Bilder aus dem reichen Fundus des Heimatmuseums Tempelhof werden zu einer vergnüglich anzuschauenden Chronik über den Bezirk Berlins, dessen Spektrum von dörflicher Idylle bis zum einstigen Zentralflughafen, von exquisiten Sportstätten bis zu bedeutenden Industrieansiedlungen reicht.
Sagen sie „Tempelhof“ und die meisten werden an Flughäfen denken. Eine kleinere Gruppe wird von Soldaten denken. Ich war nur mit dieser zwei Elementen bekannt vor ich dieses Buch gelesen hat. „Von Kaiser-Paraden“ hat meine Horizonte erweitert, durch perfekt Organizeriung Inhalts und sogar perfekte Auswahl der Bilder. Die Bilder von Schulen (und schrecklich ernsthaftige Kinder) waren sehr erleuchtend. Die Bilder von der Soldaten, verstümmelt (im Geist und Körper) von Krieg waren ernüchternd aber sondern notwendig. Die Gebäude waren einen wunderbaren Anblick der Vergangenheit, und ich habe nicht gewusst, dass das Präsidium Ullsteins hier gegrundet war. Aber die Gesichten sind die wirkliche Geschichte. Die verschiedene Stimmungen und Eigenschaften und Ausdrücke genommen sind tief bewegend und nicht leicht zu vergessen.
Ich bemerke dass ich vielleicht eine Fehler mit dieser Zusammenfassung gemacht hat, weil es klingt wie nichts ausser Trauer und Ellend. Ohne Frage gibt es drin (und preußische und harte Darstellungen von Fabrikarbeiter u.s.w.) aber gibt es ebenfalls Glücklichkeit, in Spiele über gefrorene Teiche, in Sommeridylle, in der Alltäglich, sogar für die Arme. Höchste Empfehlung jedenfalls.