Liv kann es kaum glauben: Überraschend steht der neue Freund ihrer Single-Mutter vor der Tür, der Italiener Roberto. Schlimm genug, dass Liv nichts von der Beziehung der beiden gewusst hat, Roberto hat auch noch seine 16-jährigen Zwillinge Angelo und Sonia im Schlepptau! Angelo ist ein echter Traumtyp, der Liv kolossal aus der Fassung bringt, seine bildschöne Schwester scheint eine echte Zicke zu sein. Aber immerhin verbindet Liv und Roberto die Leidenschaft fürs Kochen.
Sie studierte Germanistik, Romanistik und Pädagogik. 1987/1988 besuchte sie die Journalistenschule Axel Springer und schrieb für Zeitungen und Zeitschriften. Sie schreibt Kinder- und Jugendbücher sowie Drehbücher für das Fernsehen, darunter für die Serien Marienhof, Lindenstraße und Verliebt in Berlin. Ihre Jugendbücher erscheinen in Übersetzungen in Dänemark, Finnland, Estland, Kroatien, den Niederlanden, Spanien, Italien und in der Türkei. Susanne Fülscher lebt und arbeitet in Berlin.
Ich lese gerne Young Adult Bücher und dieses Buch ist ein sehr guter Vertreter dieses Genres. Es ist sehr humorvoll geschrieben und lässt sich leicht und locker lesen. Was ich sehr toll bei dem Buch fand, sind die Charaktere. Die meisten Charaktere in diesem Buch sind sympathisch: Liv - die Ich-Erzählerin, die sehr tollpatschig ist und in jedes Fettnäpfchen tritt, ihre besten Freundinnen, die Liv immer unterstützen; Liv's Mutter Julia und Roberto, der potentielle Stiefvater; aber auch Sonia: sie wird zwar im Klappentext als Zicke bezeichnet, ich fand sie aber überhaupt nicht zickig, sondern nett und wegen ihrer direkten Art sehr sympathisch. Mir hat das Buch sehr gefallen und ich habe mich sehr gefreut, als ich gesehen habe, dass im Herbst 2018 der nächste Band erscheint. Ich werde die Serie definitiv weiterlesen und freue mich schon jetzt auf das Wiedersehen mit Liv, Sonia und allen anderen Charakteren.
"Fünf Zutaten für die Liebe ist ein wirklich süßer Jugendroman über die erste Liebe.
Das Buch hat mit von Anfang an gut gefallen und ich fand die Geschichte sehr unterhaltsam. Auch wenn es ein paar Klischees bedient, fand ich das Verhalten von Liv immer gut durchdacht und realistisch. Gestört haben mich die Klischees hier nicht.
Liv war eine sympathische Protagonistin und ich mochte ihre Leidenschaft zum Kochen. Auch die Freundinnen von Liv waren wirklich klasse und standen immer an ihrer Seite. Angelo wirkt zu Beginn ein wenig unnahbar und so ganz kann ich ihn auch am Ende des Buches noch nicht einschätzen.
Die Liebesgeschichte ist wirklich niedlich und das italienische Familien-Patchwork war an vielen Stellen sehr unterhaltsam.
Der Schreibstil war sehr flüssig und angenehm zu lesen und ich bin in kürzester Zeit durch das Buch geflogen. Ich bin nun sehr gespannt wie es mit Liv und Angelo weitergehen wird.
Liv und ihre Mutter sind ein eingespieltes Team bis eines Tages ein neuer Mann in die kleine Familie kommt und direkt seine Zwillinge mitbringt. Die 15-jährige Liv ist total überfordert mit der neuen Situation und ihren neuen gleichaltrigen "Geschwistern" Angelo und Sonia. Beide sind total atemberaubend und zeigen Liv umso mehr ihre ungeküssten Unzulänglichkeiten auf.
Das Cover gefällt mir richtig gut. Auf den ersten Blick kann man vielleicht an ein Kochbuch für Teenies denken, doch hinter den appetitlichen Buchdeckel versteckt sich der erste Teil von Livs Geschichte.
