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Mein schlimmster schönster Sommer

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Erst wenn man alles loslässt, kann das Leben neu beginnen

Als Isabel aus dem Krankenhaus entlassen wird, weiß sie, dass nichts mehr ist, wie es war. Zum ersten Mal ist sie spontan: Sie kauft einen VW-Bus und fährt einfach los. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt alles anders. Eine Reise beginnt, bei der sie Menschen trifft, denen sie sonst nie begegnet wäre, bei der sie ihr altes Leben loslässt und ein neues anfängt – und vor allem eines findet: die Liebe.

304 pages, Paperback

First published February 14, 2017

43 people want to read

About the author

Stefanie Gregg

32 books5 followers

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Community Reviews

5 stars
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4 stars
25 (31%)
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10 (12%)
1 star
4 (5%)
Displaying 1 - 16 of 16 reviews
Profile Image for Gedankenlabor.
851 reviews125 followers
March 8, 2021
„Mein schlimmster schönster Sommer“ von Stefanie Gregg ist eine Reise, die nicht nur ein Abschied, sondern ebenso ein Beginn ist. Die Protagonistin Isabel greift ihre Chance am Schopf und entdeckt sich und das Leben ganz neu. So bewusst es nur irgendwie geht saugt sie alles auf, lässt sich selbst die Freiheit ihrem Herzen zu folgen und genießt das Leben so wie es ist, … und doch irgendwie ganz anders...

>> Erst wenn man alles loslässt, kann das Leben neu beginnen. <<

Mir hat das Buch sehr gefallen. Zum einen ist die Geschichte sehr tragisch und ich habe mehr als einmal eine Gänsehaut vor Rührung gehabt. Andererseits lernt Isabel auf ihrer Tour auch unheimlich tolle und ganz einzigartige Menschen kennen, die nicht nur zu Freunden werden, sondern es auch mit ihren Eigenarten immer wieder schaffen die komischsten Situationen zu schaffen, was meine Lachmuskeln immer wieder gefordert hat.
Es war ein gelungener Mix aus Witz, Humor und der tragischen Ernsthaftigkeit des Lebens und lässt mich mit vielen Gedanken zurück. Denn einmal mehr wird einem hier bewusst, wie wichtig es ist, das Leben in vollen Zügen zu genießen und dem Herzen zu folgen... 💖
Profile Image for Sonja Rosa Lisa ♡  .
5,165 reviews640 followers
June 3, 2017
Isabel wird aus dem Krankenhaus entlassen. Es wurde ein Tumor bei ihr entdeckt. Das Ergebnis der Untersuchung sowie die weitere Behandlungsart soll ihr in 14 Tagen mitgeteilt werden. Bis dahin soll sie einmal Urlaub machen, schlägt der Arzt vor. Kurzentschlossen mietet sich Isabel einen alten VW-Bulli und will damit spontan in die Provence reisen. Es kommt jedoch anders...

Mein Leseeindruck:

Im Großen und Ganzen hat mir dieses Buch sehr gut gefallen. Es hat mich unterhalten und es hat sich sehr flüssig lesen lassen. Der Schreibstil ist leicht und angenehm.

Allerdings muss ich sagen, dass mir ein wenig das Gefühl gefehlt hat. Liest man die Inhaltsangabe, dann vermutet man eigentlich, einen sehr emotionalen Roman vor sich zu haben. Eine Frau in den besten Jahren erfährt von einer schlimmen Krankheit, macht sich spontan auf eine Reise und findet dort - laut Klappentext - die Liebe.

Ich hätte mir hier mehr Gefühl gewünscht. Die Emotionen kamen bei mir beim Lesen leider nicht an. Ich habe weder die Verzweiflung und Trauer bei Isabel gefühlt, die ich nach einer solchen Diagnose doch vermuten würde, noch habe ich wirklich gefühlt, dass sie sich neu verliebt. Dafür wurde die Geschichte - für meinen persönlichen Geschmack - etwas zu nüchtern erzählt.

Vielleicht sollte man das Buch - trotz des eigentlich ernstes Themas - nicht so ganz ernst nehmen, denn auch das, was Isabel alles auf ihrer Reise erlebt, ist wohl eher mit einem Augenzwinkern zu sehen, da es doch recht unrealistisch erscheint.

