Alija Bet je hebrejské kódové označení pro ilegálně organizované přistěhovalectví do britské mandátní oblasti Palestina. Pro Leah a Janneka svitla na obzoru naděje – oba jsou z rodiny jediní, kdo přežili koncentrační tábory, a nyní, v roce 1946, se stále ještě hluboce traumatizovaní potulují jako živé mrtvoly rozbombardovaným Mnichovem. Doslechli se o nebezpečné plavbě na přeplněných vracích parníků, o mnoha utopených nebo v britských sběrných táborech internovaných uprchlících, o neustálých bojích s arabskými obyvateli – ale nemají jinou možnost. A tak se oba vydávají jako ilegální běženci na cestu přes Středozemní moře s nadějí na novou vlast.
Rainer Maria Schröder, born 1951 in Rostock, is a German author of historical novels for all ages, juveniles and adults. He studied many different trades, including that of an opera singer. Since 1977 he has been a freelance journalist in Germany and the US. The backgrounds of his stories are all well researched, and he writes about places he has visited. Most of his stories are set in the Middle Ages. He currently lives in Georgia and enjoys hiking and camping. (http://en.wikipedia.org/wiki/Rainer_M... retrieved: 23. August 2014)
Leah, 16 Jahre alt, Jüdin und Waise. Es ist 1946, und Leah hat als einzige ihrer Familie das Konzentrationslager überlebt. Doch was nun? Alleine, traumatisiert und immer noch unwillkommen, sieht sie einer trostlosen Zukunft entgegen. Da trifft sie durch Zufall Jannek wieder, Jannek ist ein alter Freund aus Kindertagen. Auch er hat das KZ überlebt. Gemeinsam machen die beiden sich schließlich auf die gefahrvolle Reise nach Palästina in der Hoffnung, dort endlich wieder eine Heimat zu finden. 💕💐 Mein Leseeindruck: Es mag makaber klingen, aber ich lese gerne Romane, die im oder nach dem Zweiten Weltkrieg spielen. Diese Zeit interessiert mich sehr, und so war ich auch sehr gespannt auf dieses Buch von Rainer M. Schröder. Ich habe "Himmel ohne Sterne" sehr gerne gelesen, aber es ist keine leichte Lektüre. Es ist ein anspruchsvolles Jugendbuch, das durchaus von erwachsenen Lesern gelesen werden kann und auch sollte. Die Geschichte von Leah und Jannek hat mich sehr berührt. Es ist schrecklich zu lesen, was diese beiden jungen Menschen erleiden mussten. Zwar sind die Figuren fiktiv, aber die Geschehnisse basieren auf wahren Begebenheiten, und dieses Wissen hat mich oft schlucken lassen. Die eigentliche Geschichte spielt zwar in der Nachkriegszeit ab 1946, aber auch, was Leah und Jannek hier alles erleben müssen, hat mir Gänsehaut beschert. "Himmel ohne Sterne" ist ein Buch, das ich nicht leicht weglesen konnte. Ich habe zwischendurch immer Pausen gebraucht, um das Gelesene zu verarbeiten und zu reflektieren. Der Schreibstil von Rainer M. Schröder ist dabei sehr angenehm. Anhand des Schreibstils lässt sich das Buch durchaus leicht lesen, der Inhalt aber hat mich oft nachdenklich gestimmt. Zudem ist das Buch sehr lehrreich und informativ. Ich habe viel aus dem Buch mitgenommen, das mir vorher so nicht bewusst war. Wer gerne anspruchsvolle (Jugend-)Bücher liest, der sollte sich diesen Roman auf jeden Fall einmal näher anschauen. Ich empfehle das Buch gerne weiter.
Tak já nevím. První věc, která mi na knížce vadila, bylo nekonečné množství pravopisných a typografických knih, to by se takto velkému nakladatelství stávat nemělo.
Druhá věc je, že jsem absolutně nepřilnula k žádné z postav. Leah ani Jannek ani Ari mi nebyli moc sympatičtí a jejich osud mě vlastně moc nezajímal. I závěr se mnou nijak emocionálně nezacloumal. Leah a Jannek se potloukají Mnichovem po 2.sv.v., prošli si koncentráky, jejich rodiny byly povražděny nacisty a jsou tak odkázáni jen a jen na sebe. Protože nemají co ztratit a v Evropě se ani po ukončení války situace židovského obyvatelstva nijak nezlepšila (otevřená nenávist, pogromy atd), rozhodnou se vydat na riskantní cestu přes moře, ilegálně, na vraku, do Izraele s vidinou vybudování Židovského státu.
