Silas ist vom Pech verfolgt. Nach einem heftigen Streit mit seinem Freund darf er zwar im Ferienhaus eines Kumpels wohnen, doch dort ist er nicht allein: Thriller-Autor Daniel hat sich in das Strandhaus zurückgezogen, um in Ruhe schreiben zu können. Statt mit seiner Schreibblockade muss er sich jetzt mit Silas herumschlagen, dem tollpatschigen Hunderetter und Nichtschwimmer, der ihm schon bald den letzten Nerv raubt ... und ihm mit seinem unwiderstehlichen Lachen und seinen waldhonigfarbenen Augen gehörig den Kopf verdreht.
Leann Porter, geboren 1970, lebt und schreibt im Münsterland. Sie liebt Bücher, Geschichten und alles was damit zu tun hat, liest was ihr in die Finger kommt und schreibt, worauf sie Lust hat. Wenn sie sich von ihren Geschichten losreißen kann, läuft sie durch den Wald, taucht durch Wracks oder reist durch die Welt, besonders oft in ihr Lieblingsland Irland, wo sie ausgiebig die Pubs unsicher macht.
Der witzige Klappentext hat mich neugierig gemacht. Umso mehr, da ich bisher noch nichts von der Autorin gelesen hatte. Ich wurde nicht enttäuscht, es gab etliche humorvolle Szenen, aber auch die ernsten Töne kamen nicht zu kurz. Denn aufgrund seiner kaputten Beziehung zu Lennart ist Silas nicht gerade ein Ausbund von Selbstvertrauen.
Zur Handlung selbst, von seinem Ex vor die Tür gesetzt, nimmt Silas das Angebot eines Freundes an, für ein paar Tage in seinem Strandhaus Unterschlupf zu finden. Was er nicht ahnt, auch Autor Daniel hat sich dort eingemietet, um endlich in Ruhe an seinem neuen Buch zu arbeiten und seine Schreibblockade zu überwinden. Mit der Ruhe ist es aber dann erst einmal vorbei, denn Silas stellt mit seiner liebenswerten Tollpatschigkeit sein Leben gehörig auf den Kopf. Als dann auch noch die beiden Ex der Männer überraschend auftauchen, wird es eng im Strandhaus.
Ich mochte das Paar Silas und Daniel auf Anhieb. Da passte von Anfang an die Chemie zwischen den beiden. Dem Ex von Silas dagegen hätte ich wiederholt am liebsten die sprichwörtliche Bratpfanne übergezogen. Mir jedenfalls hat es Spaß gemacht, das Geschehen zu verfolgen, das ein oder andere Mal musste ich ein Lachtränchen wegwischen.
Deshalb erhält die Story von mir 5 Sterne und eine Leseempfehlung.
Ein ganz lieber Dank geht an Leann Porter für das Überlassen eines Rezensionsexemplars.
Okay, das war eindeutig zuviel von allem. Zu viel (unnötiges) Drama, zuviel Kitsch und Schmalz, zu viel schwachsinnige Handlungen von Protagonisten die intellektuell eher wie 5 jährige agieren. Silas will nach der Trennung von seinem Freund ein paar Tage im Ferienhaus eines Bekannten verbringen. Dort hat sich allerdings auch schon Daniel einquartiert, der dringend seinen aktuellen Roman fertig schreiben muss. Die beiden geraten erstmal ordentlich aneinander, das ändert sich aber recht schnell. Als dann beider Ex Freunde auftauchen wird es richtig kompliziert.. Zwischendurch hatte das Buch durchaus humorvolle Züge, aber alles in allem konnte es mich nicht überzeugen. Das Ende war dann auch noch dermaßen kitschig, dass es fast schon wehtat. Für mich maximal 2,5 Sterne, es kommt nicht an die anderen Romane der Autorin heran die ich bisher gelesen habe!
Nach „Cooler als Caipirinha“ entführt uns Leann Porter erneut ans Meer.
Obwohl die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Silas und Daniel erzählt wird, hat Silas mich direkt für sich eingenommen und die Atmosphäre des Buches mit seinem liebenswerten Wesen erfüllt. Als die beiden zum ersten Mal aufeinandergetroffen sind, musste ich sofort an Gegensätze denken: Licht und Schatten, hell und dunkel. Daniel ist auf den ersten Blick auch eher der grummelige, unbeugsame Typ Mann, während Silas von innen heraus zu strahlen scheint, obwohl es das Leben nicht gut mit ihm meint. Dank seines Ex-Freundes hat er ein komplett verschobenes Selbstbild und muss resigniert feststellen, dass er sich immer in Männer verknallt, die weit außerhalb seiner Liga spielen. Silas‘ Schicksal hat mich so berührt. Der Kampf in seinem Inneren wurde wunderbar herausgearbeitet. Obwohl er jedes Recht hätte, Gott und die Welt zu verfluchen, bleibt Silas immer fair und freundlich. Natürlich gibt es auch Momente, da suhlt er sich im Selbstmitleid, – aber wer macht das nicht hin und wieder. Silas nimmt sich selbst nicht allzu ernst und das lockert seine schwere Geschichte angenehm auf.