Somit kann ich trotz mangelnder Emotionen vier Sterne vergeben, da mich das Buch einfach gut unterhalten hat.
Profile Image for Buchherz.
90 reviews1 follower
March 24, 2017
Mit nur wenigen Worten wird Isabels Welt komplett auf den Kopf gestellt: Sie hat einen männerfaustgroßen Tumor in ihrem Körper. Wie ihre Chancen aussehen und wie die Behandlung weitergehen sollen, wird sie erst in zwei Wochen erfahren. Isabel steht unter Schock und weiß nicht, wie sie auf ihr Todesurteil oder eine neue Lebenschance warten soll. Ihr Arzt rät Isabel dazu zwei Wochen Urlaub zu machen.

Prompt und ohne darüber nachzudenken befolgt sie diesen Rat. Die sonst so rationale Isabel springt über ihren Schatten und kauft kurzentschlossen noch auf dem Rückweg aus dem Krankenhaus einen alten, buntbemalten VW-Bus. Ohne es eigentlich zu wollen übernimmt sie mit diesem Einkauf den Rastermann und völlig entspannten Rasso. Gemeinsam begeben die beiden sich auf eine turbulente Reise, bei der Isabel Abschied vom Leben nimmt und ein ganz neues beginnt.

Meine Meinung

Mein schlimmster schönster Sommer von Stefanie Gregg ist ein emotionaler und sehr trauriger Roman über den Tod, aber auch über das Leben. In einem angenehmen und bewegenden Schreibstil wird die Geschichte aus der Ich-Perspektive von Isabel erzählt. Hin und wieder komme weiteren Passagen aus der Sicht von Isabels Freund Georg, Rasso oder dessen Bekannten Piet hinzu.

Das Buch behandelt das traurige und bewegende Thema das Todes auf einer angenehm humoristischen Atmosphäre, wodurch die ganze tiefgründe Geschichte sehr aufgelockert wird. Isabel erlebt auf ihrer Reise mit dem so unterschiedlichen Rasso viele Abenteuer und sehr merkwürdige, aber auch extrem lustige Situationen. Ich konnte teilweise nicht mehr aufhören zu lachen, so absurd komisch waren einige Geschichten. Dabei spielt es keine Rolle, dass ihr eigentlicher Plan in die Provence zu reisen nicht aufgeht und Isabel stattdessen mit Rasso durch Deutschland reist.

Isabel erlebt ihren schönsten Sommer, nachdem sie aus ihrem geregelten und normalen Leben mit ihrem Freund Georg und einem erfolgreichen Berufsleben ohne Kinder ausgebrochen ist. Erst nachdem sie alles hinter sich gelassen hat und ihr altes, unzufriedenes Leben beendet hat, kann Isabel ein neues Leben beginnen. Nach und nach entwickelt sich Isabel im Buch von einer angespannten und gestressten Frau zu einer glücklichen und sorgenfreien Persönlichkeit. Die vielen verrückten, netten und lustigen Persönlichkeiten, die Isabel auf ihrer Reise trifft verleihen der Geschichte noch einen zusätzlichen witzigen Touch.

Trotzdem dreht die ganze Geschichte sich um das Thema des Todes und erinnert den Leser immer wieder daran. In einer emotionalen Achterbahnfahrt lacht und staunt der Leser gemeinsam mit Isabel, während man gleichzeitig mit ihr weinen möchte. Das Buch erinnert einen daran, jeden Tag zu genießen und ein glückliches Leben im Alltag nicht zu vergessen.

Fazit

Mein schlimmster schönster Sommer von Stefanie Gregg ist ein bewegender Roman über das Leben und den Tod, der einen daran erinnert jeden Tag zu genießen. Die Geschichte handelt von der verrückten und sehr lustigen Reise der totkranken Isabel und dem entspannten Rasso. Ein Buch zum Lachen und Weinen in einer Achterbahnfahrt der Gefühle, das den Leser tief bewegt.
Profile Image for Angelique's Leseecke.
1,041 reviews5 followers
February 17, 2017
wunderschöner Roadtrip ins Blaue, nachdenklich und berührend

*Inhalt*
Jeder geht mit einer schlechten Nachricht anders um. Unternehmensberaterin Isabel Drievers ist eine starke und selbstbewusste Frau, die strukturiert ist und nichts dem Zufall überlässt. Mit ihrem Lebenspartner Georg Krailsheim wohnt sie in München und ihr Leben besteht nur aus Arbeit. Als sie nach der niederschmetternden Diagnose aus dem Krankenhaus entlassen wird, handelt sie spontan und leiht sich einen alten VW Bulli. Mit wenig Gepäck, ohne Handy und ohne Nachricht an Georg macht sie sich mit Rasso Liebermann, dem Besitzer des Bullis auf den Weg. Eigentlich möchte sie in die Provence und sich die Lavendelfelder anschauen, die sie aus ihrem Lieblingskinderbuch kennt. Doch wie immer kommt es anders. Auf der Fahrt lernt Isabell die unterschiedlichsten Menschen kennen und entdeckt das Leben neu. Sie fängt an loszulassen und zu hinterfragen, was sie eigentlich will.

