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Tod in Weimar: Eine Novelle

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German

103 pages, Hardcover

First published January 1, 1999

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About the author

Henning Boëtius is a German author.

He also uses the pseudonym Uwe Bastiansen.

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Displaying 1 - 2 of 2 reviews
Profile Image for Armin.
1,238 reviews35 followers
April 23, 2017
Ein unglaublich gelungenes Buch über den Lustmordanschlag der klammen Bettina von Arnim auf Goethe mit ihrem Sohn als unwiderstehlicher Versuchung. Boetius gestaltet die letzten Tage in Goethes Leben in einer poetisch dichten Sprache, jede Zeile ist ein Genuss, langsam Lesen und auskosten. Dabei handelt es sich zwar um ein Buch zum Niederknien, mit Goethepietät alter Schule hat Tod in Weimarüberhaupt nichts zu tun, alle Seiten im Leben eines alten Mannes, den eine letzte Begierde übermannt, werden beleuchtet. Der Poet, der Naturforscher, die charakterlichen Grenzen, die Traumata. Das ganz große Plus gegenüber Thomas Manns Lotte in Weimar: Goethe wird nicht politisch instrumentalisiert, wir Leben in Zeiten, in denen das nicht mehr nötig ist.
Profile Image for Maggie.
182 reviews
June 25, 2015
Very interesting depiction of Goethe's last days with a few surprises. The language is elevated and imitates Goethe's style and the plot is a quasi-parody of Mann's "Tod in Venedig," with many intertextual connections, such as such as pedophilia, mythology, and death. Goethe tries to enthrone himself, comparing himself to Odysseus on Ithaca, and coming up with almost absurd explanations when he doesn't know answers. He ironically however stays in Weimar because as a city characterized by mediocrity he can there be the most intellectual and artistic. The variety of leitmotives (for example mythology, ancient ground sloth, and erotic aesthetic) give the novella a sense of continuity. The novella works shows itself as postmodern thorugh the ironic unheroicness of Goethe's character, the adoption of tradition language, the subject, and the description of Weimar in contrast to a utopia. Rich in symbols and almost absurd, this was a really enjoyable, though difficult, read for me.

Eine sehr interessante Darstellung von den letzten Tagen Goethes mit einigem Überaschungen. Die Sprache is ziemlich formell und imitiert die von Goethe. Die Handlung ist eine quasi-Parody von Mann's "Tod in Venedig," mit viele intertextuelle Verbingungen, z.B. Knabenliebe, Mythologie, und Tod. Goethe versucht sich durch Vergleich mit Odysseus auf Ithaca und komplizierten erfunden Antworten zu enthronisieren. Er bleibt aber ironisch in Weimar, weil er in dieser Stadt, die er als "durchschnittlich" characterisiert, die Hauptintellectuelle und Kunsterler sein kann. Es gibt eine Vielfalt von Leitmotive (z.B. Mythologie, das Riesenfaultier, und erotische Ästhetik), die der Novelle Kontinuität geben. Die Novelle ziegt sich as postmodern durch die ironische Characterisierung der Goethe als eine Art Unheld, die Übernahme traditionelle Textforme, das Thema, und die Beschreibung des Weimars als ein Gegensatz zu einer Utopie. Reich mit Symbole und manchmal fast absurb und lächerlich. Diesen Text habe ich beim Lesen schwierig aber geniessbar zu lesen.
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