In zehn spannenden und intelligenten Kurzkrimis stellt Richard Birkefeld seine typischen Protagonisten Spieler, Loser, Zuhälter, Schlitzohren, Killer oder an ihrem Schicksal scheiternde Existenzen, die einen Kosmos bevölkern, der nicht nur vom 19. bis zum 21. Jahrhundert reicht, sondern sich auch von der Küste bis zum Alpenrand erstreckt.
Wenn sich in einem Krimi zwei verlieben, dann sind es meistens die Protagonisten untereinander, wie der Kripo und das Opfer und und und. Hier ist es ähnlich, nur dass sich hier 4 Frauen miteinander und untereinander "verlieben". Die Frauen sind eindeutig die Heldinnen in diesem Buch; die Männer hingegen das absolut Böse. Liest man sich den Klappentext, versteht man warum: "Kim Engels, (...) ist in politischen und kulturellen Aktivitäten der Frauenbewegung engagiert (...)" Es war okay, spannend, lässt sich gut lesen, obwohl es einige sprachliche Mängel aufweist. Gravierend ist die Stelle, an der sie die Namen des Opfers und des Täters vertauscht. Solche Kleinigkeiten treten desöfteren auf, was einem den Lesefluss unterbricht und störend wirken kann. Trotzdem in Großem und Ganzem ein spannendes Buch.