Der er karneval i Köln. På en kirkegård finder man liget af en mand, der er klædt ud som præst. Han er ifølge et vidne blevet dræbt af en mand klædt i ridderkostume. Kort tid efter bliver endnu en mand dræbt, denne gang en rigtig præst. Den sygemeldte kriminalkommissær Judith Krieger ser præstemordene som sin chance for at komme tilbage på arbejdet, men ligesom sin kollega Manni Korzilius møder hun kun tavshed og fortielser. Hos sjælesørgerlinjen, hvor den døde præst arbejdede, på det katolske præsteseminarium og hos den unge pige Bat, der er sikker på, at hendes veninde er blevet myrdet – og at hun ved, hvem morderen er.
Mein letzes Buch von Gisa Klönne ist schon so lange her, das ich den Charakter von Judith Krieger viel stärker in Erinnerung habe, als er in den Buch erscheint. Das Buch dümpelt vor sich hin, nimmt erst ab der Mitte Fahrt auf, das Ende unerwartet und nicht rund. Die letzten Bücher waren mir alle in Erinnerung geblieben, das hier wird es nicht.
Gut, wie alles von Frau Klönne. Judith Krieger ist nervlich noch mehr am Ende als sonst, kriegt aber doch noch die Kurve und erfährt etwas über ihren Vater. Manni versucht wie üblich abgeklärt zu wirken, bleibt aber zwischen alten Schuldgefühlen, neuen Veranwortlichkeiten und tief sitzenden Abneigungen alles andere als cool. Und meine neue Lieblingsforensikerin hat einen unverändert schlimmen Klamottengeschmack und glaubt auch weiterhin an Geister.
Das übergeordnete Thema ist diesmal "Väter". Tote Väter, geflüchtete Väter, grausame Väter, sich verleugnende Väter, Väter in spe. Und natürlich kein Vater-Handeln ohne Auswirkungen auf das Kind. Und das alles präsentiert sich Köln und kocht hoch durch eine seltsame Mordserie an Priestern verbunden mit der Tragödie eines Gothik-Mädchens. Hochspannend, wie immer etwas sozialkritisch, und gut recherchiert - inclusive Quellenverzeichnis am Ende des Buchs. Sehr zu empfehlen wie auch die ersten drei Bände, und leider viel zu schnell durchgelesen.
Eine Hauptkommissarin, Morde in Köln, eine junge leidende Frau. Die Tatorte sind speziell, die ermordeten Menschen auch, die Aufklärung gestaltet sich schwierig, da die Kommissarin im Kreise der Kirche ermitteln muss. Nebenbei läuft noch die Geschichte einer jungen Frau, die den Tod der Freundin nicht verkraftet hat und sich zudem vom "Dunklen" angezogen fühlt, was jedoch immer wieder zum Streit mit der überforderten Mutter führt. Beide Handlungsstränge verflechten sich zunehmend. Alles in allem eigentlich genügend Stoff für einen spannenden Krimi. Leider konnte mich jedoch die Autorin in keinster Weise überzeugen. Ich habe das Buch mehrfach versucht zu Ende zu lesen, bin aber immer wieder an den langenweiligen Handlungen gescheitert. Bereits in der Mitte des Buches hat es mich nicht mehr interessiert, wer der Mörder ist und warum es geschehen musste. Eigentlich sollte das den Leser antreiben, aber für mich war die Handlung viel zäh und die Dialoge zu schleppend. Schade.
Das Thema empfinde ich als äußerst interesant, deswegen bin ich an dem Buch drangeblieben. Leider ist es zäh geschrieben, trocken, es dümpelt vor sich hin. Ich hätte mir eine lebhaftere Erzählweise gewünscht, die Geschichte mit ihren Charakteren hatte durchaus Potential. Von der Lektüre eines weiteren Buches der Autorin sehe ich ab.
Easy read for level B2. Story doesn't live up to its beautiful title. The private lives of the Kriminal Hauptkommissarin and her colleague Manni were more interesting to me than the plot.