*Meine Meinung*
"Mein schlimmster schönster Sommer" von Autorin Stefanie Gregg ist ein wunderschöner Roman über ein Road Trip quer durch Deutschland und der Frage, wie will ich eigentlich den Rest meines Lebens verbringen. Mit gefühlvollen Worten beschreibt die Autorin wie aus der rationalen Isabell eine Frau wird, die spontane Entscheidungen trifft, ihre Träume neu überdenkt und das Beste aus ihrem restlichen Leben macht. Das Buch wird in zwei Perspektiven erzählt, auch der Lebensgefährte Georg kommt zu Wort. Er weiß nicht, wo Isabell ist und macht sich Sorgen. Der Schreibstil ist temporeich und flüssig, ich konnte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Meine Emotionen sind Achterbahn gefahren, ich habe gelacht, bin nachdenklich geworden und auch ein paar Tränen verdrückt.

Die Charaktere sind lebendig und durchweg sympathisch. Isabell ist eine selbstbewusste Karrierefrau, die durch die Diagnose ihr Leben neu überdenkt und spontan handelt. Ich habe sie gleich in mein Herz geschlossen. Rasso ist ein kleiner Chaot, aber auch sehr liebenswert. Er ist das komplette Gegenteil von Isabell, er genießt sein Leben, arbeitet nur, wenn er Geld braucht. Mit seinem unglaublichen Charm bringt er bringt Isabell das pure Leben näher. Die beiden zusammen erleben die unterschiedlichsten Abenteuer. Georg dagegen ist ein rational denkender Mann, der Schwierigkeiten hat, mit Isabells Krankheit umzugehen. Und auch alle anderen Nebencharaktere fügen sich wunderbar in die Geschichte.

*Fazit*
Diesen emotionalen Roman kann ich jedem empfehlen, der Geschichten liebt, die einen zum Lachen und Nachdenken bringen. Man soll sein Leben so leben, als wäre es der letzte Tag. Von mir gibt es 5 Sterne.

Profile Image for Leselaunen.
49 reviews1 follower
October 22, 2017
Das Cover und der Titel von Mein schlimmster schönster Sommer haben mich sofort neugierig gemacht und nachdem ich den Klappentext gelesen hatte war klar, dass ich das Buch lesen möchte. Der farbige Umschlag und die auf dem Cover befindlichen Motive wirken sehr ansprechend und lebensfroh. Sie verraten, wer oder was mir als Leser im Buch begegnen wird. Von der Autorin hatte ich bis dato nichts nichts gehört. Das machte mich aber besonders neugierig.

Der Schreibstil liest sich flüssig und leicht. Schon ab der ersten Seite war mir klar, was mich ungefähr erwarten würde. Diesbezüglich wurde ich nicht enttäuscht. Normalerweise lese ich Geschichten, in denen es um den bevorstehenden Tod eines Menschen geht, recht ungern. Dieses Buch aber versprach Lebensfreude pur und die ganz große Liebe. Diese Aspekte haben es mir dann leicht gemacht, das Buch weiterlesen zu wollen. Ich erhoffte mir wenig Kitsch und eine abenteuerlustige Reise auf dem Weg zum eigenen Ich.

Die Story beginnt amüsant und witzig. Die Charaktere werden anfangs nur kurz vorgestellt, was mir zu dem Zeitpunkt auch genügte. Sehr schnell allerdings wird klar, dass ich mich mit Rasso und Isabel nicht identifizieren kann. Die Fahrt im VW-Bus hält zwar viel Aufregung und einige Abenteuer für die beiden Protagonisten bereit, jedoch wirken diese Ereignisse zu großen Teilen absurd und wenig glaubwürdig. Fantasiereiche Darstellungen der Erlebnisse allein wären sicher nicht verkehrt gewesen, sofern diese beim Lesen Spass bringen und sich ein roter Faden zeigt. Durch die etwas zu abenteuerlichen Geschehnisse war mir vieles aber einfach viel zu langatmig.

Rasso erschien mir zunächst sympathisch, ziemlich schnell aber war ich gelangweilt von seinen Geschichten. Was mir leider auch sehr negativ auffiel, war das Verhalten der Hauptprotagonistin. Denn obwohl sie vor ihrer Krankheit eine erfolgreiche Geschäftsfrau war, wird sie oft etwas dümmlich dargestellt. Naiv und unwissend. Vieles ist ihr fremd, vieles weiß sie nicht, von dem ich behaupten würde, dass das bei einer gebildeten und im Leben stehenden Frau sehr unwahrscheinlich wäre. Auch haben mich ihre Handlungen und ihr Verhalten häufig genervt.

