2036 entdeckt der Astronaut Perry Rhodan auf dem Mond ein außerirdisches Raumschiff. In der Folge steuert die Erde auf eine positive Zukunft zu – im Sommer 2051 leben die Menschen in Frieden. Doch dann dringen übermächtige Eroberer ins Sonnensystem ein: Es sind die Sitarakh. Die Fremden besiegen die Terranische Raumflotte. Auf der Erde verursachen sie globale Naturkatastrophen. Zugleich erkranken die Menschen an einer todbringenden Schlaflosigkeit. In dieser Lage tauchen wie aus dem Nichts 20.000 Kampfraumer der Arkoniden auf; der Imperator fordert die bedingungslose Unterwerfung. Als Perry Rhodan zurückkehrt, scheint die Lage aussichtslos. Seine Mission, bei den Liduuri massive Hilfe zu finden, ist allerdings weitgehend gescheitert. Dennoch unternehmen Rhodan und seine Mitstreiter verzweifelt jede Anstrengung, um die Heimat vor dem Untergang zu bewahren. Die nächsten Stunden entscheiden über das Schicksal der Menschheit – es wird DER LÄNGSTE TAG DER ERDE ...
Rüdiger Schäfer beendete mit diesem Roman den aktuelle Zyklus "Meister der Sonne", mit dem er auch einige Geheimnisse offenbarte. Die Handlung mit den Sitarakh und der Bestie Massmer Tronkh ging eher unspektakulär zu Ende, nachdem man über 9 Bände ein nahezu unbesiegbarer Popanz aufgebaut hatte, ziehen die Invasioren, auf deren Konto mehrere Millionen Menschen gehen und eine große Zerstörung der Erde zur Forge hatte, von dannen, nachdem Perry Rhodan ein "Donnerwetter" über sie verkündet hatte. Die wichtigen Ereignisse waren: Die Liduuri sind nur die 2. Menschheit, vor 80.000 Jahren haben deren Vorfahren, die Mementer, die Erde beherrscht und ein großes Sternenreich errichtet. Das Sonnen-Chasma ist offenbar eine größere Sache, deren selbst die Memeter hilflos gegenüberstehen, immerhin kommt aus dem Sonnen-Chasma das unheimliche Metall Halaton, mit deren Hilfe die Mementer und auch die Liduuri die Herrschaft über die Galaxis erreicht haben. Dieses Chasma ist offenbar die einzige Quelle des Halatons, deshalb ist es auch kein Wunder, dass alle danach streben, auch die Sitarrakhs. Crest wurde offenbar von einem bösen Posbi unterjocht und zu seinen Handlungen gezwungen, die in diesem Roman zu seinem Tode führten. Damit ist auch der Arkoniden-Konflikt beigelegt, es ist damit zu rechnen, das Theta wieder die Macht übernimmt. Meiner Meinung nach, wurde in diesem Roman zuviel untergebracht, es wäre gut gewesen, diese Erkenntnisse über den ganzen Zyklus zu verteilen... Immerhin wurde der Grundstock für den nächsten Zyklus bereits gelegt, Perry, Tiure und Atlan sind verschwunden, völlig überraschend und ohne einen Hinweis auf ihr verbleiben... Mal sehen, was dahintersteckt...
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Ziemlich gutes Ende für einen insgesamt schwachen Zyklus, verglichen zu den Posbis. Die Sitarakh als Gegner haben mich überhaupt nicht abgeholt. Aber hier werden direkt viele Stränge zu Ende gebracht. Warum ist Crest so wahnsinnig, was hat es mit dem Sonnenriss auf sich, etc.
Die Ankunft der Memeter war dann mal so ein richtiger Info-Dump, fand ich jetzt nicht so organisch in die Story eingebunden. Aber da war er dann direkt wieder, der Sense of Wonder. Ich mag ja die kosmische Ebene in PR, schon immer. So ist also Neo-ES entstanden.
Das Ende ein Riesen-Cliffhanger, und ich bin jetzt motiviert, ganz viel weiterzulesen, denn ich hinke der aktuellen Handlung 5 Jahre hinterher.