Von dem Abenteuer, allein auf offener See zu seinThomas Käsbohrer fühlt sich dort am wohlsten, wo nur noch Himmel, Wind und Wasser sind. Neun Monate im Jahr verbringt er auf dem Segelschiff und trotzt der Unwirtlichkeit des Meeres. Für »Die vergessenen Inseln« reist er durch das Mittelmeer, steuert große Eilande wie Sizilien an, aber auch fast vergessene wie Palagruža. Auf jeder Insel entdeckt er eine Geschichte, die über den Ort hinausweist und zeigt, warum unsere Welt so wurde, wie sie ist. Käsbohrer erzählt von dem Abenteuer, allein auf offener See zu sein, er bringt uns die Sehnsucht nach Weite nahe, die wir alle in uns tragen, und verdichtet seine Reise zu einer Geschichte der Welt, die so noch nicht erzählt wurde.
Mit Thomas Käsbohrer über das Mittelmeer segeln heißt Geschichte (kennen-)lernen. Das Buch erzählt Geschichten über Inseln und ihre Bewohnwr vom Altertum, über das Mittelalter bis in die Neuzeit. Die Erzählungen sind kurzweilig und abwechslungsreich. Wer in den diesen wunderbar erzählten Geschichten eine Ordnung sucht, tut dies aber wohl vergebens Am Rande erfährt man auch ein wenig (für meinen Geschmack zu wenig) über den Autor und seine Reise..
Neben dem Segelfachwissen, was zu einem gewissen Punkt interessant war, dann aber doch etwas zu Tiefgründig für meinen Geschmack ging; mochte ich leider auch die kleinen eingestreuten Fakts und Kurzgeschichten nicht. Ich wurde leider nicht warm mit dem Buch, auch wenn ich es wirklich mögen wollte.