Manche Jahreszahlen werden zu 1848 – ein europäisches Aufbegehren gegen die Obrigkeit. 1918 – der vermeintliche Triumph der Nationalstaaten; die Gründung der ersten Republik. 1968 – ein Lebensgefühl, in dem nach den Wirtschaftswunderjahren auch der Wunsch nach Aufbruch zum Ausdruck kam. Die Autorinnen und Autoren nehmen acht aktuelle Jubiläen zum Anlass, um über die Hintergründe von bekannten Ereignissen und ihre Folgen für den weiteren Verlauf der Geschichte vom Balkankonflikt bis zur jüngsten Finanzkrise, vom Reformprozess Chinas bis zu Big Data. Heinz Fischer, Hannes Androsch und Bernhard Ecker zeichnen in ihren flankierenden Texten große Linien der österreichischen Geschichte und globalen Zukunft. Ein vielfältiges, überraschendes, essayistisches Buch über die Nachwirkungen des Gestern auf das Heute und Morgen.
Johannes "Hannes" Androsch was an Austrian businessman, consultant and Social Democrat politician. He served as an Austrian Finance Minister from 1970 to 1981, and as Vice Chancellor from 1976 to 1981. As a banker, from 1981 to 1988 he was the general director of the Creditanstalt-Bankverein (Austria’s leading bank at that time), and subsequently an advisor to the World Bank. From 1989 onward he built an industrial investment group, Androsch International Consulting (AIC), which is a major factor in Austria's internationally active corporate landscape. In addition, Androsch's foundation is an important sponsor of research and development activities in Austria, where he was regularly consulted on matters of political, economic and financial importance.