Liv ist Hobbyköchin und tobt sich nach der Schule hinterm Herd aus. Ihre Mutter kann nicht kochen, daher musste Liv früh lernen, wie dies geht. Liv sehnte sich nie nach Familienzuwachs und so hat sie ganz schön an der Situation mit dem Neuen ihrer Mutter und seinen Kindern zu kämpfen. Es kommt zu ziemlich unangenehmen Situationen. Doch gleichzeitig kommt Liv nicht umhin zu bemerken, wie perfekt Angelo doch ist, während seine Schwester das Biest herauskehrt.
Doch zum Glück hat Liv ihre beiden Freundinnen mit denen sie all ihre Probleme und Gedanken teilen kann.
Der Einstieg in die Geschichte gefiel mir ganz gut, da wir ein unterhaltsames und aufschlussreiches Bild der Gruppendynamik bekommen. Ich fand den Zusammenhalt der Freundinnen im Schulalltag toll, während mir Livs familiäre Situation eher leidtat. Leider begann dann die Entwicklung auf der Stelle zu treten. Es drehte sich alles immer wieder darum, wie blöd Liv ihr Leben findet. Sie möchte endlich geküsst werden und dass die 3 fremden Mensch wieder aus ihrer Familie verschwinden. Dabei schwärmt sie ständig von ihren potenziellen Stiefbruder Angelo. Wie wunderschön und toll er doch sei.
Mich störte die Banalität dahinter, es war zu oberflächlich. Die Dialoge klangen wie abgedroschene Phrasen und die Charaktere waren voller Klischees. Ich fand auch nicht, dass die Figuren wie 15 wirkten, sondern jünger. Ich weiß nicht, wie mein 15-jähriges Ich die Geschichte gefunden hätte, 11 Jahre später muss ich sagen, dass ich wohl zu alt für das Buch bin.
Es war nicht schlecht geschrieben und kann sicher einige begeistern, doch ich zähle nicht mehr zum Zielpublikum. Mir war die Handlung zu vorhersehbar und die Charaktere nicht tiefgründig genug.
Gestern angefangen und am selben Tag beendet habe ich „Pasta mista: 5 Zutaten für die Liebe“ von Susanne Fülscher. Der Roman ist am 29.09.2017 beim Carlsen-Verlag erschienen und bildet den Auftakt einer neuen Buchreihe. Danke an das Vorablesen-Team für das tolle Leseexemplar!
Liv kann es kaum glauben: Überraschend steht der neue Freund ihrer Single-Mutter vor der Tür, der Italiener Roberto. Schlimm genug, dass Liv nichts von der Beziehung der beiden gewusst hat, Roberto hat auch noch seine 16-jährigen Zwillinge Angelo und Sonia im Schlepptau! Angelo ist ein echter Traumtyp, der Liv kolossal aus der Fassung bringt, seine bildschöne Schwester scheint eine echte Zicke zu sein. Aber immerhin verbindet Liv und Roberto die Leidenschaft fürs Kochen.
