So hatte sich Anne Detlefsen den ersten gemeinsamen Urlaub nicht vorgestellt: Statt mit ihr die Sonne von Santa Cruz zu genießen, hat Hermann Pauli sich auf die Suche nach einem seltsamen Hai begeben, der selbst den Experten der örtlichen Charles-Darwin-Forschungsstation Rätsel aufgibt. Ist es möglich, dass die Lebensgemeinschaften im Meer sich rasant verändern? Und auch Anne bekommt plötzlich zu tun. Als vor der Insel Nacht für Nacht Schiffe in Flammen aufgehen, juckt es die Leiterin der Kieler Mordkommission in den Fingern, der Sache auf den Grund zu gehen. Kommt der Brandstifter aus den Reihen der Fischer, die zur Durchsetzung ihrer Interessen bekanntlich auch vor Gewalt nicht zurückschrecken? Die Verhältnisse sind kompliziert – im Wasser wie an Land. Fesselnd und zugleich sachlich fundiert gewährt Bernhard Kegel in seinem neuesten Wissenschaftsroman Einblicke in Faszination und Abgründe der biologischen Forschung – diesmal vor der zauberhaften und legendenumrankten Kulisse des Galapagos-Archipels.
geboren am 23. Dezember 1953 in Berlin wohnhaft in Berlin und Brandenburg Studium der Chemie und Biologie an der Freien Universität Berlin, Diplombiologe, Forschungstätigkeit, Arbeit als ökologischer Gutachter und Lehrbeauftragter
1986-1991 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Biologie der TU Berlin, Arbeitsschwerpunkte Zoologie (Insekten, Käfer) und Ökologie, Lehrtätigkeit
1991 Promotion zum Dr. rer. nat. mit einer agrarökologischen Arbeit über Nebenwirkungen von Pflanzenschutzmitteln auf Bodentiere, zahlreiche wissenschaftliche Veröffentlichungen
1992-1995 Koordinator und Bearbeiter einer zoologischen Bestandsaufnahme („Monitoring“) aller Naturschutzgebiete von (West-)Berlin im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz Seit Mitte der Siebziger Jahre Gitarrist in diversen Berliner Jazzbands, u.a. Riff, Acoustic Guitar Orchestra Berlin, Elefanten, UTE KA Band, Animato, Sitarstudium bei Ustad Imrath Khan, produzierte 5 LPs/CDs 1993 erschien als erste Buchveröffentlichung der Roman Wenzels Pilz, danach weitere Romane und Sachbücher, mehrere Preise, seit 1996 freier Autor und Wissenschaftspublizist
(read in german) written by a biologist, contains interesting facts about the continuing development of species in our times in the setting of galapagos islands.
Mich hat das Buch interessiert, weil mich Meere/Wale/Haie usw. interessieren. Mir war nicht klar, dass der Titel als Krimi behandelt wird, aber so richtig ein Krimi war es dann für mich doch nicht so ganz. Wie sagt man dazu... Öko-Krimi? Umwelt-Mystery? Das Buch liest sich gut, je weiter man in der Geschichte kommt, desto mehr Fragen tun sich auf. Die Stellen, in denen es um den mysteriösen Hai und diverse andere Entdeckungen der Tierwelt geht, fand ich äußerst spannend. Es gibt sehr viele Anspielungen auf die aktuelle politische Lage in der Welt, also Umweltpolitisch. Klimawandel, Artensterben, Meeresverschmutzung, Riffsterben... Das alles wird am Rande des Plots thematisiert und nicht zu kurz. Ich finde das gut und richtig, viel öfter sollte das Thema sein. Die Hauptfiguren sind jedoch nicht so mein Fall. Hermann ist mir sympatisch, aber Anne nicht so. Zu oft beschwert sie sich über irgendwas und ihre Gedanken sind mir einen ticken zu ausführlich. Überhaupt macht dieses Buch ein wenig zu sehr "telling" statt "showing". Ich würde mir lieber meine eigenen Meinung zu den Figuren machen können, selber ein Gefühl für sie kriegen, als jedes Detail ihrer Gedankenwelt haarklein serviert zu bekommen. Die Dialog wirken etwas steif, überhaupt wirkte das ganze Buch stellenweise mehr wie ein Report als ein Roman. Das muss nicht unbedingt schlecht sein. Ich habe es trotzdem mit Neugierde zu Ende gelesen und meine wunderschöne Büchergilde-Ausgabe wird definitiv in meinem Regal bleiben.
Boring. Written by a biologist and it shows in endless pages about climate change and mainly the fauna around the Galapagos Islands. For me, who wanted a fun mystery novel, this book held nothing but disappointment. The crime, a series of arsonry, seems to be a side note and its investigation only starts about two thirds into the book. And even then it's incredibly boring.
I found this book in a vacation home I'm renting and I can see why people left it behind. I will not read other books by this author.
Fängt stark an, das Setting ist gut beschrieben, wird dann leider derartig langweilig, dass es keinen Spaß mehr macht zu lesen. Dieses Auftauchen einer neuen Haiart ist eigentlich für die eigentliche Spannung irrelevant. Und ein fast 400 Seiten Buch über eine Brandstiftung, ist dann auch zu belanglos.
Man merkt dass der Author wenig Ahnung von Lateinamerika hat, zumindest seine Figuren haben einen sehr Außen Blick auf alles.
Bei den Naturerzählungen gibt der Author sich Mühe aber ohne spannenden Plot ist es auch holprig zu lesen.
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Klimawandel, Artensterben, der mysteriöse Hai... All das rückt ziemlich schnell in den Hintergrund und 2/3 des Buches wird damit verbracht die Brandstiftungen aufzuklären - und das nicht mal besonders spannend.
Gegen Ende hab ich dann das Interesse total verloren und nur noch überflogen.
Gute Sommerlektüre, aber leider nicht mehr.
2 1/2 Sterne vielleicht sogar, weil das letzte Drittel so misslungen ist.