Der Laienspielverein des Dörfchens Papavik in Island fasst einen grandiosen Entschluss: Zu Anton Cechovs hundertvierzigstem Geburtstag soll "Der Kirschgarten" aufgeführt werden. Gedanklicher Vater des Projekts ist der geldschwere Unternehmer Vatnar Jökull, der keine halben Sachen mag. Drei Jahre dauern die Vorbereitungen: Eigens wird ein Theater an den Rand eines Gletschers gebaut, ein Dramaturg aus dem fernen Berlin geholt, das Stück neu übersetzt. Bald steht das ganze Dorf Kopf. Je größenwahnsinniger der Einsatz, desto verrückter die Leute. Der Laienspielverein des Dörfchens Papavik in Island fasst einen grandiosen Entschluss: Zu Anton Cechovs hundertvierzigstem Geburtstag soll "Der Kirschgarten" aufgeführt werden. Gedanklicher Vater des Projekts ist der geldschwere Unternehmer Vatnar Jökull, der keine halben Sachen mag. Drei Jahre dauern die Vorbereitungen: Eigens wird ein Theater an den Rand eines Gletschers gebaut, ein Dramaturg aus dem fernen Berlin geholt, das Stück neu übersetzt. Bald steht das ganze Dorf Kopf. Je größenwahnsinniger der Einsatz, desto verrückter die Leute.
Steinunn Sigurðardóttir was born in Reykjavík in 1950. She finished her Matriculation Examination at the Reykjavík Higher Secondary Grammar School in 1968 and a BA in Psychology and Philosophy at the University College in Dublin in 1972.
She published her first book, the poetry collection Sífellur (Continuances), 19 years old and received immediate attention. In 1995 she received the Icelandic Literature Prize for the novel Hjartastaður (Heart Place). Her books have been translated into other languages and a French movie based on the novel Tímaþjófurinn (The Thief of Time) premiered in 1999.
Sigurðardóttir was a reporter at the Icelandic National Broadcasting Service (RUV) and a news correspondent with intervals from 1970-1982. She has also worked as a journalist and written programmes for radio and television.
Steinunn Sigurðardóttir has lived for long and short periods of time in various places in Europe, in the US and in Japan. She currently divides her time between France and Iceland. She has one grown-up daughter.
Ok, also es soll ein neues Stück gespielt werden. Es soll Tschechov sein. Meinetwegen. Dass das Stück neu übersetzt werden muss, wenn die alte Übersetzung nicht gelungen ist, leuchtet mir auch noch ein. Aber wozu denn jetzt extra dafür ein Theater bauen??? 40 Seiten hab ich die holprigen und ziemlich undurchsichtigen Diskussionen mitgemacht, dann hat es mir gereicht.
Ein Haufen isländisch Landeier wollen dem großartigen Tschechow ein Denkmal setzen und "Den Kirschgarten" aufführen. Dazu übersetzen sie das Werk, bauen ein Theater und lassen einen Berliner Regisseur einfliegen. Das Chaos beginnt (bedingt auch durch eine leicht depressive Mentalität mit starkem Hang zum Alkohol)... Urkomisch! Der Roman ist in der indirekten Rede geschrieben, was mir persönlich gefällt, für manche vielleicht gewöhnungsbedürftig ist.