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Las harpías en Madrid y coche de las estafas

Feliciana y Luisa se trasladan con su madre Teodora de Sevilla a Madrid para sobrevivir con las unicas armas de su belleza y su falta de escrupulos. Se hacen con un coche de cuatro caballos, el coche de las estafas, al que someten a tantas transformaciones como identidades falsas adoptan ellas. Novela de picaresca femenina triunfante, pues las protagonistas salen airosas de sus estafas, no sucumben ante la justicia, ni deben huir a las Indias, ni caen en la ignominia o el desastre. Y novela de picaresca cortesana: Madrid, el lugar de los milagros, es un maremagno donde todo bajel navega. Imagen nautica de la metropoli y de las harpias como galeras piratas, reiterada a lo largo de la historia de Teodora que, con sus hijas, enderezo proas a Madrid, al modo que cuando un corsario de los que cursan los maritimos golfos sale de su patria con dos bien artilladas galeras reforzadas, asi de chusma como de gente de guerra; esperando ser astuta pirata sin dejar bolsa segura de piante ni mamante. Introduccion de Jose Ignacio Barrio Olano, Jame Madison University

160 pages, Paperback

First published November 22, 2011

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Alonso de Castillo Solórzano

70 books2 followers
A Spanish novelist and playwright.

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Profile Image for Hendrik.
440 reviews116 followers
April 28, 2017
Die Harpyen von Madrit ist ein kurzer Roman des spanischen Schriftstellers Alonso de Castillo Solorzano (1584—1648). Das im Jahr 1631 veröffentlichte Buch, gehört zur Gattung der novela picaresca, dem Schelmenroman. In diesem Fall muss man allerdings von pícaras sprechen, denn die Gauner sind sämtlich Frauen.

Die Handlung kurz skizziert: Eine Witwe mit zwei Töchtern, erhält von einer Nachbarin den Ratschlag, nach Madrid zu gehen, um mittels der hübschen Töchter als Köder reiche Beute zu machen. In ihrem Logis in Madrid trifft die Partie auf eine andere Witwe mit zwei hübschen Töchtern, man gerät derweil in Besitz einer prächtigen Kutsche und beschließt gemeinsam auf Beutezug zu gehen. In vier Kurzgeschichten wird erzählt, wie jede der vier jungen Frauen sich mittels der Kutsche einen reichen Mann angelt.
Eine Harpyie, griechisch ἅρπυια, hárpyia „Reißer“, lateinisch harpeia) ist ein geflügeltes Mischwesen der griechischen Mythologie und hat die Gestalt einer geflügelten Frau. […] Seit dem Mittelalter gehören Darstellungen der Harpyien zum Symbolbereich des Bösen, der Unterwelt und der Habsucht. (Quelle: Wikipedia)
Die liebestollen Opfer werden mit List und Tücke bis aufs Hemd ausgenommen. Damals wie heute gilt: Liebe macht blind – die sympathischen Gaunerinnen reich und die Galane zu Trotteln. Fraglich ist nur, ob der Autor die Frauen seiner Zeit als habgierige Wesen karikieren wollte (worauf der wenig schmeichelhafte Titel hinzuweisen scheint), oder ob man die Geschichte als Zeichen der weiblichen Selbsbestimmung deuten soll.
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