Es ist die Geschichte eines Mannes, der von einem kleinen, beschaulichen Ort am Neusiedlersee aus die österreichische und internationale Weinwelt auf den Kopf stellte. Der einen hochverschuldeten elterlichen Betrieb übernahm, keine nennenswerten Weingärten und keinen Namen besaß. Der mit Ehrgeiz, Ideenreichtum und vor allem Konsequenz zu einem gefeierten Star des Weinbaus wurde und sein Wissen, seine Prominenz nunmehr auch anderen zugutekommen lässt. "Konsequenz, Konsequenz, Konsequenz!" nennt sich die Autobiographie von Leo Hillinger. Das Buch blickt auf fünf Jahrzehnte seines Lebens – voller Höhen und einigen Tiefen – zurück. Hillinger war alles andere als ein Musterschüler, dann ein Überlebenskünstler, wurde zu einem Wein- und Weinbau-Fachmann und reüssiert nach Auslandsaufenthalten in Deutschland, den USA, Australien, Neuseeland usw. mit seinen Spitzenweinen. Bekannt aus Fernsehen und Printmedien, haftet dem bodenständigen Winzer der Ruf eines Marketing-Genies und TV-Stars an – was Hillinger ohne Zweifel auch ist. Er ist aber auch Familienvater und versessener Radsportler. Doch vor allem ist der Burgenländer ein begeisterter Weinbauer und –vermarkter. Und so schließt sich der Kreis seines persönlichen "Ein gutes Produkt verdient ein gutes Marketing. Ein schlechtes Produkt verdient einen schnellen Tod." In dieser Biographie werden alle Facetten des Leo Hillinger beleuchtet. Wie nie zuvor gibt er Einblick in sein Privatleben, spricht von seiner großen Liebe zu Frau und Kindern. Er schwärmt von der Cape Epic, dem härtesten Mountainbike-Renen der Welt in Südafrika. Ausführlich erzählt er vom Aufbau seines Firmenimperiums aus dem buchstäblichen Nichts und lässt Ratschläge und Tipps einfließen, die jeden Unternehmer und Firmenchef nützen.
Eine wirklich spannende Geschichte die der Herr da hin gelegt hat. Es hätte mir nur um einiges besser gefallen wenn die wirklich wichtigen Sachen chronologisch statt kategorisch. Das hätte mir während dem Lesen ein besseres Gefühl für die vergangene Zeit gegeben. Fotos gibt es in dem Buch mehr als genug nur manche sind fast amateurhaft platziert. Es fühlt sich falsch an sich manche Seiten anzusehen. Der Schreibstil an sich ist nett und man kann den Herrn Hillinger zwischendurch richtig reden hören. Ansonsten ist es ganz gut. Für Fans von Hillinger sehr zu empfehlen und für Leute die wissen wollen wie hart es wirklich sein kann. Ein Geschäft aufzubauen.
Eine echte from zero to hero Geschichte, wer mag so etwas nicht. Ich mag ihn, ich mag seine Story und das Buch erzählt kurzweilig seine Geschichte. Das Buch hat er sicher selbst geschrieben, das merkt man an der ehrlichen Art und der Art der Sätze, das passt einfach zu ihm. Es ist angenehm zu lesen, aber ein Lektor hätte dem Buch vermutlich nicht geschadet. Nichts desto trotz ein gutes Buch und zu empfehlen.