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Zuckersand

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Karl, zwei Jahre alt, entdeckt die Welt und sein Vater möchte ihm dabei nicht im Wege stehen. Karls Expeditionen in die Gegenstandswelt von Wohnung und Straße, Spielplatz und Geschäften, die sein Vater liebevoll begleitet, lösen zahlreiche Erinnerungen und Betrachtungen über dessen eigene Kindheit und deren Gegenstandswelt aus. Der Vater will nicht nur Karls Kindheitsglück, sondern auch die Dinge seiner eigenen Kindheit retten und bewahren. Dies ist nicht der einzige Konflikt in seiner innigen Beziehung zu Karls Mutter Klara, die in der Denkmalschutzbehörde arbeitet, und aus dem Büro per SMS Anweisungen zu Karls Erziehung schickt. Und die Aussicht, endlich eine gemeinsame Wohnung zu beziehen, gefährdet zugleich die "Wunderkammer" voller bedeutungsvoller Gebrauchsgegen­ stände, die der Ich-­Erzähler zu Hause hütet …
Eine solche Wunderkammer der Beobachtungen und Reflexionen, tücki­scher und lustiger Begegnungen ist auch Jochen Schmidts neuer, ebenso komischer wie zutiefst berührender Roman über Karl und seine Eltern.

Unknown Binding

First published February 16, 2017

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About the author

Jochen Schmidt

127 books11 followers
Jochen Schmidt ist 1970 in Berlin geboren und lebt dort. Er liest jede Woche in der "Chaussee der Enthusiasten". Er arbeitet auch als Journalist für die "SZ", "FAZ", "taz" und andere.

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1 star
4 (8%)
Displaying 1 - 5 of 5 reviews
Profile Image for tination.
156 reviews4 followers
May 17, 2017
Wunschdenken

Das Buch: Der Vater von dem zweijährigen Karl erzählt aus seinem Leben mit dem Sohn. Denn er betreut seinen Sohn alleine und schreibt immer wieder Updates an seine Frau und Mutter von Karl. Doch er erlebt Karl nicht nur als kleines Kind. Er sieht in ihm seine eigenen Erinnerungen. Und jedes Kapitel steht für eine Erinnerung aus seinem Leben und dem Leben mit Karl.

Das Fazit: Es ist ein stilles Buch. Und leider fast zu still. Das Leben mit einem Kind kann durchaus lustig, spannend und überraschend (komisch) sein. Dies ist hier absolut nicht der Fall. Der Vater sinniert eher über sein Leben, trauert seiner Vergangenheit hinterher und sieht Karl als Mittel zu den Erinnerungen. Doch eine wirkliche Interaktion zwischen Vater und Sohn findet nicht statt. Erfrischend kam der kleine Gesprächsfetzen zwischen Vater und Mutter daher. Der war aber sehr schnell wieder vorbei und weiter ging es mit den Erzählungen.

Stilistisch kann man hier absolut nicht meckern. Man merkt, dass der Autor weit mehr kann. Er beherrscht die deutsche Sprache wunderbar. Man ist auch nicht abgeneigt zu sehr schönen Sätzen. Aber leider versagt der Kontext.

Denn hätte ich dieses Buch nicht auf der Leipziger Buchmesse 2017 mit dem sehr sympathischen Autor kennengelernt… ich hätte die Geschichte wohl nie verstanden. Es wäre nur eine Anreihung von nichtssagenden Erinnerungen. Der Autor erklärte, dass im Grunde jeder noch ein Kind sei. Da kann man ihm durchaus zustimmen, dass man immer das kleine Kind im Inneren behalten sollte. Aber dieses Buch ist für dieses Plädoyer sehr platt und nichtssagend.

Mit dem Charme des Autors in meiner Erinnerung klingt dieses Buch weitaus spannender. Leider bleibt nichts beim Leser zurück. Sehr schade. Die Erinnerungen bleiben Erinnerungen. Mehr ist nur Wunschdenken. Zudem kommt der Erzähler auch sehr selbstverliebt daher. Das macht die Erinnerungen doch sehr kitschig und weichgespült.

Es ist zusammenfassend ein Buch mit einem sehr speziellen Geschmack. Kindheitserinnerungen treffen auf die Realität Leben mit Kleinkind. Man braucht aber das Buch nicht. Was von der sprachlichen Seite und der wirklich liebevollen Gestaltung des Buches her sehr schade ist.

https://booksoftination.wordpress.com...
Profile Image for Kati Mau.
43 reviews
April 7, 2024
Mich hat das Buch sehr gut unterhalten und amüsiert!

Jochen Schmidt beschreibt ein Vater-Sohn-Idyll wie es schöner nicht sein könnte, schon die Zahnputz-Szene auf Seite 1 fand ich so anrührend, dass mein Herz ganz warm wurde. Es geht um die kleinen Dinge, die klein Karl entdeckt während der Vater fasziniert seinen Sohn beobachtet und sich dabei immer wieder in seine eigene (DDR)-Kindheit zurückerinnert. Die Gedankenwelt des Vaters ist unglaublich! Mich haben die rund 200 Seiten mehrfach zum Lächeln gebracht.
Profile Image for Chris.
403 reviews1 follower
March 19, 2017
auf das buch via 1Live Lesung zur LitCologne gehört. Autor musste über sein eigenes Buch lachen und hat sehr gute Passagen ausgewählt. Mehr oder weniger lose Abhandlungen und Erinnerungen von seiner Jugend, dem Aufwachsen seines noch sehr jungen Sohns und seiner Frau. Witze eher lau. Sprache mit einer Vielzahl an seltenen Wörtern aber leider leider packt einen die persönlichen Erinnerungen des Autors nicht stark genug und die Gedankensprünge von Thema zu Thema sind auch nicht immer nachvollziehbar. Vielleicht als junger Vater das geeignete Buch. Meins war es leider nicht.
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