Doran ist ein Loner, der einsam über die bereits seit zwei Jahrzehnten zerstörte und größtenteils verlassene Welt zieht. Sein einziger Begleiter heißt Churchill, eine treue Bulldogge.
Dieses einsame Leben, bei dem man nur sich selbst gegenüber Verpflichtungen hat, hätte in Mutter Natur, die sich zunehmend die Herrschaft über den Planeten Erde zurückerobert, immer so weitergehen können, wenn Doran nicht auf den sterbenden Curt gestoßen wäre. Curt scheint ebenfalls Loner zu sein. Seine letzten Informationen an Doran sind ein unglaubliches Erbe: Kartenmaterial, ein Buch und Notizen über Prepperverstecke. Dieser vermutlich größte Schatz in einer zerstörten Welt bedeutet für Doran eine unglaubliche Odyssee, die er allerdings gegen jegliche Vernunft in Angriff nehmen möchte. Denn Prepper haben sich in der Alten Welt bereits auf den Ernstfall vorbereitet, indem sie große Vorräte angelegt haben. Allerdings hat Doran nicht damit gerechnet, auf einen weiteren Loner zu stoßen, der ebenfalls durch diesen Curt von der tatsächlichen Existenz der Prepperlager erfahren hat, die man bis dahin für Märchen gehalten hat. In einer Kulisse, die mehr als zwanzig Jahre von schwindender Hoffnung gelebt hat, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um einen Schatz von unbekannter Größe zu bergen.
Das Buch "Prepper" wurde von Felix A. Münter verfasst und erschien 2017 im Papierverzierer Verlag.
Doran, ein Loner, zieht mit seiner Oldde English Bulldogge Churchill durch die Welt, welche so wie wir sie kennen untergegangen ist. Er ist auf der Suche nach den sogenannten Prepper-Standorten, welche als Mythos seit Jahrzehnten in den Köpfen der Überlebenden herumgeistert.
Dem Autor gelingt es ein spannendes Endzeitszenario zu zaubern, in dem man tatsächlich atemlos durch die Seiten fliegt. Gerade glaubt man einer Gefahr entkommen zu sein, öffnet sich irgendwo ein Tor, um wieder ein Szenario zu betreten, welches gefährlich sein kann für Leib und Seele, denn die Menschen können böse sein. Die Möglichkeit einen Rückzugsort in einem Tal zu schaffen, bringt einen Ruhepol ins Buch, da man immer hofft, irgendwann begibt er sich vielleicht wieder in Sicherheit. Die Gefahren, die auf unsere zwei Wanderer, Doran und Churchill, zukommen sind einige, denn die Welt hat sich leider verändert, Menschen kämpfen und bringen sich wegen Nichtigkeiten um, verschiedene Gruppen bekämpfen sich bis aufs Blut, doch es gibt auch noch gute Menschen. Die Sprach- und Wortwahl sind für diesen dystopischen roman sehr gut gewählt. Man kann mit den Protagonisten mitfühlen, sich mit ihnen fürchten und auch lachen und weinen. Durch die sehr lebendige Sprache läuft das Kopfkino ab der ersten Seite.
Wer gerne dystopische Thriller liest, ist mit diesem Buch sehr gut beraten. Er ist spannend von der ersten, bis zur letzten Minute und man kann mit den Protagonisten durch das Buch hindurch wandern.
Nach langer Zeit endlich nachgeholt - vielleicht auch zu lange gewartet, irgendwie ist das Thema nicht mehr so aktuell. Die reale langweilige Dystopie der Covid Pandemie hat vielleicht anderen Schreckensvisionen den Zahn gezogen. Trotzdem eine runde Sache, eine Erzählung, die man durchaus empfehlen kann. Knapp an den 5 Sternen vorbeigeschrammt.
"Prepper" versetzt den Leser in eine Welt 20 Jahre nach dem Zusammenbruch. Die Zivilisation, wie wir sie kennen, gibt es nicht mehr - die Überlebenden leben in kleinen Gruppen oder streifen als Loner durchs Land. Mit einem dieser Loner - Doran - begibt sich der Leser auf die Suche nach eine Lager, das vor dem Zusammenbruch von einem Prepper errichtet wurde.
Die Geschichte ist unterhaltsam und wurde nie langweilig. Das Leben nach einem Zusammenbruch der modernen Zivilisation wird von Felix A. Münter gut beschrieben ohne sich dabei in Details zu verlieren - anders ausgedrückt: für mich hätte das gerne noch mehr in die Tiefe gehen können.
Die Charakterisierung der Protagonisten bleibt ebenfalls etwas oberflächlich - so weiß man nicht viel über die Vergangenheit der Charaktere, oftmals kann man sogar nur raten, wie alt sie in etwa sind. Für mich war das zwar hart an der Grenze, aber noch in Ordnung.
Leider viele orthografische Fehler.
Insgesamt eine durchaus lesenswerte, postapokalyptische Dystopie - wenn man über die kleinen Schwächen hinweg sieht.