Das Ende, der Epilog hingegen ist sehr gelungen. Ich war wirklich gerührt und hatte Tränen in den Augen. Auch wenn es hier – soviel darf ich verraten – kein Happy End im eigentlichen Sinne gibt. Hier hat sich die Autorin selbst übertroffen, auch wenn vorhersehbar war, was geschehen würde.
Profile Image for Wurm200.
162 reviews1 follower
March 10, 2017
Stefanie Gregg
Mein schlimmster schönster Sommer
Aufbau Verlag

Autor: Stefanie Gregg, geb. 1970 in Erlangen, studierte Philosophie, Kunstgeschichte, Germanistik und Theaterwissenschaften bis zur Promotion. Nach Stationen im Bereich Bucheinkauf und als Unternehmensberaterin widmet sich die Autorin jetzt nur noch dem Schreiben. Mit ihrer Familie wohnt sie in der Nähe von München. (Quelle: Aufbau Verlag)

Als Isabel nach ihrem Besuch im Krankenhaus im Taxi sitzt, sieht sie auf der Fahrt einen VW-Bus, der zu verkaufen ist. Sofort sagt sie dem Taxifahrer, dass er anhalten soll, und wählt die angegebene Nummer. Ihr Plan? Den Bus kaufen und in den Urlaub fahren.

Das Buch besteht aus insgesamt 30 Kapiteln und einem Epilog. Die Kapitelüberschrift steht immer in der linken oberen Ecke, in einer anderen Schriftart geschrieben. Außerdem wird die Kapitelangabe durch einen Samen der Pusteblume ergänzt (diese Pusteblume finden wir ebenfalls auf dem Cover wieder). Schon beim Aufschlagen des Buches fällt dem Leser sofort ein sehr trauriges Zitat auf, das andeutet, dass es sich beim Buch um kein sonderlich fröhliches Buch handeln könnte. Die Beweggründe der Hauptperson sind in der Tat auch nicht sonderlich fröhlich, jedoch hat die Autorin es geschafft, das Buch sehr humorvoll zu gestalten. So vergisst man zeitweise sogar als Leser den recht traurigen Grund (aber dies gelingt Isabel selbst ja auch im Laufe ihres Abenteuers.). Im Laufe der Story erfährt man immer mehr über die Vergangenheit von Isabel. Dies löst die Autorin meistens durch Erinnerungen, die leider nicht stilistisch vom Text hervorgehoben sind. Diese Erinnerungen bekommen jedoch immer einen eigenen Absatz im Kapitel selbst, sodass es dem Leser doch recht leicht fällt, diese zu erkennen. Manche der Kapitel sind aus der Sicht einer anderen Person erzählt, dies merkt man aber sofort, da der Name der Person zu Beginn des Kapitels steht. Diese Kapitel helfen auch, die Story einzuordnen, da dort jeweils immer eine Tagesangabe steht.

Cover: Das Cover hat als Grundfarbe die Farbe beige. Auf der Vorderseite sehen wir außerdem fünf bunte Streifen, die jeweils von links nach rechts verlaufen. Diese Streifen heben sich auch dadurch vom Rest ab, da diese in Hochglanz gedruckt sind. Zwischen jedem dieser Streifen steht ein Wort des Titels, ebenfalls in Farbe. Beim Lesen des Titels fällt auf, dass es sich um ein Oxymoron handelt, (diese Widersprüchlichkeit findet man ebenfalls im Handeln der Hauptperson). Neben diesen Streifen, finden wir auch einige Bilder, die im direkten Zusammenhang zum Inhalt des Buches stehen.

Fazit: Ein Buch das ein trauriges Thema, in eine humorvolle Story verpackt. Dies gelingt der Autorin sogar sehr gut. Auch schafft sie es, dass man als Leser selbst zum Nachdenken angeregt wird. Ein wirklich tolles Buch, das von mir 5/5 Sterne bekommt.

