Herzmanovsky-Orlando's 1928 novel The Tragic Demise of a Faithful Court Official tells of the romantic entanglements, inexorable decline, and subsequent tragicomic death of the rigid and proper Biedermeier bureaucrat Jaromir Edler von Eynhuf. In his unwavering efforts to gain the attention of his beloved Emperor Franz I and to further his career, Eynhuf loses sight of all propriety and embarks on an irreversible path of obsession leading into the netherworld of the diva Hoellteufel and to his eventual ruination.
Der k.k. Hofsekretär Jaromir von Eynhuf verzehrt sich vor Liebe nach einer (bürgerlichen!) Schauspielerin - eine Geschichte, oft gehört. Denkt man sich. Doch diese Fassung einer sonst wenig aufregenden Amoure von Fritz von Herzmanovsky-Orlando (allein schon der Name!) lässt nicht nur unglaubliche Windungen und Wendungen der typisch wienerisch-unglücklichen Liebesgeschichte lebendig vor des Lesers Auge entstehen, sondern auch das verbeamtete und vom Standesdünkel durchzogenene königlich-kaiserliche Wien. Ein Genuß, der einem ein Schmunzeln aufs Gesicht zaubert ob der skurillen Personen und Formulierungen:
"Wo anfangen? Oft starrte Eynhuf, stundenlang ratlos an der Feder kauend, durch das Fenster. Die Arbeit wuchs ihm schier über den Kopf. Kopf? Wieder so was, das bedenklich nach Umsturz roch! 'Meiner Ansicht nach', pflegte Hofrat Sauerpfister zu sagen, 'sollen die Beamten gar keinen Kopf nicht haben, sondern höchstens eine bedenklich gerunzelte Stirne.' Natürlich teilte Eynhuf submissest die Meinung seines Vorgesetzten."
Warum dieses Werk nicht schon längst als Hörbuch vorliegt, ist mir ein Rätsel - wenige Bücher, die ich kenne, leben so von der Sprache, dem Dialekt und der literarischen Verarbeitung einer Epoche, und würden sich für eine solche akustische Bearbeitung anbieten.
Schön ist das Buch bestückt mit kleinen, an Wilhelm Busch erinnernden Illustrationen vom Autor selbst, die Szenen aus dem Text aufgreifen.
Eine böse kleine Liebeserklärung an ein vergangenes Zeitalter.
mmmmh lu et apprécié, bien, mais il manque des suites logiques. en tous cas c'est compliqué de continuer à comprendre ce qu'il s'y passe et j'aurais aimé que l'auteur ne soit pas un nazi (j'ai découvert avec horreur après avoir lu le livre? mon dieu! donc je n'ai pas continué la trilogie, merde) en bref: j'ai adoré le titre et son prénom+nom (le pauvre chou!) mais le reste laisse à désirer
Pan Děsikůň je kniha, která je zároveň pohádkou, groteskou a krátkou literární hříčkou. Mně do nedávna zcela neznámý autor, Herzmanovsky-Orlando, skládá svět z absurdních obrazů, fantastických postav a jazykových perel (prodavač oštiepoků atd.). Každá kapitola působí, jako by se rozplývala mezi poezií, satirou a mírně zneklidňující surrealistickou fantazií. Vysoce postavený c. k. (císařsko královský) úředníček chce mléčný zub, převlékne se na bál za motýla, děsí koně, nadchází si paní Pekelníkovou a na konec je v růžové pavučině.
Pan Děsikůň v růžové pavučině je minimalistická v ději (a rozsahu), ale bohatá ve fantazii a nápadu. Neprávem zapomenuté dílo.