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Sizilien, Sizilien. Eine Heimkehr.

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Ralph Giordano wandelt in seinen zahlreichen Bestsellern wie Die Bertinis oder Wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte auf den Spuren der schwierigen deutschen Geschichte. Ferner beschäftigte er sich intensiv mit den Themen Stalinismus, dem Völkermord an den Armeniern und den Problemen der Dritten Welt. Jetzt, im Alter von 80 Jahren, hat sich der gebürtige Hamburger wieder auf Spurensuche begeben. Diesmal geht es jedoch um die eigene Familiengeschichte. Anlass für seine herrlich emotionale Liebeserklärung Sizilien, Sizilien. Eine Heimkehr war, dass er in dem kleinen sizilianischen Ort Riesi die Geburtsurkunde seines Großvaters wiederfand. Obgleich Ralph Giordano seinen Opa nur im Kindesalter kennen gelernt hatte, blieb er ihm mit seinem sympathischen Temperament und seinem zärtlichen "Zitschilia,-Zitschilia"-Gemurmel gut in Erinnerung. Einmal von der Idee gefangen, die Heimat seines Großvaters zu erkunden, ließ ihn die Insel nicht mehr los. Das Ergebnis jahrelanger Recherche ist neben der Ehrenbürgerschaft von Riesi ein äußerst lesenswerter literarischer Reisebericht, der nicht nur ein Stück Autobiografie, sondern auch ein poetisches Porträt der kargen Insel, seiner über 1.000-jährigen Kultur und wechselvollen Geschichte Von den Sarazenen über die Mafia bis zum mystischen Phänomen des Ätna kommen in seinen lebendigen Erzählungen alle Fassetten der Insel zum Tragen. Als eine Art neuzeitlicher Kolumbus vermittelt Giordano dem Leser auch Unbekanntes, Erstaunliches -- und auch Gefühlvolles. Richtig romantisch wird es etwa, wenn der Autor seine Liebe zu einer verheirateten Italienerin gesteht. Ein packendes und persönliches Porträt eines großen Wissenschaftlers und Schriftstellers. --Leon Heissik

349 pages, Hardcover

First published January 1, 2002

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About the author

Ralph Giordano

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Ralph Giordano was a German writer and publicist.

Born to a Sicilian father and a Jewish mother, he was soon persecuted by the Nazi regime. His family survived the Holocaust by hiding in a friend's basement. After his experiences, he became a communist, but soon grew estranged because of his dislike for Stalinism and exited the German Communist Party in 1957.
In 1982, he published his most widely known work, Die Bertinis, a semi-autobiographical novel portraying the experiences of a family of mixed ethnic heritage (including Jewish) from the end of the 19th Century through the end of World War II. In 1988, it was presented in a television series aired on the Second German TV network (Zweites Deutsches Fernsehen, or ZDF).
Thereafter Giordano worked as a freelance writer and wrote numerous articles about his experiences in Nazi Germany and about the dangers of Neo-Nazi movements. He saw Islam as a threat: In a New York Times interview in 2007, he vehemently opposed the construction of a new mosque in Cologne, citing German mosques as "a symbol of a parallel society", and called the integration of German Muslims "a failure".
Ralph Giordano died on Dec. 10, 2014, aged 91, in a Cologne hospital of complications following a hip fracture.

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