Schon als ich mich für dieses Buch auf Vorablesen beworben habe, war ich etwas skeptisch, ob mir der Roman nicht zu mädchenhaft wäre oder nicht. Jetzt, nachdem ich es gelesen habe, kann ich sagen, dass ich trotz der mädchenhaften Aspekte positiv von dem Buch beeindruckt wurde. Damit wären wir auch direkt bei meinem einzigen, dafür aber auch recht großen Kritikpunkt. Bei der Protagonistin Liv handelt es sich um eine Neuntklässlerin, die nur zwei Dinge im Kopf hat: Kochen und ihren neuesten Traumtypen Angelo. Viele Charaktereigenschaften der Hauptperson haben mir sehr gefallen: wie sie mit ihren Freundinnen umgeht, ihre Liebe zum Kochen und Backen, etc. Allerdings haben mich mindestens genauso viele Eigenschaften manchmal schon fast beim Lesen genervt, wie zum Beispiel ihre egoistische Art, wenn es um die neuen Familienmitglieder geht; oder das ununterbrochene Schwärmen für Jungs. Bei den restlichen Charakteren ging es mir exakt genauso – mal wirkten sie sehr freundlich, mal gingen sie mir als Leserin auf die Nerven. Wahrscheinlich liegt es daran, dass „Pasta mista“ nicht mehr auf meine Zielgruppe ausgelegt ist, sondern eher jüngere Mädchen ansprechen soll, die sich eben genauso verhalten wie Liv. In ihr habe ich eine zeitweise recht sympathische, zeitweise aber auch sehr alberne, mädchenhafte Protagonistin gefunden. Leider ist mir dieses Alberne, typisch Mädchenhafte meist zu viel gewesen. Das ist einfach nicht mehr das, was ich in einem guten Buch suche. Jüngere Mädchen finden hier aber bestimmt eine Hauptfigur mit der sie sich identifizieren können. Generell lässt sich sagen, dass „Pasta mista“ sich eines sehr lockeren, humorvollen Schreibstils bedient. Ich persönlich konnte dieses Buch in einem Rutsch an einem einzigen Tag durchlesen, gerade deshalb, weil sich der Schreibstil so leicht liest. Die einfache Wortwahl macht das Buch perfekt für eine leichte Lektüre für Zwischendurch. Allerdings ist mir hier ebenfalls aufgefallen, dass mir der Schreibstil schon fast zu „jung“ und „mädchenhaft“ war. Eine gewisse Ernsthaftigkeit erwarte ich dann schon und diese geht hier oft verloren. Inhaltlich geht es in diesem Buch unter anderem um die Themen (Patchwork-)Familie, Freundschaft, Liebe und natürlich Kochen. Mir hat diese Mixtur sehr gut gefallen, da es Themen sind, die häufig unseren Alltag widerspiegeln. Insofern konnte ich mich in vielen Momenten wiederfinden und mit Livs Leben identifizieren. Besonders die wunderschönen Kochbeschreibungen würde ich nicht missen wollen, da sie dem Buch eine sehr persönliche Note geben und es sich dadurch von den etlichen anderen Liebesgeschichten abhebt. Alles in allem handelt es sich meiner Meinung nach bei „Pasta mista: 5 Zutaten für die Liebe“ um ein nettes Buch für Zwischendurch. Ich werde mir definitiv auch Teil zwei anschauen, wenn dieser erschienen ist, weil mir die lockere Atmosphäre des Romans sehr gefallen hat und mir Liv schlussendlich doch ans Herz gewachsen ist. Mehr sollte man als Leser aber nicht von diesem Buch erwarten, da es – wie oben bereits erwähnt – vermutlich eher für eine jüngere, weibliche Zielgruppe angelegt wurde, der man ja nicht zwingend angehört.
Danke an dieser Stelle noch mal an Vorablesen für das Leseexemplar!
