Eine Zusammenfassung über das Leben und Werk des vielleicht größten Machos der Welt.
Hemmingway wuchs als einziger Sohn in seiner Familie auf (sein jüngerer Bruder war über 10 Jahre jünger wie er selbst, so das vom gemeinsamen aufwachseb kaum die rede sein kann). Der Vater war selten anwesend, arbeitete viel um Geld zu verdienen. Ab dem 12 Lebensjahr ist der Vater nicht mehr da, er erschoss sich selber. Eine Tat die Hemmingway seinem Vater nie verzeih und die er als Feige und Unmännlich abtat. Die Mutter wird als sehr Dominat beschrieben. Allein unter Frauen, hatte Hemmingway immer den Drang besonders Männlich zu sein, dieses Image hat ihn zeitlebens verfolgt. Auch entwickelte sich durch die Dominanz der Mutter sein Ambivalentes Verhältnis zu Frauen.
Sein verletzliches, männliches Ego konnte keine Abweisung ertragen, erst recht nicht von Frauen. Er verletzte sie, bevor sie ihn verletzen konnten (siehe 4 Ehen und oft waren es die Freundinnen seiner Frau die sie ersetzten).
Ich persönlich mag Hemmingways einfachen und klaren Schreibstil sehr gerne, er verzichtet auf unnötige Beschreibungen. Das hat er in seiner Zeit als Jounalist gelernt. Mir gefallen nur die Themen oft nicht so.
Das Buch ist sehr gut geschrieben, mir persönlich wird aber für eine Biografie zuviel in seine Werke reininterpretiert. Auf krampf werden Sachen aus dem Nichts gegriffen. Das hta mich Stellenweise sehr abgeschreckt.