Klappentext: Erst wenn man alles loslässt, kann das Leben neu beginnen
Als Isabel aus dem Krankenhaus entlassen wird, weiß sie, dass nichts mehr ist, wie es war. Zum ersten Mal ist sie spontan: Sie kauft einen VW-Bus und fährt einfach los. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt alles anders. Eine Reise beginnt, bei der sie Menschen trifft, denen sie sonst nie begegnet wäre, bei der sie ihr altes Leben loslässt und ein neues anfängt – und vor allem eines findet: die Liebe. (Quelle: Aufbau Verlag)

Autor: Stefanie Gregg
Titel: Mein schlimmster schönster Sommer
Verlag: Aufbau Verlag
Genre: Roman
Seiten: 304
Preis: 9,99
ISBN: 978-3-7466-3321-3

http://wurm200.blogspot.de/
Profile Image for Büchermomente.
202 reviews2 followers
February 22, 2017
Wir erleben Isabel die eigentlich ein strukturiertes und geordnetes Lebn führt, bis ihr im Krankenhaus eine niederschmetternde Diagnose gestellt wird. Das Endergebnis dieser Untersuchung wird allerdings erst in zwei Wochen erwartet. Auf dem Rückweg vom Krankenhaus kauft sie kurzentschlossen vom Hippie Rasso, einen alten gelben VW-Bus und begibt sich mit ihm auf eine abenteuerliche Reise. Sie will sich einen Kindheitstraum erfüllen und in die Provence fahren, vorher wird jedoch ein Umweg eingeschlagen, damit Rasso die Asche seiner verstorbenen Mutter abholen kann. So nimmt ein abenteuerlicher, abwechslungsreicher und skuriller Roadtrip seinen Lauf.

Sehr schnell hat mich der flüssige und bildhafte Schreibstil und die einfühlsame Erzählung gefesselt. Es gibt viele denkwürdige Begegnungen, Ereignisse und Menschen, die man so schnell nicht vergessen wird. Die Figuren von Isabel und Rasso werden lebendig, humorvoll und authentisch dargestellt. Vor allem Isabel wirkt immer freier und gelöster während der Reise. Sie strahlt Hoffnung und Zuversicht aus, bewegt die Menschen denen sie begegnet und bringt sie zusammen.

Für mich plötzlich und unerwartet kommt das Ende der Geschichte und lässt mich nachdenklich zurück.

Cover
Das Cover ist sehr schön gestaltet und passt hervorragend zu dieser Geschichte. Es ist farbenfroh, zeigt Motive die in der Geschichte eine Rolle spielen und wirkt sommerlich.

Fazit
Dieser Roadtrip hat mich gefesselt und begeistert. Ich sehe ihn auch als Botschaft, denn trotz der Diagnose hat Isabel es geschafft Hoffnung zu verbreiten, Freundschaften zu knüpfen und die wahre Liebe zu finden.

Es ist ein wahres Vergnügen diese berührende und beeindruckende Geschichte zu lesen und ich kann sie euch wärmstens empfehlen.

Ich bedanke mich beim Aufbau Verlag und NetGalley für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares.
Profile Image for Nana_fkb.
27 reviews5 followers
March 16, 2017
Klappentext:

Isabel kommt aus dem Krankenhaus zurück: die Diagnose ist niederschmetternd. Ein Tumor. Männerfaustgroß. Mitten in ihrem Körper. Wie es weitergeht, wird sie erst in zwei Wochen erfahren. Aber wie wartet man auf sein Todesurteil oder seine Lebenschance? Die sonst so rationale Isabel macht etwas, was sie noch nicht getan hat: spontan sein. Auf dem Rückweg vom Krankenhaus kauft sie kurzentschlossen einen alten VW-Bus und bricht auf. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt es anders. Es ist eine Reise, bei der sie Abschied vom Leben nimmt und ein ganz neues beginnt. [Quelle: Klappentext Aufbau Verlag]

Meine Meinung:

Bisher habe ich noch nie etwas von Stefanie Gregg gelesen. Aber mich hat das farbenfrohe Cover direkt angesprochen. Als ich dann ein wenig recherchiert und herausgefunden habe, dass Gregg ursprünglich aus der Krimi-Sparte kommt, hat mich das Buch noch neugieriger gemacht. Die Geschichte klingt traurig schön – eine gute Kombination für Zwischendurch und so habe ich mich direkt ans Lesen gemacht, nachdem das Buch im Briefkasten gelandet ist. Und ich wurde nicht enttäuscht. Wir lernen eine klar strukturierte Businessfrau kennen, die eine tragische Diagnose erhält, welche ihr gesamtes Leben auf den Kopf stellt. Wie geht man am besten damit um? Mit wem spricht man darüber? Wie will man die letzte Zeit nutzen? Wer darf in der Zeit an ihrer Seite stehen? All diese und viele weitere Fragen gehen Isabel nach der Diagnose durch den Kopf.