Jediná věc, která se mi na knížce líbila - ale za to hodně - byl historicky věrný (nejspíš) popis osudu Židů po 2.sv.v. O některých věcech jsem tušila, o jiných jsem četla poprvé, ale Schroderovi se tímto povedlo navnadit mě na další knihy točící se kolem tohoto tématu. A taky k opětovné návštěvě Izraele/Palestiny.
Téma je naléhavé, o tom žádná. Ale to zpracování mělo opravdu daleko k dokonalosti. Historické informace z knihy trčely příliš okatě (vždy se našel někdo, kdo nevěděl, včetně samomluvy postavy pro návštěvě maminky v psychiatrické léčebně), milostný trojúhelník tak trochu směšný. Ne, opravdu jsem se nedokázala vžít do pocitů Leah, Janneka ani Aliho. Škoda, téma si jistě zasloužilo kvalitnější převyprávění.
Alija Bet – das ist der Codename für die illegale Einwanderung in das britische Mandatsgebiet Palästina. Und es ist der Hoffnungsschimmer am Horizont für Leah und Jannek – die beide als einzige ihrer Familien die KZs überlebt haben und nun 1946 traumatisiert als lebende Tote durch das zerbombte München ziehen. Sie hören von der gefahrvollen und teuren Überfahrt auf überfüllten Schrottdampfern, den vielen ertrunkenen oder in Internierungslagern der Briten inhaftierten Flüchtlingen, den Kämpfen mit den arabischen Einwohnern vor Ort. Aber sie haben keine Alternative. Und so machen sich die beiden als illegale Flüchtlinge auf den Weg über das Mittelmeer – mit der Hoffnung auf eine neue Heimat.
Meine Meinung
Bereits zu Anfang des Buches war die Geschichte sehr eindringlich und einnehmend, sodass ich förmlich an den Seiten gehangen habe und immerzu weiterlesen musste. Grund hierfür war vor allem der bildhafte Schreibstil des Autors, der mir den Eindruck vermittelt hat, dass ich an Leahs Seite durch das ausgebombte München laufe. Außerdem durfte ich ihre Gefühle und Gedanken hautnah miterlebt, sodass ich mich sogleich mit ihr verbunden gefühlt habe. Gleiches galt auch für Sophie, ein 16-jähriges Mädchen, das mit ihrer Familie seit 1938 in London lebt und dort eine relativ sichere Unterkunft gefunden hat. Im Vergleich zu Leah muss sie sich keine Sorgen machen, ob sie einen Unterschlupf für die Nacht findet oder genügend zu Essen bekommt. Doch ihr Leben ist auch nicht gerade einfach. Die Engländer sind den Deutschen bzw. Juden feindlich gestimmt und lassen sie das bei jeder sich bietenden Gelegenheit spüren.
Leah und Jannek haben mir einfach nur leidgetan. Sie haben die Hölle auf Erden er- und durchlebt. Ihnen wurde alles genommen: das Zuhause, ihre Familie und ihr altes Leben. Nun haben sie zwar ihre Freiheit zurückerlangt, müssen aber quasi bei null anfangen. Dabei sind sie ganz allein auf sich gestellt. Man hat gemerkt wie verloren sie sich fühlen. Einerseits sind sie überglücklich überlebt und eine Zukunft zu haben. Andererseits fehlt ihnen ein exaktes Ziel, auf das sie hinarbeiten könnten. Ihre Hoffnung ist da, doch es fällt ihnen schwer wirklich von ganzem Herzen daran zu glauben, dass irgendwann alles gut werden wird. Ihre Zeit im KZ und die schrecklichen Szenarien, die sie mit ansehen mussten, verfolgen sie wie ein Schatten, den sie einfach nicht loswerden – egal was sie machen. Das hat mich tief traurig gemacht, vor allem wenn man daran denkt, dass es damals wahrscheinlich vielen Juden so ergangen sein muss.
Alija Bet bietet nicht nur Leah und Jannek sondern auch Sophia und ihrer Familie neue Hoffnung. Hoffnung auf ein sorgenfreies und glückliches Leben und ein Zuhause. Denn während sie bisher überall nur geduldet wurden, werden sie in Palästina endlich willkommen sein. Schließlich leben dort viele Menschen, die das gleiche wie sie durchgemacht haben. Der Weg dorthin ist jedoch steinig und es gilt viele Hindernisse und Schwierigkeiten zu überwinden. Ihre Reise bzw. Flucht nach Palästina war unglaublich spannend. Ich habe mit Leah, Jannek und Sophie mitgefiebert, sie gleichzeitig aber auch bewundert, dass sie trotz allem immer wieder die Kraft gefunden haben weiterzukämpfen. Ich wollte immerzu weiterlesen, musste allerdings hier und da eine Pause einlegen, da mich die Geschichte so traurig gemacht hat.
