Der neue berührende Roman der Bestsellerautorin von »Du, ich und die Farben des Lebens«.
Als Florence durch das Eis bricht und in das kalte Wasser des Bergsees sinkt, hätte es der letzte Tag im Leben der Musicaldarstellerin sein können. Doch der junge Arzt Martin holt sie zurück ans Ufer. Es ist der Beginn einer wundervollen Liebesgeschichte, umgeben von den Schicksalen, Wünschen und Geheimnissen einer Dorfgemeinschaft in den Bergen der französischen Schweiz. Dort leben auch die unbekümmerte Zoé, das kleine Mädchen, um das sich Florence liebevoll kümmert, und dessen Mutter Claire, die sie sofort in ihr Herz schließt.
Zwischen Martin und Florence liegt jedoch ein unausgesprochenes Geheimnis, das in ihre persönliche Vergangenheit zurückreicht. Noch kennt er nicht den wahren Grund für ihren Tanz auf dem Eis, und sie weiß nichts von seinem schweren Schicksal.
Meisterhaft verwebt Noa C. Walker die Leben und Träume ihrer Figuren miteinander – einfühlsam, hoffnungsvoll und auf höchstem Niveau.
Die Geschichte rund um Florence, eine junge Frau, die auf einen Neuanfang,weit weg von ihrer Heimat hofft, fängt wirklich vielversprechend an. In dem idyllischen Ferienort begegnet sie ganz wunderbaren Menschen,darunter Claire, einer alleinerziehenden Mutter von 2 Töchtern. Zoe,die jüngste hat das Down-Syndrom und hat sich direkt in mein Leserherz geschlichen. Sie war toll gezeichnet und auch ihre grosse Schwester Lianne war ganz wunderbar. Aber dann verstrickt sich die Autorin in ganz viele Themen,die natürlich wichtig sind aber im Gesamtpaket einfach viel zu viele waren. Ich fühlte mich oft belehrt und das es nur einen richtigen Weg geben kann,daher die niedrige Sternbewertung. Schade.
Der Tanz unseres Lebens von Noa C. Walker ist ein berührender Roman. Florence flüchtet in einen kleinen verschneiten Ort und bricht dort während eines nächtlichen Tanzes im Eis ein. Zum Glück rettet sie der Arzt Martin aus dem Wasser. Flo erholt sich nach ihrem Nahtoderlebnis bei Claire und ihrer Tochter Zoé, welche das Down-Syndrom hat. Um Claire zu helfen und sich selber von schweren Schicksalsschlägen zu erholen, beschließt Flo bei ihnen zu bleiben und für Zoé eine Aufpasserin zu werden. In der Zwischenzeit wird auf die Chemie zwischen ihr und Martin immer größer. Doch schaffen es beide über ihren Schatten zu springen und ihre Vergangenheit hinter sich zu lassen?
Das Buch hat etwas holprig begonnen und ist dann so weiter gegangen. Ich konnte mich leider nie so hineinversetzen wie ich es gerne gehabt hätte. Leider war es auch nicht allzu spannend zu lesen. Ich habe immer wieder einige Passagen übersprungen. Durch den Schicksalsschlag von Flo ist die Liebesbeziehung zwischen ihr und Martin recht langsam voran gegangen, was ich auch total verstehen kann. Dennoch war es beim Lesen etwas langwierig.
Die Autorin hat meiner Meinung nach teils sehr realistisch geschrieben. Ich finde es gut, dass ein Mädchen mit Down-Syndrom vorkommt und sowohl die positiven als auch negativen Seiten dieser Krankheit gezeigt werden. Flo ist mir sofort ans Herz gewachsen. Ihr ist es egal ob ein Mensch als Außenseiter gilt, wenn er/sie nett und freundlich ist, mag sie ihn/sie. Ihr Schicksal ist herzzerreißend, aber sie schlägt sich sehr gut. Martin mochte ich auch von Anfang an. Er gibt Flo nicht auf und passt sich ihrem Tempo an.
Gegen Ende des Buches hat mir die Geschichte Tränen in die Augen getrieben. Obwohl das Buch mir nicht so gut gefallen hat, hat mich die Geschichte doch berührt.
