Das Buch präsentiert die wichtigsten Ergebnisse des internationalen Forschungsprojekts INDEUNIS, koordiniert vom Wiener Institut f|r Internationale Wirtschaftsvergleiche und finanziert aus dem 6. EU Rahmenprogramm. Neben einer Analyse der Reform- und Integrationserfahrungen der NMS (New EU Member States) und ausgewählter NIS (Newly Independent States) werden Schlussfolgerungen f|r die Wirtschaftspolitik gezogen. Der langsamere Strukturwandel in den NIS beruht weitgehend auf verzögerten Reformen, hauptsächlich aufgrund fehlender politischer Reformbereitschaft. F|r die k|nftige Wirtschaftspolitik in den NIS gibt es folgende - Fortsetzung des Liberalisierungsprozesses mit weiteren institutionellen Reformen; - Erhöhung der staatlichen Finanzierung der Infrastruktur; - Umsetzung einer Industriepolitik zur Unterst|tzung von Prioritätssektoren; - Anwendung von Zöllen und anderen Schutzmaánahmen zur temporären Unterst|tzung bedrohter Branchen. Zwei ""einfache"" wirtschaftspolitische Empfehlungen f|r die NIS - Dem Beispiel des Transformationsprozesses in den NMS zu folgen und den wirtschaftlichen Übergang abzuschlieáen; - nach dem bestmöglichen externen Anker zu suchen (v.a. WTO da ein EU-Beitritt nicht realistisch ist).