Die Chemie zwischen Silas und Daniel stimmt, es knistert vernehmlich. Gäbe es da bloß nicht den unangekündigten Besuch, der nicht nur die Protagonisten etliche Nerven kostet, jedoch dafür sorgt, dass sich das gewohnte Gefüge verschiebt, die Protagonisten aus ihren Wohlfühlzonen ausbrechen und somit Platz für Neues schaffen.
Eine Geschichte, die bereits auf den ersten Seiten mit viel Humor überzeugt, im Nachgang aber eine Tiefgründigkeit zu Tage fördert, die zunächst verborgen scheint.
"Ein Strandhaus für Zwei" ist eine wunderbare Geschichte mit einem unglaublich sympathischen, wenn auch furchtbar ungeschickten und dabei oft unfreiwillig komischen Hauptdarsteller. Silas wurde von seinem (jetzt) Ex-Freund aus der gemeinsamen Wohnung geworfen. Zum Glück ist sein Kumpel Val Besitzer eines Strandhauses in dem Silas für ein paar Tage unterkommen kann. Leider hat Val das Strandhaus doppelt vergeben. Der völlig derangierte Silas wird dort von dem überhaupt nicht begeisterten Schriftsteller Daniel empfangen. Auch wenn Beide es zunächst nicht wahrhaben wollen, fühlen Sie sich voneinander angezogen. Ehe Sie diesen Umstand gemeinsam verarbeiten könne erhalten Sie unerwarteten Besuch, der die Situation noch weiter verkompliziert. Silas ist so süß. Leider glaubt er Alles was sein Ex ihm im vergangenen Jahr eingeredet hat und somit ist das Bild, das er von sich selbst hat weder gut, noch realistisch. Die damit einhergehende Unsicherheit verstärkt Silas leichten Hang zu Tollpatschigkeit noch weiter. Das in genau diesen Momenten gelegentlich der Filter zwischen Gehirn und Mund in Schockstarre verfällt und jeden Gedanken durchlässt sorgt für Lacher auf Leserseite und für peinliche Momente bei Silas. Zum Glück findet Daniel das eher niedlich als nervig! Ich konnte mühelos tief in die Geschichte eintauchen und habe mit (und über) Silas und Daniel gelacht, mit ihnen gelitten, gehofft, genervt mit den Augen gerollt und mich gefreut. Den ersten Teil der Sandherzen empfehle ich sehr gerne weiter.
Daniel und Silas sind ein echt süßes Paar. Der eine, eine erfolgreicher Autor mit lästiger Schreibblockade, der andere, ein wahrer Tollpatsch, der gerade eine unschöne Trennung hinter sich hat. Beide treffen im Strandhaus eines Freundes zusammen, dass er ihnen zufällig zur selben Zeit als Unterkunft überlassen hat.
Wobei ich Val bis zuletzt in Verdacht hatte, dass er gerne ein bisschen kuppelt. *g* Und ob er es nun war oder nicht, die Hoffnung geht auf, auch wenn es eine Weile dauert, denn Daniel und Silas schleichen ziemlich lange umeinander herum, weil sie sich beide nicht trauen. Dazu kommen einige kleine Missverständnisse, die am Ende darin gipfeln, dass sowohl Daniels als auch Silas' Exfreunde am Strand auftauchen und dann wird es lustig. Nun ja, zumindest für mich als Leserin, obwohl ich Daniel und Silas am Ende gerne mit den Köpfen zusammengehauen hätte. Kerle. Tze. ;-)
Aber sie kriegen ja Gott sei Dank die Kurve und die Geschichte ein Happy End, das mir sehr gefallen hat. Vor allem Captain Hook hat sich noch zusätzlich in mein Herz gestohlen, der kleine Racker.
Von mir gibt's volle Punktzahl und eine dicke Leseempfehlung obendrauf.
