Studienarbeit aus dem Jahr 2006 im Fachbereich BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern, 2,0, Hochschule Pforzheim, Seminar I, 28 Quellen im Literaturverzeichnis, Deutsch, Der Sarbanes-Oxley Act of 2002 (im SOA) ist der wichtigste und bedeutsamste Erlass eines Kapitalmarktgesetzes in den USA seit dem Securities Act von 1933 und dem Securities Exchange Act von 1934. Das Gesetz hat umfassende Änderungen oben genannter Kapitalmarktgesetze zur Folge. Es erlangte am 30. Juli 2002 durch Unterzeichnung von US-Präsident George W. Bush Rechtskraft. Grund für das schnelle und entschiedene Handeln der US-amerikanischen Gesetzgebung war eine Reihe spektakulärer Unternehmenszusammenbrüche und Finanzskandale sowie den damit verbundenen aufgedeckten Bilanzskandalen. Die bekanntesten Beispiele sind Enron und Worldcom. Es gab jedoch noch eine nicht zu unterschätzende Zahl weiterer Fälle, in denen es zu systematischer Falschdarstellung in Jahresabschlüssen, zweckentfremdeten Firmenressourcen usw. kam. Da diese Unternehmen mit zu den bekanntesten US-Unternehmen gehören, hatten diese Zusammenbrüche einen immensen Vertrauensverlust der heimischen, aber auch der ausländischen Anleger in den US-amerikanischen Kapitalmarkt zur Folge. Aber auch das amerikanische Corporate Governance System stürzte im Zuge der Bilanzskandale in eine Vertrauenskrise und das, obwohl die US-Amerikaner es dem europäischen Pendant für überlegen halten. Die Auswirkungen des SOA auf deutsche Unternehmen und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften möchte ich in der folgenden Arbeit genauer unter-suchen.