Eine japanische Studentin bezieht in Bordeaux das Haus des Schwagers ihrer Zimmergenossin (und geht schwimmen) ...
Das Buch ist um Einiges gefinkelter als es moeglicherweise an der Oberflache der erzaehlten Geschichte erscheinen mag - die Rahmenhandlung koennte man ungestraft durchaus auch als banal ansehen, aber es verzweigen sich Geschichten, Assoziationen, Erinnerungen; und das ist das Interessante, die Assoziationen bewegen sich zum Teil auf tiefen Ebenen der Sprache selbst, allerdings geht es da um Feinheiten, die man manchmal nur erkennen kann, wenn man die japanischen Zeichen dechiffrieren kann - und leider wuerde da ein reines Uebersetzen der Absatz-Titel auch nur einen Teil des Reichtums wiedergeben - aber, WENN man diesen Zugang nehmen kann, ist es auf jeden Fall ein hoechst lohnenswert zu lesendes Buch - und wenn NICHT, immer noch.