Das Buch behandelt rechtsvergleichend die Bedeutung des Vorsorgeprinzips im deutschen Bundes-Immissionsschutzgesetz und im Asterreichischen Luftreinhaltegesetz fA1/4r Kesselanlagen. Das Vorsorgeprinzip als eine auf Grund der Prognoseunsicherheit legitimierte Vorverlagerung der traditionellen Gefahrenabwehr, Technikklauseln mit ihren BeurteilungsspielrAumen, die verfassungsrechtlichen Anforderungen an die Rechtsbestimmtheit, kompetenzrechtliche Zuordnungen und grundrechtliche Bindungen, insbesondere aus dem Grundsatz der VerhAltnismAAigkeit, werden jeweils fA1/4r sich und in ihren ZusammenhAngen rechtsdogmatisch, vergleichend und mit rechtspolitischen ErwAgungen analysiert. Aus der Einordnung der Vorsorge in den Kontext der Gefahrenabwehr ergeben sich insbesondere Konsequenzen fA1/4r die VerhAltnismAAigkeitsprA1/4fung und die nachbarschA1/4tzende Wirkung der Vorsorgeanforderungen.