Doch anstatt einen klar strukturierten Plan aufzustellen, handelt sie sehr spontan und impulsiv. Sie verschwindet. Will ihrem Schicksal entgehen und einfach nochmal unbeschwert leben. Dass sie dabei sehr viel mehr über sich selbst und ihr Dasein lernen wird, damit scheint sie am Anfang nicht zu rechnen. Denn bevor sie München auch nur verlassen wird, lernt sie Rasso kennen. Einen jungen Mann mit Rasta-Locken und äußerlich erstmal das totale Gegenteil von ihr. Doch genau das scheint ihn interessant zu machen. Sie will sich seinen VW-Bus ausleihen, um eine Reise zu machen. Ihr Ziel: unbekannt. Doch letztlich kommt alles ganz anders und gemeinsam mit Rasso (und weiteren Wegbegleitern) verbringt sie die kommenden Tage und lernt sich viel besser kennen als bisher. Isabel realisiert, dass sie weit mehr ist als nur die erfolgreiche Businessfrau, die zu Hause in ihrem perfekten Haus mit ihrem perfekten Freund wohnt, teure Reisen unternimmt und sonst rund um die Uhr arbeitet. Während der Reise mit Rasso denkt sie vor allem sehr viel über ihre Beziehung und ihre Erwartungen an sich selbst nach. Sie reflektiert ihr Verhalten und ihre letzten Jahre und realisiert, dass sie ihre Prioritäten falsch gesetzt hat.

Von Seite zu Seite wird der Leser mit auf die Reise zu ihrem Inneren genommen. Wir können beobachten, wie sie sich langsam aber sicher in die Person entwickelt, die sie immer sein wollte und die einfach nur das Leben lebt, das ihr gegeben wurde. Gregg hat es geschafft, dass man als Leser mitfiebert und hofft, dass Isabel all das schafft, was sie sich vorgenommen hat.

Ihr Freund George ist mir leider von Anfang an sehr unsympathisch. Er ist der Typ Mann, der von morgens bis Nachts arbeitet, in seiner Freundin nur eine Weggefährtin sieht, die die gleichen Interessen haben muss. Kinder? Ehe? Vollkommen ausgeschlossen. Urlaub? Eher spontan, er kann aber auch wegen einem wichtigen Fall abgeblasen werden. Beistand bei einer schlimmen Diagnose? Fehlanzeige. Dadurch, dass die Kapitel sowohl aus Isabels als auch aus Georges Sicht erzählt werden, können wir zwar eine Entwicklung bei ihm feststellen. Trotzdem scheint er nicht zu verstehen, dass Isabel ihn in dieser Situation an ihrer Seite braucht.

Rasso ist mir direkt sehr sympathisch. Er wirkt von Anfang an etwas verplant, aber das macht ihn liebenswert. Gemeinsam mit Isabel macht er sich auf eine Reise ohne so recht zu wissen, wo es hingehen soll. Aber er ist ein offener Mensch, der sich allen Gegebenheiten anpasst und auch mal spontan auf einen Parkplatz fährt und für Isabel Gitarre spielt und singt (das klingt romantischer als es war
Profile Image for Sue  | DieSueschauerin.
162 reviews7 followers
September 22, 2018
Das Cover ist sehr farbenfroh. Das war auch das Detail das meinen Blick auf das Cover lenkte, als ich eine Mail vom aufbau verlag bekam. Der Klappentext klang auch ziemlich sympatisch, also fragte ich das Buch an. Leider gefiel mir die Geschichte nicht so gut, wie der Klappentext es mir vorgaukelte. An sich fängt die Geschichte schön an und hat (erstmal) einen schönen Verlauf. Die Protagonistin Isabel lernt Rasso, den Besitzer des gelben VW-Busses kennen und startet mit ihr zu einem Roadtrip. Alles schön und gut...dann aber wird es durch mehrere Ereignisse ziemlich verrückt und fast schon fantastisch. So viele verrückte Sachen, wie die Beiden erleben, passen einfach nicht a) zu der Hauptfigur und b) nach Deutschland. Nur ein kleines Beispiel: Die Beiden geraten mit ihrem VW-Bus in einen Banküberfall und finden plötzlich die Beute in ihrem Auto. Außerdem wird Isabel ganz plötzlich vom braven Arbeiterbienchen zur Rebellin, die kokst und trinkt und Nackt-Yoga ausprobiert...der Wandel ihrer Persönlichkeit war mir einfach zu krass, um ehrlich zu sein. Auch die Nebenfiguren sind zum Teil zu überdreht oder nerven mich einfach übelst...zum Beispiel ihr Freund George. Sie hat ihrem Freund ja nicht mal erzählt, dass sie einen Tumor hat und er sieht sie eh eher so als Wochenendfreundin hatte ich das Gefühl.
Ich weiß nicht, was die Autorin sich unter einem Roadtrip in Deutschland vorstellt...aber so kann ich mir das zu 0,00% vorstellen...dazu war es oft vieeel zu verrückt geschildert.
Ich habe für das Buch, obwohl es echt nicht dick ist, auch relativ lange gebraucht, weil ich manchmal einfach nicht weiterlesen wollte, weil es mir zu crazy wurde.
Profile Image for Monerl.
482 reviews14 followers
February 27, 2017
Was ist das für ein Gefühl, wenn einem von einer Sekunde auf die andere das Leben weggenommen wird? Wie kann man mit diesem Gefühl und diesem Wissen umgehen?