Diese Buch Habe ich netterweise vom Carlsen Verlag zu Verfügung gestellt bekommen. Noch mal ein großes Dankeschön für ein so tolles Buch. Titel: Pasta Mista (Bd.1) 5 Zutaten für die Liebe Autorin: Susanne Fülscher Einband: Broschiert Preis: B: 12.99 € Seiten: 311 Seiten Verlag: Carlsen Verlag weitere Titel der Autorin: die komplette Mia Reihe
Worum geht es? Es geht um Liv die eines Tages von einem schrecklichen Schultag nachhause kommt und feststellen muss das ihre Singlemutter eine heimliche Beziehung mit Roberto den Italiener hat. Er bleibt zwei Tage bei ihm in München und mit im Schlepptau seine beiden Zwillings Kinder Sonia und Angelo (die beiden sind im gleichen Alter wie Liv und sehen Bild schön aus). Liv hat sofort ein Auge auf Angelo geworfen und versuch ihm schöne Augen zu machen. Aber das klappt nicht, ich sage nur Fettnäpfchen Queen am Start. Sie blamiert sich völlig alle Sachen, die uns erspart bleiben möchten passieren ihr. Und dann muss sie noch erfahren das die Roberto, das Sahneschnittchen (so nennen Liv und ihre Freundinnen Angelo) und die Schönheit (so nennt Liv Sonia) bald für drei Wochen bei Liv und ihrer Mutter leben sollen (Heißt auch mit Liv aus dieselbe Schule gehen zu müssen) das einzige worauf sie sich freuen kann ist das Kochen und das bringt sie mit jemand ganz bestimmten näher zusammen, aber das müsst ihr selber nachlesen…
Meine Meinung: Die Geschichte war so toll… Ein auf und ab der Gefühle. Ich konnte absolut mich Liv mitfühlen und könnte heulen, ausrasten, lachen oder schreien, wenn ich gelesen habe was sie gemacht oder gesagt hat. Ich dachte so oft: das hat sie nicht gesagt, das hat sie nicht gemacht, aber sie hat es. So ging mir das nicht nur mit Liv, sondern auch mit Angelo, Nick(mit Ck) und Livs Mutter. Ich lese selten solche Geschichte, wo ich echt ausrasten könnte und mir wünschte dass ich augenblicklich in das Buch steige und die Angelegenheit so regele, wie ich es machen würde. Ich muss unbedingt wissen wie es mit Liv und Angelo und Livs Mutter und Roberto weitergeht. Zu meinem Glück war am Ende des Buches eine kurze Leseprobe zum zweiten Teil. Die habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen. Ich freue mich schon auf den zweiten Teil, der im Herbst 2018 erscheinen wird. Charaktere: Als Erstes haben wir Liv, unser Hauptprotagonisten. Wie schon oben erwähnt konnte ich sehr mit ihr mitfühlen. Aber nicht nur deswegen hat mich Liv von sich überzeugen können auch wegen ihres total komischen Humors. Ich habe sehr oft gelacht, denn wie sie die Situationen beschrieben hat wirklich witzig. Angelo und Sonia, die beiden mochte ich am Anfang nicht wirklich sie kamen sehr arrogant rüber aber das hat sich schnell geändert. Roberto habe ich sofort ins Herz geschlossen. Denn er wirkte immer nett und offen. Die Freunde von Liv sind genauso wie sie, humorvoll und nett. Nastja-Elenna Schulz, Liv kann sie gar nicht ausstehen. Erste reist sie sich Justus unter den Nagel (Ihn in ist sie verliebt gewesen bevor Angelo auf der Bildfläche aufkreuzte. Justus ist hingegen Angelo ein Furtz im Universen, wie Liv meinte.) und als Angelo auftauchte serviert die Justus ab und schmeißt sich an Angelo. Schreib still: Susanne Fülschers Schreib still ist göttlich. Ich konnte so viel lachen. Ich lese immer wieder gerne ein Buch von ihr.
Fazit: Was ich sehr schön fand ist das der Titel auch am Ende des Buchs eine Rolle spielt (Aber jetzt möchte ich nicht Spoilern) Ich habe das Buch sehr gerne gelesen und würde es immer wieder tun. Ich Finde das diese Buch viel mehr Aufmerksamkeit verdient hat da es so gut ist. Deswegen gebe ich dem Buch 5 von 5 Lesefluss-Sternen
Liv kann es kaum glauben: Überraschend steht der neue Freund ihrer Single-Mutter vor der Tür, der Italiener Roberto. Schlimm genug, dass Liv nichts von der Beziehung der beiden gewusst hat, Roberto hat auch noch seine 16-jährigen Zwillinge Angelo und Sonia im Schlepptau! Angelo ist ein echter Traumtyp, der Liv kolossal aus der Fassung bringt, seine bildschöne Schwester scheint eine echte Zicke zu sein. Aber immerhin verbindet Liv und Roberto die Leidenschaft fürs Kochen.
