Excerpt from Privatbriefe Kaiser Leopold I. An den Grafen F. E. Pötting, 1662-1673
Als unumglnglieix notwendig erwies sich die Heran ziehung und Verwertung eines umfassenden handschriftlichen Materiales, denn die Briefe Leopolds an Pötting sind Privat» briefe, die politischen Ereignisse werden in denselben oft nur gestrei? und für dieselben auf die Kanzleischreiben verwiesen, die dem Gesandten in regelmäà igen Zwischenräumen zugingen. Auch diese oft sehr ausführlichen Briefe sind zum groà en Teile ehi?'riert, auch für sie muà ten die Chi?'ron es gibt deren 3 erst zusammengestellt und dann das mllbselige Verfahren der Dechifiriernng eingeschlagen werden. Noch viel notwendiger war es aber zum Verständnisse der Briefe Leo;;olds, den Inhalt der Schreiben des Grafen Pötting kennen zu lernen und denselben wiederzugeben, da Leopold oft nur ganz kurz auf den Inhalt dieser Schreiben verweist, die er beantwortet. Die Privatbriefe Pöttings an den Kaiser in Beantwortung der Privatsebreiben des Herrschers sowie die Kanzleischreihen des Gemndten sind nur im Konzepte erbal ten; nur vom Jahre 1665 finden sich in der  spanischen Korr.' Fasz. 63 einige Relationen in der Reinschrift. Die eigenhändi gen Schreiben Pöttings an den Kaiser füllen 4 Bände (fasz. 36 der  groà en ebenmviol die Kanzleisehreiben (fasz. Von denen die 1eüteren aber nur die Jahre 1663, 1666, 1670.