Was macht das Schreiben zu einem rauschhaften Ereignis? Was sind die Treibstoffe der Literatur? Band 24 der Reihe "Profile" erscheint als Begleitbuch zur zweiten Sonderausstellung des Literaturmuseums der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien.
Im Mittelpunkg stehen die rauschhaften Züge, die das Schreiben selbst annehmen kann; außerdem Texte, die in unterschiedlichen Spielformen von Entgrenzung und Genuss, von tranceartigen Entrückungszuständen und Körpergetriebenheit handeln. Vielerlei Substanzen beflügeln die literarische Phantasie; andererseits können Askese, Rückzug und Selbstdisziplin notwendige Voraussetzungen literarischer Arbeit sein. Nachgegangen wird diesen Phänomenen in exemplarischen Texten von Ingeborg Bachmann, Franz Kafka, Robert Musil, Mela Hartwig, Heimito von Doderer, Peter Handke, Elfriede Gerstl und vielen anderen Autorinnen und Autoren.