Die Pariserin Florence ist Musicaldarstellerin mit Leib und Seele. Als sie kurz davor steht, sich den Traum ihres Lebens, Tänzerin am Broadway, zu erfüllen, geschieht etwas, das ihr Leben aus der Bahn wirft und scheinbar all ihre Hoffnungen zunichte macht. So zieht sie sich in ein kleines Bergdorf in der Romandie, der französischen Schweiz, zurück, nicht wissend, wie es weitergehen soll. Was fängt man mit zerplatzten Träumen an? Wie findet man einen Neuanfang? Florence hat darauf erstmal nur eine Antwort: sie tanzt! Sie tanzt voller Leidenschaft, aber auch Verzweiflung, entschlossen, dem Leben zu trotzen. Und ganz allmählich tanzt sie sich in die Herzen einer Handvoll Menschen in ihrem Übergangszuhause, das bald weit mehr als nur ihr Zufluchtsort wird, hinein. Mit der ihr eigenen Fröhlichkeit, die immer wieder den Kampf gegen ihren Kummer gewinnt, nimmt sie Einfluss auf die neugewonnenen Freunde, bringt Sonne in ihr Leben, um festzustellen, dass die Liebe, die sie gibt, zu ihr zurückkommt, und um zu erkennen, dass aus Träumen, die sich in Luft aufgelöst haben, ein unerwarteter Neuanfang geboren werden kann, eine neue Chance auf Glück, das viel tiefer und reicher ist, als sie je für möglich gehalten hätte.
Einen wunderschönen, stimmungsvollen, zutiefst berührenden Roman hat Noa C. Walker da geschrieben! Er lebt von seinen Protagonisten, allen voran der jungen Florence, die trotz allem Schweren, das sie erlebt hat, einen überwältigenden Optimismus ausstrahlt, der ansteckend ist und sich unwillkürlich auch auf den Leser überträgt. Aber nicht nur auf ihn! Sie beeinflusst nachhaltig das Leben der so liebevoll ausgearbeiteten, sympathischen Charaktere, die die Autorin ihr zur Seite gestellt hat, und die ebenso ihre eigenen Träume haben begraben müssen.
Da ist Martin, ein junger Arzt, der sich genau wie Florence in dem Bergdorf vergraben hat, nachdem er erkannt hatte, dass sein Ehrgeiz, sein Leben auf der Überholspur, seine hochfliegenden Träume ihn von sich selbst und dem, was er eigentlich wollte, weggeführt haben. Er hat längst erkannt, was die anderen Akteure noch lernen müssen... Oder Claire, deren sehnlichster Wunsch es war, ein eigenes Hotel zu führen. Stattdessen aber verdient sie ihren und den Lebensunterhalt für ihre kleine Familie mühsam als Hotelangestellte, nachdem ihr Mann sie verlassen hatte, als klar war, dass ihre jüngere Tochter Zoé mit Down-Syndrom geboren werden würde. Zoé wiederum ist mit der ihr eigenen Offenheit und ihrem gewinnenden, vorurteilsfreien Wesen schließlich ein unverzichtbares, verzauberndes Bindeglied zwischen allen im Roman versammelten Charakteren, deren Leben sie entschieden bereichert! Als Claires ältere Tochter, Lysann, eine begabte Nachwuchsskiläuferin, schwer erkrankt und es sich abzeichnet, dass ein weiterer Schicksalsschlag Claires Leben aus den Fugen zu bringen droht, ist es Florence, die Halt und Hoffnung gibt. Ihr Tanzen zieht sich wie ein roter Faden durch den gesamten Roman. Florence, das Energiebündel par excellence, kann ihre Füße für keine Sekunde still halten, sie tanzt, wann immer ihr Bedürfnis danach übermächtig wird, und wo immer sie auch ist, - und alle tanzen mit ihr, tanzen die Trauer weg, die Hoffnungslosigkeit oder einfach nur den grauen Alltag. Als Leser möchte man so manches Mal dabei sein...