Quelle : Carlsen
MEINUNG :
In „Pasta mista 1: Fünf Zutaten für die Liebe“ geht es um Liv, die es kaum glauben kann, als ihre Mutter einen neuen Freund hat und dieser Italiener auch noch vor der Tür steht. Dass er noch seine beiden 16-jährigen Zwillinge Angelo und Sonia mitbringt, macht es nicht gerade einfach. Sonia scheint eine Zicke zu sein und mit Roberto scheint sie die Liebe zum Kochen zu verbinden…
Liv liebt das Kochen und ist ein typischer Teenager der die normalen Probleme wie ersten Kuss, erster Freund hat. Bisher hat sie mit ihrer Mutter in ihrer Wohnung gelebt und schon lange ist kein Mann mehr in ihrem Leben. Bis alles anders wird.
Angelo scheint nicht nur gut auszusehen, sondern auch die gleiche Leidenschaft fürs kochen zu haben wie Liv. Werden sich beide näher kommen oder ausgerechnet zu einer neuen Patchwork Familie?
Der Schreibstil ist angenehm flüssig und wird aus der Perspektive von Liv erzählt. Der Leser lernt sie so gleich zu Beginn kennen und auch ihre Gefühle und Gedanken. Die Kulisse mit der kleinen Wohnung von ihrer Mutter wirkt authentisch und man will einfach mehr von beiden erfahren. Die Nebenfiguren wie Livs Freundinnen wie Pauline, Franzi sind Susanne Fülscher einfach gelungen. Wer wünscht sich nicht solche Freundinnen.
Die Spannung und Handlung hat mich direkt mit jeder Seite in der man zuerst Liv und ihre Mutter kennen lernt in die Geschichte gezogen. Beide leben, seit dem ihr Vater weg ist, ist in einer kleinen Wohnung zusammen. Dieses Zusammenleben wird durcheinander gewirbelt, als plötzlich der neue italienische Freund ihrer Mutter mit seinen Kindern in ihr Leben tritt. Angelo scheint ganz nett aber eher ruhig zu sein und seiner Schwester scheint von ihrer Balletttänzerin fixiert zu sein und wirkt im ersten Moment für Liv als Zicke. Ihrer Mutter scheint es mit ihm ersten zu meinen, denn nach nur einem kurzen Besuch, sollen er und seine Kinder zur Probe drei Wochen lang da wohnen. Keine leichte Zeit für Liv als Teenager und das sie dann auch noch sagt, einen Freund zu haben macht es nicht leichter. Sie findet Angelo toll, doch irgendwas scheint ihn manchmal so in sich gekehrt wirken zu lassen. Wie wird es mit dieser neuen Patchwork Familie klappen? Das Ende hat mich mehr als nur gefesselt und ich kann es kaum abwarten den nächsten Band zu lesen.
Das Cover passt perfekt zum Thema kochen und Italien. Ich war direkt neugierig in die Geschichte einzutauchen. Das Thema Italien zeigt sich schon mit den Bildern darauf.
FAZIT :
Mit „Pasta mista 1: Fünf Zutaten für die Liebe“ gelingt der Autorin ein besonderer Auftakt. Leider kommt der nächste Band erst im Herbst 2018 und ich würde am liebsten sofort weiter lesen.
Mir war Susanne Fülscher als Autorin kein Begriff, kenne ich die Mia-Romane nur vom Cover her und auch sonst hatte ich noch nichts von ihr gelesen. Das Ende September erschienene Buch "Pasta mista - fünf Zutaten für die Liebe" hat mich neugierig gemacht, denn Patchwork, Liebe, Kochen und Jugendbuch ist eine Kombination, die mir sehr wahrscheinlich gefällt.
