Spannend vom ersten bis zum letzten Satz ist die neue Story von Mary Bathory. Es passiert mir selten, dass mich eine Geschichte vom Anfang bis zum Ende so begeistert, dass es mir schwer fällt eine Lesepause einzulegen. Der Autorin ist das gelungen.
Zur Handlung. Benjamin geriet vor fünf Jahren in die Hände einer mysteriösen Sekte, die ihn für ein Ritual missbrauchte und am ganzen Körper mit Narben verunstaltete. Dabei wurde sein Hund getötet, zu dem er aber seither eine ganz besondere Verbindung hat. Die Suche nach den Verbrechern führt ihn zufällig in die Stadt und das Haus, in dem Micah lebt.
Micah ist Polizist auf der Suche nach den Mördern der Familie seiner Schwester. Tag und Nacht arbeitet er bis zur Erschöpfung an dem Fall, bis ihn sein Vorgesetzter kurzerhand in den Zwangsurlaub schickt. Genau in dieser Zeit zieht ein neuer Nachbar ein und Micah ist fasziniert von Benjamin und entwickelt Gefühle für ihn, die erwidert werden.
Als Micah kurz darauf bei einem Preisausschreiben einen Wochenendtrip in eine Therme gewinnt, bittet er Benjamin, ihn zu begleiten. Obwohl dieser sonst sehr reserviert ist, sagt er zu. Schon kurz nach ihrer Ankunft geschehen merkwürdige Dinge und Micah beginnt an seinem Verstand zu zweifeln. Dazu kommt, dass Benjamin über die Vorfälle offenbar mehr weiß, als er zugeben will. Dadurch wird Micah misstrauisch und beginnt Fragen zu stellen, die Benjamin nur zögernd beantwortet.
Zimtküsse und der Orden der Akasha ist eine geheimnisvolle Liebesgeschichte, die mir sehr gut gefallen hat. Romantische Gefühle, erste Liebe, aber auch Krimielemente, Fantasy, Mystik und Okkultismus machen die Geschichte spannend und lesenswert.
Die Story erhält von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Mein Dank geht an die Autorin für das erhaltene Rezensionsexemplar.