Während die Handlung voranschreitet, lässt Noa C. Walker die Protagonistin eine unglaubliche und doch überzeugende Entwicklung durchlaufen, lässt sie, und mit ihr die übrigen Akteure, sehen lernen, was im Leben wirklich von Bedeutung ist, und dass das Leben selbst eigentlich ein großes Geschenk ist, das man dankbar annehmen darf. Wenn alle Beteiligten am Ende erkennen, dass es nicht nur den einen großen Traum gibt, und dass auch aus Träumen, von denen man sich verabschieden musste, die einem genommen wurden, manchmal etwas Gutes, vielleicht sogar etwas Besseres und Intensiveres als vorher erwachsen kann, wenn man nur die Hoffnung nicht aufgibt, dann mag auch der eine oder andere Leser nachdenklich werden und die eigenen zerplatzten Träume in einem anderen Licht sehen....
Für mich jedenfalls war "Der Tanz unseres Lebens" in vielerlei Hinsicht einer der bemerkenswertesten Romane, die ich in diesem Jahr gelesen habe, wahrlich ein Roman mit Tiefgang! Und so möchte ich ihn unbedingt weiterempfehlen, - allen, die sich berühren lassen möchten, den Träumern wie den Realisten, den Verzagten wie den Mutigen....
Florence ist Tänzerin und Musicaldarstellerin in Paris. Nach einem schweren Schicksalsschlag begibt sie sich auf der Suche nach ihren Wurzeln in ein Bergdorf in der französischen Schweiz. Nachts tanzt sie dort am zugefrorenen Bergsee. Doch das Eis bricht und Florence sinkt in das kalte Wasser des Sees. Martin, ein junger Kinderarzt, schafft es sie zurück ans Ufer zu holen. So beginnt die Geschichte der beiden. Kurz darauf lernt Florence Zoe kennen, ein liebenswertes und starkes Mädchen mit Trisomie 21, sowie ihre Mutter Claire und Schwester Lysann. Florence beginnt sich um Zoe zu kümmern und findet so eine neue Aufgabe. Und dann gibt es da noch den Einsiedler, der nachts durch das Dorf spaziert und sich stets von allen fernhält… Jeder der Protagonisten hat einen schweren Schicksalsschlag hinter sich, und so treffen sie alle aufeinander.
Noa Walkers Schreibstil ist sehr ausgeschmückt, sehr blumig, sodass ich etwas Zeit gebraucht habe, in das Buch hineinzukommen. Die Protagonisten fand ich interessant und vielseitig. Vor allem die kleine Zoe ist sehr liebenswert und man kann von ihr viel lernen. Die Themen sind gut recherchiert. Die zugrundeliegende Nachricht, dass eine erfolgreiche Karriere nicht unbedingt glücklich macht und dass ein gescheiterter Traum nicht das Ende der Welt sein muss, finde ich prinzipiell gut und sehr wichtig. Allerdings kam diese für meinen Geschmack zu häufig und in zu vielen verschiedenen Beispielen vor. Bis zum Schluss konnte mich der Schreibstil nicht überzeugen.
Ein schönes Buch über gescheiterte Träume und Neuanfänge, über das Schicksal, und darüber, wie oft es im Leben anders kommt als wir und es vorgestellt haben.
'Der Tanz unseres Lebens' ist keinesfalls ein schlechtes Buch, jedoch hatte ich einige Probleme, mit der sehr ausschmückenden, blumigen Sprache der Autorin klarzukommen. Viel zu oft legt sie ihren Charakteren lange, komplizierte Gedankengänge in den Mond (bzw. in die Gedanken), die wahrscheinlich in den oft emotionalen Momenten kein normaler Mensch durchlaufen würde, und es fühlt sich sehr...predigend an, nicht nur im religiösen Sinne. Darüber hinaus sind mir die Charaktere aber doch ans Herz gewachsen, wenn nicht durch ihre Gedanken, so doch durch ihr Verhalten. Auch wenn wenig überraschendes passiert ist, habe ich die Geschichte von Flo, Martin, Claire, Lysann, Zoé und alle den anderen doch gern verfolgt. Ein weiteres Buch der Autorin würde ich aber wohl nur dann lesen, wenn mich die Thematik wirklich anspricht.
Das Buch hat mich unglaublich berührt. Es zeigt einem, dass jeder in seinem Leben hoch und tiefs hat. Man kann aus diesem Buch Hoffnung schöpfen und irgendwo zeigt einem auch das Buch, dass egal was kommt, es immer noch schlimmer kommen kann. Aber nach einem Tief geht es auch wieder nach oben 😊