Meine Meinung: Die Covergestaltung ist ein Hingucker, denn auf dem schwarzen Hintergrund komme die Farben gut heraus. Die gezeichnete Kochmütze und die Zutaten passen zur Protagonistin Liv, die mir ihrer alleinerziehenden Mutter zusammenwohnt. In Liv hatte ich schnell eine Identifikationsfigur, denn auch meine Mutter kochte wedern gerne noch gut (dafür gibt es, Gott sei Dank, nach wie vor meine Oma). Auch die Situation kann ich gut nachvollziehen, denn welche Frau will schon ihr leben lang alleine bleiben? Dass Livs Mutter mit Roberto einen tollen Mann kennenlernt, ist irgendwann sicher absehbar gewesen. Liv wartet nach wie vor sehnsüchtig auf ihren ersten Kuss und sucht dafür nach dem Richtigen - wo ihr der wohl begegnen wird? Der Schwarm in ihrer Schule geht mit der Obertussi, der Junge im Kochkurs wirkt nett und der neue Stiefbruder Angelo scheint einem Halbgott ähnlich zu sein. Wohin nur mit den ganzen Hormonen und dem Geschwärme? Ab zur besten Freundin oder zum Kochen in die Küche.
Die Entwicklung der Geschichte finde ich sehr gelungen, denn die Idee, auf engem Raum zu sechst zu wohnen, ist meiner Meinung nach nur in der Theorie gut. So wird das "Zusammenwohnen auf Zeit" zur Zerreißprobe für die Nerven, überhaupt, wenn die potentielle Stiefschwester mit ins Zimmer einzieht und überall ihr Zeug liegen läst. Trotz vieler Klischees ist der Roman sehr authentisch geschrieben, alle Personen, die mir im Buch begegnet sind, könnte es tatsächlich geben und ich hatte mir zu jedem schon ein Bild gemacht.
Den Abzug gibt es, weil ich nicht schon ganz hibbelig auf den nächsten Teil der Serie warte, obwohl ich das Ende schon ein bisschen als Cliffhanger empfinde.
Fazit: Ein witzig, romantisch und multikulturelles Jugendbuch, das auch seine kulinarischen Seiten hat.
Inhalt Liv kann es kaum glauben: Überraschend steht der neue Freund ihrer Single-Mutter vor der Tür, der Italiener Roberto. Schlimm genug, dass Liv nichts von der Beziehung der beiden gewusst hat, Roberto hat auch noch seine 16-jährigen Zwillinge Angelo und Sonia im Schlepptau! Angelo ist ein echter Traumtyp, der Liv kolossal aus der Fassung bringt, seine bildschöne Schwester scheint eine echte Zicke zu sein. Aber immerhin verbindet Liv und Roberto die Leidenschaft fürs Kochen.
Charaktere Liv ist ein etwas naives und junges Mädchen. Sie ist zu Beginn etwas eifersüchtig und egoistisch. Beim Kochen ist sie in ihrem Element und kann dabei auch richtig gut abschalten. Sie ist sehr liebevoll, direkt und hilfsbereit. Außerdem ist Liv sehr freundlich, wenn sie will und sie lässt nicht alles mit sich machen.
Sonia wirkt sehr eingebildet, ist aber eigentlich nur sportlich und lebt ihre Leidenschaft für Ballett aus. Sie ist sehr beschützend, ehrgeizig und weiß, was sie will. Des weiteren ist Sonia sehr ambitioniert und direkt. Außerdem ist sie ehrlich und familienbewusst.
Angelo ist ein sehr schüchterner und in sich gezogener Junge. Er ist sehr zurückhaltend. Außerdem ist er sehr direkt und höfflich.
Meine Meinung Der Schreibstil der Autorin ist sehr locker, leicht und angenehm. Man merkt, dass es sich an jüngere Mädchen richtet, was aber auch sehr erfrischend ist. Es ist sehr angenehm zu lesen und auch sehr überraschend. Es hat auch ein bisschen was märchenhaftes und ist teilweise etwas klischeehaft.
