Der Stande Oberster Herr: Konigtum Und Landstande Im Suddeutschen Raum Zur Zeit Maximilians I. (Veroffentlichungen Der Kommission Fur Geschichtliche Landeskunde in Baden-wurttemberg)
Im politischen Repertoire des Konigtums stellen Kontakte zu und Kooperation mit Landstanden von Territorien anderer Fursten eine bisher wenig beachtete Art der Machtausubung dar. Doch gerade damit konnte sich der Monarch gewichtige Vorteile verschaffen und sogar gegen den Willen des betroffenen Fursten gemeinsam mit dessen Untertanen seine Interessen durchsetzen. An Beispielen aus Tirol, Wurttemberg und Bayern werden sowohl der erfolgreiche Einsatz dieses Vorgehens, als auch dessen Grenzen aufgezeigt. Die Untersuchung gewahrt einen tiefen Einblick in die Mechanismen der Politik um 1500 und erlaubt eine verfeinerte Wahrnehmung ihrer Ablaufe.