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Die Universität

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Frankfurt, die Universität, 1988, 1989. Damals noch ein ganz anderes Studium, Magister, eigentlich völlige Freiheit in allem. Das Betätigungsfeld erstreckt sich vom Biertrinken im „Doctor Flotte“ bis hin zu Seminaren über Wahrheitstheorie, die den Studenten der Philosophie schon innerhalb eines Semesters zu Arztbesuchen treiben. Es droht ein völliger Verlust der eigenen Person, und auch die Zeiten geraten durcheinander: Auf der Suche nach einer Studentenbude stößt der Protagonist auf ein Erotikmagazin, in dem er eine alte Liebe aus dem Jahr 1983 wiederzuerkennen glaubt. Aus seiner Matratzengruft, in der er sich verzweifelt-lethargisch einrichtet, rettet ihn ausgerechnet ein Pflegefall: Gretel Adorno, die uralte Witwe des Philosophen, bei der er durch seinen Studentenjob Dienst tut. Er läßt sich von ihr zerkratzen und beschimpfen, aber eigentlich versteht er sich mit ihr besser als mit seiner ganzen Umwelt.

Die Universität ist ein Roman über die Möglichkeit, überhaupt von so etwas wie „Ich“ oder „Person“ zu sprechen. Es ist jener Zustand Anfang zwanzig, in dem wir zwar noch im Rollenspiel der Jugend verhaftet sind, zugleich aber längst begriffen haben, daß es irgendwo anders hingehen muß.

147 pages, Hardcover

Published February 12, 2018

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About the author

Andreas Maier

74 books15 followers

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Community Reviews

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1 star
3 (4%)
Displaying 1 - 4 of 4 reviews
Profile Image for A.
48 reviews
March 7, 2021
Schräg. Aber auf eine unspektakuläre Art und Weise. Der Klappentext war wohl das beste an dem
Buch und hat mich dazu gebracht zu glauben, dass das Buch mehr Tiefgang hätte.
“Die Universität ist ein Roman über die Möglichkeit, überhaupt von so etwas wie “ich” oder “Person” zu sprechen. Es ist jener Zustand Anfang zwanzig, in dem wir zwar noch im Rollenspiel der Jugend verhaftet sind, zugleich aber längst begriffen haben, dass es irgendwo anders hingehen muss”
Das zweite und letzte was ich gut fand an dem
Buch war die Szene mit dem ganz besonderen Heft und welche Gedanken man sich dort macht. Wie sie den “passenden” Mülleimer auch um etwas unauffällig und unbeobachtet zu entsorgen aus Angst vor den Reaktionen der Mitmenschen.
Profile Image for Hannes.
3 reviews
December 25, 2025
Fragmente eines Studienlebens in dem die Universität weniger einer Ort sondern mehr eine Zeit darstellt
Profile Image for Dorle Schmidt.
134 reviews
December 9, 2024
Nostalgisch anmutende Geschichten der Universität in Frankfurt aus einer Zeit als die Hörsäle noch im Campus Bockenheimer waren und Adornos Frau noch lebte.
3 reviews
October 13, 2021
Repost von ,,A", da dieser Kommentar auf den Punkt ist:

,,Schräg. Aber auf eine unspektakuläre Art und Weise. Der Klappentext war wohl das beste an dem
Buch und hat mich dazu gebracht zu glauben, dass das Buch mehr Tiefgang hätte.
“Die Universität ist ein Roman über die Möglichkeit, überhaupt von so etwas wie “ich” oder “Person” zu sprechen. Es ist jener Zustand Anfang zwanzig, in dem wir zwar noch im Rollenspiel der Jugend verhaftet sind, zugleich aber längst begriffen haben, dass es irgendwo anders hingehen muss”
Das zweite und letzte was ich gut fand an dem
Buch war die Szene mit dem ganz besonderen Heft und welche Gedanken man sich dort macht. Wie sie den “passenden” Mülleimer auch um etwas unauffällig und unbeobachtet zu entsorgen aus Angst vor den Reaktionen der Mitmenschen."
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