Ohne Liebe geht es nicht. Nicht im Leben und nicht in der Literatur, schon gar nicht in der Lyrik Hans-Ulrich Treichels. Seit mehr als dreißig Jahren veröffentlicht der Autor des Bestsellerromans Der Verlorene Gedichte, und immer schon waren Liebesgedichte darunter. Sie handeln von dem, was wir der Liebe an Wünschen und Sehnsüchten zumuten: von Wollust und Resignation, von Rettung in letzter Minute und davon, daß »Alles vergeht«. Die Kälte der Liebenden gehört ebenso ins Gedicht wie ihr Übermut: »Wir haben Bein und Bauch den Kopf verdreht.« Auch wenn beide wissen, daß die Lust dazu dient, einander zu trösten über die Leere, die uns erwartet. Denn: »Im Himmel ist niemand. Darum sind wir hier.«
Hans-Ulrich Treichel has quickly developed a literary reputation in Germany for writing which is readable, humorous and yet challenging. He enjoyed huge popular and critical success with the publication of his first major prose work, Der Verlorene (translated into English as Lost), in 1998. This work is a poignant re-working of an experience through which Treichel’s own family went towards the end of the Second World War. Since Der Verlorene his career has developed through a series of prose works and novels which combine an acute sense of time and place with appealing comic irony (Tristanakkord, Der irdische Amor, Heimatkunde, among others). It was as a poet that he first began to write, however, and his anthologies of poetry have enjoyed renewed success as a result of his rise to fame as one of Germany’s leading prose writers. Hans-Ulrich Treichel is also an academic and has published widely on German literature of the modern period. He is currently director of the Deutsche Literaturinstitut in Leipzig.
Es sind schöne Gedichte dabei, aber auch viele, die nicht meinen Geschmack trafen. Wie es im Titel schon beschrieben ist, geht es um die Liebe, weswegen ich auch zum Inhalt sonst nichts Großartiges sagen kann. Wie meist bei der Lyrik, ist es Geschmacksache, ob dies einem zusagt oder nicht. Meins war es nicht, aber es war dennoch eine nette Abwechslung zwischen der ganzen Prosa.