Finn, Zoe und Henry staunen nicht schlecht, als sich eines Tages ein Faultier zu ihnen in die Küche schwingt. Und was für ein Faultier das ist! Fred hängt nicht nur freundlich-lässig an der Deckenlampe, sondern futtert ihnen bald die Schoko-Pops weg und ist ausgesprochen anhänglich. Als er auch noch anfängt, einzelne Wörter nachzusprechen, ist allen klar: Fred gehört zur Familie. Doch im Gebüsch lauert bereits Faultierforscher Stockmann. Vor ihm müssen die Kinder ihren Fred unbedingt beschützen ...
Eine gelungene Fortsetzung aus der "Nur mal schnell" Reihe des Autors. Nachdem Henry im ersten Band das Zwergmammut Norbert fand, wird Finn diesmal von einem Faultier gefunden, das völlig unvermittelt durch sein Küchenfenster hereinkommt. Die ersten Annäherungsversuche kennt man so oder ähnlich schon aus der Mammutgeschichte, doch dann entwickelt das Buch einen ganz eigenen Charme - unübertroffen in Szene gesetzt von Fred, dem Faultier, das uns restlos begeistert hat. Und es kommt noch besser: denn Fred verhält sich so gar nicht wie ein Faultier: er fängt an auf zwei Beinen zu laufen und sprechen kann er anscheinend auch! Und richtig abenteuerlich wird es, als Fred entführt wird...
Eine weitere liebenswerte Tiergeschichte, die uns eine kurzweilige und vergnügliche Lesezeit bereitet hat. Empfehlenswert und ein doppeltes (von Norber und Fred): Jau!