Jannek und Leah habe ich sehr in mein Herz geschlossen. Außerdem konnte ich mich so gut in beide hineinversetzen. Auf der einen Seite wäre da Jannek, der immer etwas verschlossen und abweisend herüberkommt und damit vor allem Leah vor den Kopf stößt, obwohl er das eigentlich gar nicht möchte. Im Grunde ist er ein wirklich lieber Kerl. Aber ich kann verstehen, dass er, bei dem was er in seinen jungen Jahren bereits durchmachen musste, verbittert ist. Leah ist hingegen ein sehr gefühlvoller Mensch, der sichtlich darunter leidet seine Familie verloren zu haben. Sie fühlt sich oft einsam und wünscht sich nichts sehnlicher als endlich wieder Geborgenheit und Sicherheit zu empfinden.
Die Fußnoten fand ich zunächst etwas störend, doch nach kurzer Zeit habe ich sie wirklich zu schätzen gelernt, da sie mich mit vielen interessanten Information versorgt haben. Ein Kompliment an Herr Schröder! Er hat die geschichtlichen Hintergründe sehr sehr sorgfältig recherchiert.
Das Ende hat mich vollkommen kalt erwischt, obwohl ich bereits mit einem in der Art und Weise gerechnet habe.
Mein Fazit
Mit „Himmel ohne Sterne“ erzählt Rainer M. Schröder eindringliche Geschichte, die mich schon während des Lesens sehr mitgenommen hat und schließlich auch nach Beenden noch lange nicht loslassen wollte. Leah und Jannek sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ich habe mit ihnen mitgefühlt, mitgehofft und mitgebangt. Ihre Flucht nach Palästina ist wirklich nervenaufreibend und von einigen Höhen und Tiefen durchzogen, dass man sich einfach nicht von den Seiten lösen wollte. Ich kann euch dieses Buch wirklich wärmstens empfehlen!
Je to zajímavé, na databázi má tato hodnocení hodně vysoké. Tu ta hodnocení jsou taková zvláštní. Kniha celkem ukazuje reálné zrcadlo na dobu po skončení války. Kdy nic stále nebylo idylické. A pozor, ideálné se něchovali ani ve Velké Británii a dokonce ani mezi sebou. Kniha názorně poukazuje na vznik Izraele. Co k tomu vedlo, jak se to komu líbilo a nelíbilo a jak se bojovalo. Leah mi rozhodně nesympatická nebyla, jak někdo tady zrovna tu nejčistší duši kritizoval... nevím.. já jsem ji tedy tak neviděla. A neviděla jsem špatně ani útrapami zničeného Jannka, který se možná nechoval vždy ideálně, ale vzhledem k tomu, co měl za sebou, to bylo všechno pochopitelné. Sophia byla taky fajn. Vadila mi tam asi nejvíce tětička... a následně se ukázalo i proč, prostě rodinný příběh se dotýká všech a je jedno kým jste. Kniha poukazuje na to, že ta cesta byla bolestná a trnitá a stále je veřejností pokřivována. Stojí za přečtení. Je velmi důkladně historicky propracovaná a přináší spoustu informací, o nichž moc v jiných knihách neslyšlíte. Rozhodně stojí za přečtení.
Nebyla to nijak "rychla" kniha, ale presto se mi libila. Dej postupuje svym tempem a postupne se presunuje z Nemecka (Anglie) na lod a pote do Izraele. Dozvedela jsem se spoustu novych veci a prekvapilo me, jak rozsahly delal autor vyzkum a kolik pribehu pouzil - dle jeho slov 90% pribehu v knizce se stalo a bylo zdokumentovano, autor je pote pouzil pto sve hlavni postavy. Milostny pribeh hlavnich hrdinu me moc neoslovil, ale jinak realie a hlavne pocity Zidu prezivsich koncentracni tabory byly hodne zajimave. Takze...uplne neco jineho nez tradicne ctu, ale osvezujici :)
"Nebich, chlapce! Nebe bychom si museli vybajit, kdyby nam nebylo zjeveno. Protoze bez orientace na neco vyssiho by lidstvo podnecovaly jen nizke instinkty."
Knížka měla dobrý potenciál, období po skončení 2.sv. války a židovská problematika. Co se s nimi dělo po konci války, o tom se často nepíše. Některé úseky byly opravdu zajímavé, protože jsem se dozvěděla něco, co jsem doposud nevěděla. Ale styl jakým to bylo podáno mi nesedl, nemohla jsem se do knížky začíst. Romantická linka mě za srdce vůbec nechytla. Za polovinou jsem se nutila knížku dočíst.