Isabel entscheidet im Taxi, auf der Rückfahrt von Krankenhaus nach Hause, ihr Leben umzukrempeln und sich Zeit zu gönnen. Zum ersten mal in ihrem Leben. Denn sie ist jung, sehr erfolgreich, in einer guten Beziehung mit Georg und eigentlich glücklich. Das glaubte sie bis jetzt. Doch wenn sie so glücklich war, warum konnte dieses männerfaustgroße etwas in ihr wachsen? Warum fühlte sich dieses Etwas so wohl in ihrem Bauch?

Auf ca. 300 Seiten begleitet man als Leser die neue Isabel, die sich zum Ende ihres Lebens endlich als die wiederfindet, die sie mal sein wollte. Eine spontane Frau, die sich ins Leben fallenlässt, genießt und offenherzig lacht, Menschen kennenlernt und Freundschaften schließt.

Dieses Buch berührt an vielen Stellen. Holt es uns doch wieder zurück zu unserem Kern, um in uns hineinzuhorchen und zu erfühlen, ob wir nach außen hin diejenigen sind, die wir auch wirklich sein wollten. Ob wir auch immer wieder mal innehalten und betrachten, welche Wünsche wir uns erfüllt haben und ob unser jetziger Weg so richitg ist.

Es ist nichts Neues, das Stefanie Gregg uns mit und durch Isabel sagen will. Doch vergessen wir leicht, was im Leben wirklich zählt.

Isabels Roadtripp ist angehäuft mit Seltsamkeiten, die sie auch nur deshalb erleben darf, da sie endlich die Uhr loslässt, nicht mehr Terminen nachjagt und sich mit Äußerlichkeiten zufrieden gibt. Sie erlebt einen Hippie-Tripp als "Mondenkind" und trifft auf die echte Liebe.

Für den Leser ist da aber auch noch Isabels Freund Georg. Von jetzt auf nachher ist seine Freundin verschwunden. Erst ist er verärgert, doch dann überwiegt das Gefühl der Sorge und später das der Angst. Ist ihr etwas passiert? Oder hat sie ihn wirklich verlassen? Kann es tatsächlich sein, dass sie entführt wurde?

Obwohl mir Georg eher unsympathisch war, darf man ihn nicht vergessen, hat er doch ebenso einen wichtigen Kampf auszufechten. Er muss sich, wie auch Isabel, gezwungenermaßen Gedanken über sein Leben machen und seine Zeit und Liebe mit Isabel erörtern. Und damit entsteht kurz darauf die für mich berührendste Szene des Buches, als er auf einem Bild einer Überwachungskamere Isabel wiedererkennt und sie so doch nicht kennt. Sie ist es! Sie lacht herzlich und dieser Ausdruck auf ihrem Gesicht, genau so wie auf dem Bild, ist ihm fremd. So hat er sie noch nie gesehen. Er erkennt, Isabell ist jetzt glücklich.

Das Ende war vorauszusehen und doch kam es zu plötzlich. Das ist mein einziger Kritikpunkt. Die Geschichte hätte gut noch 50 Seiten vertragen, um den Protagonisten mehr Tiefe zu verleihen. Kaum hat man sie erfasst, sind sie auch schon wieder weg. Ich hatte durchaus Mitgefühl für Isabell und auch für Georg, hatte Freude empfunden und auch gelacht. Doch irgendwie ist alles etwas oberflächlich geblieben. Ich hatte nicht genug Zeit, um mich im Buch festzuhalten.

Vielleicht war das von der Autorin auch so beabsichtigt. Isabel hat ja auch nicht mehr so viel Zeit für ihr schönes Leben übrig, noch weniger als sie eigentlich denkt. Es könnte somit ein stilistisches Mittel gewesen sein. Aber mir persönlich fehlte irgendwie noch ein bisschen was. Ich wollte auch eine Freundin von Isabel werden, doch für mich war die Zeit zu kurz, um eine tiefe Freundschaft zu schließen.