Zur Autorin Susanne Fülscher widmete sich nach ihrem Germanistik- und Romanistikstudium sehr schnell dem Schreiben. Bisher sind von ihr um die 40 Romane für Kinder, Jugendliche und Erwachsene erschienen, die mehrfach ausgezeichnet und in viele Sprachen übersetzt wurden. Susanne Fülscher lebt als freie Schriftstellerin und Drehbuchautorin in Berlin.
Empfehlung Wenn ihr eine locker leichte Geschichte lesen wollt und nebenbei auch Liv mit ihren Problemen beim Erwachsen werden helfen wollt, dann ist das Buch definitiv etwas für euch!
Mit "Pasta Mista - 5 Zutaten für die Liebe" hatte ich ein paar lustige Stunden.
Susanne Fülscher hat bereist über 50 Kinder und Jugendromane geschrieben und ihr neues Werk durfte ich vorab lesen - Danke auch an den Carlsen Verlag.
Liv ist fünfzehn, sie kocht leidenschaftlich gerne und lebt mit ihrer Mutter in einer schnuckeligen Wohnung in München. Eigentlich ist sie auch ganz froh darüber, wie die zwei sich eingerichtet haben haben und zusammen ihr Leben genießen. Doch so soll es nicht bleiben. Plötzlich steht Mamas neuer Lover aus Italien vor der Türe, samt Mannschaft bestehend aus Tochter Sonia (atemberaubend schön) und Sohn Angelo (zum niederknien) - Liv ist wie vom Schlag getroffen, sie wusste nichts über den Besuch, nichts über den Lover und schon gar nichts über Angelo.
"Essen mit den Italienern. [...] Wir sitzen am Wohnzimmertisch, so wie Familien es überall auf der Welt tun. Mit dem unterschied, dass wir keine echte Familie sind. Das Internet-Schicksal hat uns zusammengewürfelt..." ~ kleiner Ausschnitt aus Pasta Mista 1
Einige Panik-Attacken später erkennt Liv, dass die Zwillinge doch nicht so schlecht sind.
Eine zuckersüße Teenie Romanze. Liv ist fünfzehn und es war für mich mit (fast) dreißig etwas schwierig umzudenken und mich in das Alter zurück zu versetzen.
Etwas irritierend fand ich ihre Selbstgespräche im Kopf, aber man gewöhnt sich sehr schnell an den Schreibstil.
Gegen Ende kullerte jedoch eine kleine Träne. (Maaaan tu doch nicht immer so sentimental!)
Die Leseprobe auf den letzten Seiten macht Lust auf mehr - leider erst im Herbst 2018.
Das Cover hat mir eigentlich sehr gut gefallen, vor allem die Kreidetafel Optik. Nur das "echte" Bild des jungen Mädchens auf dem Cover hat mich nicht begeistern können. Es hat sich dadurch wie ein Film Cover angefühlt, schade. Der Einband ist herrlich weich und man streicht wirklich gern ständig drüber.
Endlich habe ich ein Cover aus dem Carlsen-Verlag bei mir, das ich nicht in den Himmel loben kann - ich dachte schon, das wird nie der Fall sein xD Ich muss ehrlich sagen, das Cover von "Pasta mista" gefällt mir nicht so sehr; man sieht ein Mädchen mit aufgemalter Kochsmütze und Topf, um die lauter Zutaten für ein italienisches Gericht fliegen. Dabei ist das Kochen gar kein besonders großer Bestandteil in der Geschichte. Alles in einem finde ich das Cover nicht unbedingt schlecht, aber mir gefällt es auch nicht sonderlich gut.
