Lea Rabin erzählt aus ihrem Leben. Das mochte ich, da der Leser das Gefühl hat, ihr beim Erzählen zuzuhören. Man erlebt den Menschen Jitzchak Rabin, den Politiker, den Ehemann, den Vater. Frau Rabin zeichnet ein sehr persönliches und liebevolles Bild dieses besonderen Menschen. Was mir weniger gefiel, ist die Qualität der Übersetzung aus dem Englischen. Da hätte man noch einiges verbessern können, vor allem die phonetische Umschreibung der hebräischen Ausdrücke und Namen, aber auch (nur ein Beispiel) der "Pilotenstift", mit dem Rabin den Vertrag mit Arafat unterzeichnete - höchstwahrscheinlich ist damit einfach ein Kugelschreiber der Marke Pilot gemeint. Das mag nach Korinthenkackerei klingen, aber in der Summe sind es zu viele Ungenauigkeiten... deshalb nur zwei Sterne.