Stefanie Gregg hat viele bekannte und doch vergessene Weisheiten zwischen diese schönen Buchdeckel gelegt. Es würde den Rahmen sprengen, sie alle hier aufzuschreiben. Deshalb kann ich jedem dieses Buch ans Herz legen. Macht es euch gemütlich und lest es. Und dann prüft, ob ihr glücklich seid. Ich wünsche es euch von Herzen.
161 reviews1 follower
March 14, 2025
Mein schlimmster schönster Sommer hat mich stellenweise sehr berührt und zum Nachdenken angeregt. Die Geschichte vermittelt eine wichtige Botschaft darüber, wie wertvoll Gesundheit ist und wie oft wir im Alltag vergessen, das zu schätzen, was wir haben. Isabels Reise war emotional und hatte einige tiefgründige Momente, die mich wirklich ergriffen haben.

Allerdings wirkte die Handlung für mich in Teilen vorhersehbar und klischeehaft, wodurch die Geschichte manchmal an Tiefe verlor.

Insgesamt ist es jedoch ein Buch, das einen innehalten lässt und dazu motiviert, bewusster zu leben.
Profile Image for Suse.
18 reviews
August 4, 2019
Was für eine wundervolle lustig und traurige Geschichte zugleich. Unbedingt lesenswert!
47 reviews
December 25, 2025
Ein kurzweiliges schönes Sommerbuch. Jedoch hatte ich mir vom Klappentext her mehr erwartet.
Profile Image for Jana.
7 reviews1 follower
July 1, 2020
Mein Lieblingsbuch aus 2019 🐕
Profile Image for Wortgeflumselkritzelkram.
46 reviews2 followers
March 27, 2017
"Mein schlimmster schönster Sommer" von Stefanie Gregg ist 2017 im Aufbau Taschebuch Verlag erschienen.

Zum Inhalt lt. Verlagshomepage: Isabel kommt aus dem Krankenhaus zurück: die Diagnose ist niederschmetternd. Ein Tumor. Männerfaustgroß. Mitten in ihrem Körper. Wie es weitergeht, wird sie erst in zwei Wochen erfahren. Aber wie wartet man auf sein Todesurteil oder seine Lebenschance? Die sonst so rationale Isabel macht etwas, was sie noch nicht getan hat: spontan sein. Auf dem Rückweg vom Krankenhaus kauft sie kurzentschlossen einen alten VW-Bus und bricht auf. Eigentlich will sie in die Provence, aber dann kommt es anders. Es ist eine Reise, bei der sie Abschied vom Leben nimmt und ein ganz neues beginnt.

Das nächste Kitsch-as-Kitsch-can-Buch, das mich leider nicht mit auf den Roadtrip genommen hat.

Stefanie Gregg hat in ihrem Buch eine klare Botschaft: Lebe dein Leben, so gut es geht, da du nie weißt, wann es vorbei ist. Dabei bedient sie sich eines lockeren und flüssigen Schreibstil, der sogar zwischendurch – trotz ernstem Thema – mit Witz und Humor einher kommt. Allerdings bleiben dabei die Emotionen auf der Strecke. Die Charaktere bleiben flach und speziell bei Isabel fehlen mir die Gefühle, die bei der Diagnose Krebs doch wahrscheinlich hoch wallen. Da fehlt mir die Verzweiflung, die Akzeptanz, das Himmelhochjauchzendzutodebetrübt.

Dazu werden einige Klischees abgearbeitet: Z. B. ist der Mann, der Isabel den VW-Bus verkauft, natürlich Hippiemäßig gekleidet und mit Rastalocken versehen und führt zudem auch noch Unmengen an Gras mit sich (man mag dazu stehen, wie man will – aber hier fehlt mir in irgendeiner Art und Weise ein „mahnender“ Umgang mit dem Thema Drogen).

Auch wird mir nicht ganz klar, woher Isabel nun eigentlich den Antrieb für ihre innere Veränderung bekommt. Die Gespräche mit den Menschen, die sie trifft, wirken konstruiert und bleiben seicht und ohne wirklichen Tiefgang.

Das Ende kommt abrupt mit einem – für mich – zu erwartenden Ende.

Schade – hier wurde m. M. nach viel Potential verschenkt. Glück und Trauer liegen ja eigentlich oft sehr dicht beieinander. Hier aber schwimmt alles knapp unter der Oberfläche, ohne wirklich in die Tiefe zu gehen und sich emotional wirklich auf das Thema einzulassen.
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