Story: Von seinem Freund Lennert vor die Tür gesetzt, flüchtet sich Silas in das Strandhaus seines Kumpels Val, der mit seinem Partner für mehrere Wochen in Irland ist. Dort hofft er zur Ruhe zu kommen und sich von der harschen Trennung erholen zu können. Zu seinem Pech ist das pinke Strandhaus bereits an Daniel vermietet, einen Schriftsteller, der an seinem nächsten Thriller arbeitet. Dieser ist nicht nur trainiert und gutaussehend, er ist auch überhaupt nicht glücklich, dass er das Haus teilen muss. Trotz alledem kommen sich die beiden näher, bis plötzlich Daniels Sexbekannter Emilio vor der Tür steht und zu allem Überfluss auch noch Lennert auftaucht und Silas zurückgewinnen will …
Eigene Meinung: Der lockerleichte Kurzroman „Ein Strandhaus für Zwei“ ist der erste Teil der „Sandherzen“-Reihe von Leann Porter. Die Autorin hat bereits mehrere Romane im Gay-Genre veröffentlicht, u.a. „Die Fährte der Wandler“, „Die Sturmfalken von Olbian“ und „Fleckenteufel & Drachentöter“ im deadsoft Verlag, aber auch den Kurzroman „Cooler als Caipirinha“ im Eigenverlag. Darüber hinaus ist sie mit einem anderen Pseudonym auch im (Hetero-)Liebesroman-Genre unterwegs.
Die Geschichte spielt an einem idyllischen Strand irgendwo in Deutschland und führt zwei vollkommen unterschiedliche Charaktere zusammen – den tollpatschigen Silas, der aufgrund seiner etwas molligen Figur Komplexe hat und eher mit Tieren umgehen kann, denn mit Menschen, und den durchtrainierten, aber liebenswerten Daniel, der seinen neuen Roman dringend beenden muss und sich in dem Haus die nötige Ruhe erhofft. Zu Beginn hat letzterer Probleme damit, Silas ein Dach über dem Kopf anzubieten, doch schnell kommen sich die beiden näher, denn sowohl Silas als auch Daniel sind am jeweils anderen interessiert. Wie die Handlung weitergeht ist im Grunde klar, denn das die beiden Männer auf die ein oder andere Art aneinander hängenbleiben, ist logisch. Dass mit Emilio und Lennert noch ein wenig zusätzlicher Zündstoff in die turbulente Geschichte findet, kann zumindest teilweise überraschen. Nichtsdestotrotz bleibt Leann Porter den Möglichkeiten des Gay Romance Genres treu und bietet einen unterhaltsamen Kurzroman, in den man schnell eintaucht und den man binnen weniger Stunden ausgelesen hat.
Ein großer Pluspunkt sind die liebenswerten Charaktere. Silas tollpatschige und unsichere Art schließt man ebenso schnell ins Herz, wie Daniel, der hin und her gerissen ist. Beide harmonieren toll miteinander und man fiebert förmlich mit, wenn die beiden zumindest kurzzeitig zusammenfinden. Schön ist auch, dass sich beide Hauptfiguren trotz der Kürze der Geschichte weiterentwickeln und einen Schritt nach vorn machen – gerade Silas wird selbstbewusster und geht gestärkt aus der Sache hervor. Sympathisch ist auch Emilio, trotz seiner großen Klappe und der spitzen Kommentare. Über ihn würde man gerne mehr erfahren, denn er bietet Potenzial für eine eigene Geschichte. Im Vergleich dazu kann Lennert fast nur negative Punkte sammeln.
Stilistisch gibt es nichts zu bemängeln – Leann Porter hat einen sehr schönen, sicheren Stil. Man merkt, dass sie eine versierte Autorin ist, die bereits mehrere Bücher veröffentlich hat. So sind sowohl die Beschreibungen, als auch die wechselnden Perspektiven zwischen Silas und Daniel stimmig. Auch die Dialoge können überzeugen, ebenso das erotische Intermezzo, das weder langatmig noch langweilig ist. Die Autorin versteht es zudem die Gefühle der beiden Hauptfiguren zu Papier zu bringen und dafür zu sorgen, dass der Leser Daniel und Silas stets nah ist und sie voll und ganz verstehen kann.
Fazit: „Ein Strandhaus für Zwei“ ist ein wundervoller, stimmiger Kurzroman – perfekt für Zwischendurch. Der Leser ist immer nah bei den Charakteren, lernt ihre Gedanken und Gefühle kennen und fiebert mit ihnen dem Happy-End entgegen. Die Geschichte mag zwar ein wenig klischeehaft sein, doch das stört nur bedingt – Leann Porter weiß stilistisch zu fesseln und kennt die Zutaten für eine perfekte, kleine Urlaubslektüre. Wer lockerleichte Liebesgeschichten sucht oder den Stil der Autorin mag, sollte sich den ersten Teil von „Sandherzen“ nicht entgehen lassen. Zu empfehlen.
Die Geschichte hat mich direkt gepackt. Herzschmerz, Missverständnisse, Unsicherheit....heiße Küsse, Liebe und ein niedlicher Hund 🐶❤️ was braucht man mehr? 😁 Mir gefällt der Schreibstil der Autorin sehr. Absolut Lesenswert ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️