Passt zum Titel und zwar wirklich. Und es ist mal kein 08/15 Jugendbuchcover.
Inhalt:
München, 1946: Jannek und Leah haben den Nazionalsozialismus überlebt. Grade so. Aber ihre Erlebnisse in den KZ haben sie stark geprägt und jetzt müssen sie im Nachkriegs-Deutschland auch noch ums Überleben kämpfen. Bald schon reift die Idee nach Palästina zu gehen, aber die Reise ist gefährlich und den Staat Israel gibt es noch nicht. In London ist die Familie Bucheim immer mehr Anfeindungen ausgesetzt, als deutsche Juden werden sie überall ausgegrenzt und teilweise direkt angegriffen. Alija Bet – die illegale Einwanderung nach Palästina – scheint auch für sie die letzte Hoffnung.
Meine Meinung:
In letzter Zeit war ich nicht mehr so begeistert von Rainer M. Schröders Romanen. Ich dachte schon ich sei zu erwachsen dafür geworden, aber dieses Buch beweist mir das Gegenteil. Vorweg: Für sanfte Seelen ist „Himmel ohne Sterne“ nichts. Ganz und gar nichts. Hier wird kein Blatt vor dem Mund genommen was die Realität des Holocaust und des Lebens im Nachkriegs-Europa angeht. Auch das die illegale Einwanderung kein fröhlicher Sonntagsspaziergang war wird ganz sicher nicht verheimlicht. Mich hat vor allem das Verhalten der Briten geschockt, ich wusste zwar aus dem Geschichtsunterricht, dass sie dem Problem „Palästina“ nicht gewachsen waren, aber in konkreten Situationen werden einem die Auswirkungen erst bewusst. Das gilt für vieles in diesem Buch, denn die Rahmenhandlung dürften die Meisten aus dem Geschichtsunterricht kennen, aber die Umsetzung… Ich glaube in keinem anderen Buch von Rainer M. Schröder sterben so viele Menschen, wie in „Himmel ohne Sterne“. Vielleicht in der Falken-Saga, aber das sind 5 Bände und entsprechend mehr Seiten… Und Happy End ist auch nicht wirklich drin… Leah war für mich „die“ Figur in diesem Buch, ich habe das Geschehen quasi immer durch ihre Augen betrachtet auch wenn nicht alles aus ihrer Sicht erzählt wurde. Jannek dagegen blieb mit die meiste Zeit rätselhaft, auch das Ende hat mir nur bedingt geholfen ihn zu verstehen. Sophie und Marius waren da besser zu verstehen, genauso wie Ari. Aber ich denke, das war auch so gewollt. Man lernt halt die vielen verschiedenen Schicksale kennen, die Juden dazu geführt haben nach Palästina auswandern zu wollen und für einen Staat Israel zu kämpfen. Dazu gehört eben auch der verbitterte und schwer traumatisierte KZ-Überlebende, der glaubt, dass es für ihn keine Zukunft gäbe. Übrigens: So ganz nebenbei wird auch erklärt, warum in der Region jetzt grade die Hölle los ist (und warum das auch eigentlich mal mehr, mal weniger seit 100 Jahren so ist). Ach, ich würde gerne noch so viel mehr schreiben über dieses Buch, aber leider würde das meiste davon meine „Keine Spoiler in Rezensionen“-Regel verletzen und hier jetzt jede Menge Spoiler Buttons setzen möchte ich nicht. Gibt ja auch so genug zu sagen.
Fazit:
5 Sterne, was denn sonst. Dieses Buch MUSS man gelesen haben, gleich nach „Als Hitler das rosa Kaninchen stahl“. Pflichtlektüre für jeden der sich auch nur ansatzweise für das Thema interessiert und eigentlich auch für alle anderen!
Lebendig dargestellte Geschichte mit einem sehr gutem Nachwort, nur als Jugendbuch würde ich das nicht empfehlen, dafür sind einige Szenen sehr detailliert Dargestellt. Es geht mir nicht um die KZ-Erlebnisse, sondern um die Überfälle im umkämpften Mandatsgebiet der Briten. Die Grausamkeiten wären auch mit etwas weniger genauen Beschreibungen rübergekommen.
+ Kniha zpracovává ne úplně typické téma židovských uprchlíků na cestě do země zaslíbené a chod organizovaných skupin bojujících za svobodu Židů v Palestině.
- Klišé ať už v samotném stylu psaní, který mi nesedl, i v příběhu Leah a Janeka.