»Von drauß’ vom Walde komm ich her, ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr!«
Das Weihnachtsfest steht kurz vor der Tür. Das Christkind lugt aus dem Himmelstor hervor und mahnt Knecht Ruprecht zur Eile. Dieser hat seine Arbeit schon fast erledigt, nur ein letztes Dorf muss er auf seiner Reise noch besuchen. Also macht er sich auf den Weg und berichtet von goldenen Lichtern auf den Tannenspitzen und der weihnächtlichen Stimmung allüberall. Im Dorf trifft er einen Vater und fragt ihn nach dem Wohlverhalten seiner Kinder: »Nun sprecht, wie ich's hier innen find! Sind's gute Kind, sind's böse Kind?« Am Ende ist Knecht Ruprecht überzeugt, dass es liebe Kinder sind, und verteilt seine Gaben: »So nehmet denn Christkindleins Gruß, Kuchen und Äpfel, Äpfel und Nuß.«
Knecht Ruprechts »Von drauß’ vom Walde komm ich her …« wird auch heute noch jährlich von unzähligen Kindern am Heiligabend vorgetragen und ist eine der berühmtesten Weihnachtsbotschaften überhaupt.
Klaus Ensikats brillante Illustrationen zaubern Weihnachtsstimmung in jedes Wohnzimmer und laden zum Träumen und Staunen ein: Von Tannenduft und Kerzenschein und dem Wunder der Christnacht … Ein wunderschönes Buch, das unter keinem Tannenbaum fehlen darf!
Hans Theodor Woldsen Storm (1817 – 1888) was a German poet and author.
He was born in Husum ("the grey town by the grey sea") on the west coast of Schleswig of well-to-do parents. While still a student of law, he published a first volume of verse together with the brothers Tycho and Theodor Mommsen.
He worked as a lawyer in Schleswig-Holstein, but emigrated to Thuringia in 1851, leaving his mother's household, and did not return until 1864 to become a writer leaving his homeland in Denmark.
He wrote a number of stories, poems and novellas. His two most well-known works are the novellas Immensee ("Bees' Lake", 1849) and Der Schimmelreiter ("The Rider on the White Horse"), first published in April 1888 in the Deutsche Rundschau. Other published works include a volume of his poems (1852), the novella Pole Poppenspäler (1874) and the novella Aquis submersus (1877).
Dieses Buch ist so altbacken wie der Struwwelpeter und ich finde es persönlich sogar schlimmer. Falls da jemand bei den Verlagen denkt, man können damit Kinder hinterm Ofen/vom Fernseher weglocken, der täuscht sich. Massenhaft erhobener Zeigefinger und eingeforderte Demut, sonst gibt es die Rute. Wie gesagt hat das gute Stück maximal Museumswert. Man bedenke, es wurde bereits 1862 von Theodor Storm verfasst. Es gehört zu unserem Kulturgut, darum 3 Sterne aber für Kinder würde ich es nicht mehr empfehlen.