Da mich der Klappentext von "Pasta mista - 5 Zutaten für die Liebe" so neugierig gemacht hatte, war ich sehr gespannt, wie die Geschichte sich entwickeln würde. Am Anfang hatte ich etwas Probleme, mich in Livs Leben einzufinden und zunächst war sie mir auch gar nicht sympathisch. Das hat sich aber alles nach weniger als 50 Seiten geändert und ich war komplett in die Geschichte eingetaucht. Susanne Fülscher schlägt von Anfang an einen sehr lockeren Schreibstil an, was sehr gut zu der ich-Perspektive passt, aus der Livs erzählt. Gleich zu Beginn des Buches hat ihre Mutter eine Neuigkeit für sie, die Liv den Boden unter den Füßen wegzieht: sie hat einen italienischen Freund, mit dem es ihr wirklich ernst ist. So ernst, dass er mit seinen beiden Kindern zu Besuch kommt. So schockierend das für die Protagonistin ist, so amüsant verpackt es die Autorin für den Leser, sodass man immer was zu lachen hat. Natürlich bleibt es nicht bei einer kleinenerheiternden Szene; Liv tritt von einem Fettnäpfchen ins nächste und ständig befindet sie sich in peinlichen Situationen. Dabei ist sie so liebenswert und süß, dass man nicht anders kann als zu schmunzeln.
Insgesamt hat mir der erste Band der neuen "Pasta mista"-Reihe von Susanne Fülscher wirklich gut gefallen, ich habe sehr viel gelacht und durfte mit der Geschichte einen schönen Schmökernachmittag erleben!
Liv lebt mit ihrer Mutter in München. Von heute auf morgen hat ihre Mutter einen neuen Freund. Dieser kommt aus Italien zu einem Besuch bei dem er seine 16 jährige Zwillinge Angelo und Sonia mitbringt. Sonia, eine bildschöne Italiener und Angelo, ein Junge zum Dahinschmelzen. Und so passiert es, dass Livs Herz ausgerechnet bei Angelo verrückt spielt. In all dieser Zeit stehen ihre besten Freundinnen Franzi und Pauline ihr jederzeit zur Seite. Als die Italiener sich auch noch für 3 Wochen zu Besuch bei Liv und ihrer Mutter anmelden ist das Gefühlschaos vorprogrammiert. Denn da gibt es noch Justus ihren heimlichen Schwarm und den wahnsinnig netten Nick aus ihrem Kochkurs.
Fazit: Eine tolle, amüsante Geschichte um die erste Liebe mit all seinen Zweifeln. Auch das Thema Patchworkfamilie wird angeschnitten. Der Schreibstil ist sehr flüssig, so dass man nur so durch die Seiten fliegt. Das Thema Kochen ist sehr präsent ohne das es stört. Es ist eher amüsant wie einige Dinge anhand Lebensmittel verglichen werden.
Tolles Jugendbuch Ein wirklich sehr tolles Jugendbuch für Mädchen
Liv lebt mit ihrer Mutter München. Sie ist ein ganz normales Mädchen mit Selbstzweifel, den ersten Romanzen und ihren besten Freundinnen. Als sie eines Tages nach Hause kommt und Roberto, den neuen italienischen Freund ihrer Mutter, dort antrifft gerät ihr Leben aus den Fugen. Als dann auch noch die Zwillinge Sonia und Angelo dazu kommen wird das vorrübergehende Patchworkleben und ihre Schwärmerei für Angelo schnell zum Problem.
Das Buch ist sehr ansprechend geschrieben und hat einen angenehmen leichten Schreibstil. Liv ist einem sofort unglaublich sympathisch weil jedes Mädchen schon mal einem Jungen hinterher geschmachtet hat, den man für unerreichbar gehalten hat. Die Autorin vereint Liebe, Humor und Kochkunst in diesem Roman.
Auch wenn ich schon Ü30 bin werde ich mir die Fortsetzung auf jeden Fall kaufen.
Es handelt sich hierbei um ein heiter unterhaltsames Jugendbuch - mit toller Geschichte die hungrig macht. Ich finde Schreibstil und Protagonisten absolut gelungen - eine tolle Idee, die aber etwas an die Serie "türkisch für Anfänger" erinnert. Teilweise kann man das Gefühlschaos von LIV als Leser richtig nachvollziehen - dank des tiefen Einblicks, den man als Leser gewährt bekommt.