Dieser Ausstellungskatalog entfuhrt in die Welt klosterlicher Musik. Alte liturgische Handschriften wurden im Laufe der Geschichte vielfach uberholt und unbrauchbar, auseinandergenommen und zerstort. Der Beschreibstoff allerdings, das teure und haltbare Pergament, konnte zum Binden neuer Bucher wiederverwendet werden. Als Einband von Amtsbuchern wie Urbaren und Rechnungen gelangten die alten, mit Notation versehenen Pergamentblatter in die Archive. Der gesamte Lebensweg dieser "musikalischen Fragmente", die zu langst verloren geglaubten musikalischen Zeugnissen fuhren, wird hier aufgezeigt.