»Als ich eines Nachmittags kurzerhand mit dem Fahrrad aufbrach, um über Nacht von Hamburg nach Berlin zu fahren, hatte ich keine Ahnung, dass diese Aktion mein Leben völlig auf den Kopf stellen sollte. Die Abenteuer, die oft so weit weg schienen, lagen auf einmal überall herum. Ich musste sie nur machen.«
Das Motto Raus und machen! ist mittlerweile das Herz der Mikroabenteuer-Philosophie von Christo Foerster. In diesem rappelvollen Buch berichtet der Autor und Motivationstrainer von seinen eigenen Erlebnissen vor der Haustür, stellt Ideen und Ausrüstung vor, skizziert Touren für Städte, Berge und Wälder. Warum warten bis du genug Geld, genug Urlaub, genug Mut hast? Time is now.
Ein inspirierendes Draußen-Manifest wider alle Ausreden.
Ob du einen außergewöhnlichen Reiseführer für Deutschland suchst, ob du wandern oder radfahren, mit dem SUP, Kajak oder Kanu aufbrechen, oder einfach nur einen Tagesausflug in den Wald, die Berge, ans Meer machen möchtest – das Buch »Mikroabenteuer« ist ein handfester Impulsgeber, der dir gehörig in den Hintern tritt.
„Man spürt das Gefühl von Freiheit.” // „Und schon habe ich mich im Alltag erwischt. Ihr habt 100 Prozent Recht. Danke für diese Inspiration.” // „Meine besten Abenteuer sind genau so entstanden.” // „Hat mich richtig wachgerüttelt. Einfach machen und nicht lang überlegen.” Aus den Kommentaren zum Mikroabenteuer-Kurzfilm »Am besten draußen« mit Christo Foerster
Aus dem
· Ich wollte mal wieder raus · Ideen für Mikroabenteuer · Zwei Sommertage in der Eifel · Mikroabenteuer-Motivation · Lichtermeer am Containerhafen · Lagern & Rechtliches · Wo übernachten? · Ausrüstung für Draußen-Nächte · Mikroabenteuer zu Fuß · Mikroabenteuer mit dem Fahrrad · Mikroabenteuer im und auf dem Wasser · Vom Dschungel zum Jungfernstieg · Apps für Mikroabenteurer · 5- Feierabenteuer · Gipfelglück am Hasselbrack · Mikroabenteuer mit Kindern · Survival-Basics · Mikroabenteuer-Küche · Mikroabenteuer in Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt
Christo Foerster studierte an der Deutschen Sporthochschule in Köln, ließ sich an der Berliner Journalistenschule ausbilden und war leitender Redakteur der Zeitschriften Fit for Fun und Men’s Fitness. 2012 gründete er die Natural Coaching Academy und entwickelte das Fitnesskonzept Junglefit. Heute hält er als Experte für Motivation, Veränderung und Persönlichkeitsentwicklung Vorträge in Unternehmen, und treibt mit viel Leidenschaft das 2017 ins Leben gerufene Mikroabenteuer-Projekt »Raus und machen« voran.
Ich habe mir das Buch als Vorbereitung für meine erste Radtour aus meiner Bibliothek ausgeliehen und freue mich jetzt richtig darauf loszufahren. Das Buch ist gut geeignet für Anfänger, da es beispielsweise die grundsätzliche Ausrüstung für ein Abenteuer erklärt und auch Rezeptideen an die Hand gibt. Der Autor erzählt etwas von seinen eigenen Microabenteuern, die sich von dem typischen Sonntagsspaziergang unterscheiden und Lust auf mehr machen. So wird von der Besteigung von Hamburgs größter Erhebung (im Vergleich natürlich sehr flach), einer Nacht im Containerhafen oder einer spontanen Fahrt in Nacht und Nebel per Fahrrad von Hamburg nach Berlin. Die Erzählungen von seinen Reisen/Abenteuern fand ich am faszinierendsten, gerne hätte ich davon mehr gehabt, stattdessen war dies leider nur ein kleiner Teil des ca. 280 Seiten langen Buchs. Zudem sind für die größeren Städte in Deutschland Ideen für Microabenteuer dargestellt, diese wären für mich jetzt nicht nötig, da sie besonders für die Einwohner der Metropolen interessant sind und meiner Meinung eher in einen Blogpost als ein übergreifendes Buch passen. Auch die letzten vierzig Seiten sind kurz gesagt überflüssig. Hier werden Events mit Datum (2018) aufgelistet, dadurch schnell verjährt, sowie Forstämter mit Kontaktdaten, die sich auch schnell ändern können. Zudem gibt es noch ein letztes Kapitel mit Zitaten, die einem auf seinem Microabenteuer sicherlich nicht helfen, aber vielleicht etwas Motivation geben?
Liest sich sehr gut und macht Lust, eigene Abenteuer zu erleben. Bedenklich ist natürlich gerade die massenhafte Entdeckung der eigenen Umgebung bedingt durch die Pandemie und die eingeschränkten Reisemöglichkeiten. So nimmt das Wildcampen immer mehr zu und das ist natürlich auch nicht gut für unsere Umwelt. Hier geht es aber um das Buch und das ist inspirierend.
Interessant und motivierend geschrieben. Ehrlich gesagt sehe ich mich immer noch nicht alleine im Wald nächtigen. Jedoch ermutigt der Autor ausdrücklich dazu, sich eigene Regeln für Mikroabenteuer aufzustellen.