Kaum beachtet in der Forschung, dafür umso präsenter im Alltag sind Namen für politische oder kulturelle Ereignisse, Waren- und Dienstleistungen inklusive Institutionen (Schulen, Vereine). Auch junge Personen- und Ortsnamen (Usernamen, Sportkletterrouten) gehören dazu. Diese in der Literatur meist zu ""sonstigen"" Namenarten zusammengefassten, äußerst vielgestaltigen 'Stiefkinder der Onomastik' rückt der vorliegende Band erstmals in den Fokus.