz wenig Spott drin
i däm Lache.

Hund wird vermisst!
Wi cha me do no lache?
Hör doch uf lache,
dänkt men und lächlet
unverbindlech zrügg,
und geit witer.


Der Hund

Hund wird vermisst!
Stand dort,
ein DIN-A4-Blatt an der Glastür
mit viel Tesa.
Ein Foto vom Hund
und, dass er vorgestern Nacht
nicht nach Haus gekommen ist.

Sie vermissten den Hund
und hofften sehr,
dass ihm nichts passiert wäre,
ein Dackel oder so was,
ein kleiner Hund,
er sei noch jung
und sehr verspielt,
anrufen solle man,
wenn ihn jemand irgendwo sieht
oder was hört,
und unterm Text
eine Telefonnummer.

Man schaute sich dieses Blatt an
und versetzte sich gefühlsmäßig
in diese Leute,
die Frau, den Mann, das Paar
oder diese Familie, die Leute,
die diesen Hund vermissen
und sich jetzt Sorgen
machen müssen.

Hat vielleicht jemand nicht auf ihn geachtet?
Lief er hinter was her
und fand nicht mehr heim?
Hat einer aus Versehen
die Terrassentür offen gelassen?
Oder sprang er
aus dem Auto
und verschwand in der Siedlung?

Ist der Hund irgendwo
in einem Keller eingesperrt
und keiner merkt was?

Hund wird vermisst,
steht auf dem Blatt,
und dazu ein Ausrufezeichen
handgeschrieben,
in Schönschrift,
ein Blatt in Augenhöhe
an die Glastür geklebt.
Und etwas weiter oben
die farbige Schrift
vom Take-Away:
„Vietnam Snack Bar -
asiatische Spezialitäten“.

Nun will man ja nicht gleich,
also man will doch nicht das Allerschlimmste
gewiss nicht die niedrigsten Vorurteile,
aber es ist halt schon so.
Man kann nichts machen,
es macht was mit einem.

Ein Hund wird vermisst
und es riecht nach Grill,
da kommen dann auch Gedanken auf,
man denkt so irgendwie,
man hat ja einiges schon gehört,
und auch mal gelesen,
und die Chinesen sollen ja
oder die Koreaner auch
so einem Hundsrücken gar nicht abgeneigt sein,
oder ein gegrilltes Hundesteak
nicht viel anders ansehen
wie wir ein Nackensteak.

Aber hier die, die von dem Take-Away,
das sind Vietnamesen,
fällt einem jetzt ein,
und, was Vietnamesen angeht,
kann man sich nicht erinnern,
dergleichen schon mal gelesen oder gehört zu haben.

Doch ein gewisser Zweifel bleibt,
ob man will oder nicht.

Ist denn Vietnam nicht auch
ziemlich nahe dran an China
und könnte nicht ein Vietnamese
hin und wieder mal
ein chinesisches Gericht,
haben denn nicht viele Kosovaren
italienische Spezialitäten
im Angebot?

Man schaut sich den Hund an,
der da abgebildet ist,
ein süßer, treuer, kleiner Dackel,
und dann riecht man den Grill,
schämt sich schon auch ein bisschen,
dass man solche Gedanken,
solche Vorurteile,
dass man dergleichen überhaupt
in Betracht ziehen kann.

Hund wird vermisst!
Steht auf dem Blatt
und man beginnt sich zu fragen,
hätte man es denn selbst überhaupt gemerkt,
wenn man diesen Hund vielleicht
gestern
im Styropor-Tray
mit scharfer Sauce
und Klebreis.

Um ein Geschnetzeltes hatte es sich gehandelt,
sehr zart und delikat,
nur hat keiner gefragt,
was für ein Geschnetzeltes das überhaupt war.

Man hätte das wahrscheinlich
gar nicht bestellt,
wenn so ein Blatt an der Glastür
gestern schon gehangen hätte.

Nee nee, man wär zu einem anderen,
zu einem anderen Take-Away wäre man gegangen,
auf dem Weg zum Bahnhof
und hätte vielleicht ein Stück Pizza
oder ein Baguette mit Käse
oder einen Hot Dog genommen.

Wobei Hot Dog
jetzt wohl nicht das
beste Beispiel ist,
einfach vom Namen her,
wenn gerade ein Hund vermisst wird,
dann isst man nicht etwas anderes,
wo nach Hund heißt,
aber eben,
um Klarheit geht es hier,
und um die Gewissheit,
das, was man kennt,
nicht einfach falsch sein kann.

Das in etwa denkt man,
wenn man vor diesem Blatt steht
auf dem der vermisste Hund
drauf ist,
und hinter der Glastür
steht der Vietnamese
und grüßt einen freundlich.

Es ist der alte Vietnamese,
der kein Schweizerdeutsch kann,
der hier noch nicht in der Schule war,
der, der seinem Sohn immer zur Hand geht.

Dem Jungen nämlich gehört der Laden,
der Junge macht die Buchführung,
den Einkauf und all diese Sachen,
doch am Herd steht der Alte,
denn der Alte ist nämlich der,
der die alten Rezepte
aus der Heimat immer noch kennt.

Der Laden läuft gut
und der Alte grüßt einen immer
sehr freundlich,
mit seinem Zahnlücken-Lachen
und genau jetzt grüßt er einen auch wieder,
weil man gerade vor seiner Glastür steht
und das Farbfoto
vom Hund ansieht,
der seit vorgestern vermisst wird.

Bis jetzt ist dieses Lachen
von dem alten Vietnamesen
immer ein freundliches Lachen gewesen,
aber jetzt, wo man das alles gesehen und
drüber nachgedacht hat,
kommt es einem irgendwie bisschen falsch
und wie ein undurchsichtiges Lachen vor,
als ob da ein wenig Schadenfreude
und auch ein bisschen Spott wäre
in diesem Lachen.

Hund wird vermisst!
Wie kann man denn da noch lachen?
Hör endlich auf zu lachen,
denkt man und man lächelt
möglichst unverbindlich zurück
und geht weiter.

Profile Image for Stefan Schär.
Author 2 books3 followers
March 5, 2019
Habe mich gefreut wie ein kleiner Bub auf Weihnachten als ich das Buch gekauft habe. Sass dann in meine Leseecke und ... war enttäuscht, wie ein kleiner Bub an Weihnachten, wenn unter dem Baum nicht das lang gewünschte Geschenk lag. Toll geschrieben, gute Geschichten, schön erzählt, aber trotzdem: Es ist nicht mein Ding. Sorry! Aber, was soll's. Ich wende mich einfach wieder zu den anderen Büchern von Pedro Lenz hin. Die haben mir bisher alle mehr als gut gefallen.
Profile Image for nilskai.
73 reviews
May 21, 2018
Bi süsch nid so für Gedichtbänd, aber dä het mer wäg sire gnueg grosse Portion Pragmatismus gfalle. Bsunders toll sy "No nüt" und "Radiolose".
Displaying 1 - 4 of 4 reviews

Can't find what you're looking for?

Get help and learn more about the design.