„Wird er an seinem wahren Ich zugrunde gehen oder werden seine Illusionen ihn retten?“
Wie ein Wunder rettet der junge Arcturus seinen Heimatstadtstaat vor den dampfbetriebenen Kanonen und Hopliten des Feindes. Er glaubt, das nur dem Gott Cherus zu verdanken. Deshalb schließt er sich dem Tempel an, deren Priester und Kleriker die einzig wahren Götter vertreten. Unermüdliches Training und seine Hingabe an Cherus geben ihm die Fähigkeit, den Gott selber in seinen Körper fahren zu lassen. Mit diesen Kräften wird er zum besten Werkzeug des Tempels gegen das Böse. Bis er vom Pakt des Toten Gottes erfährt und dieses Geheimnis seine Welt erschüttert. Von Selbstzweifel geplagt und desillusioniert verliert er seine Kräfte. Doch diese sind nötiger als je zuvor. Aus Freunden werden Feinde, das Böse lauert bereits.
Der Autor zum „Antike und Mythen, Spiritualität, Dämonen und etwas Steampunk. Ich wollte Fantasy schreiben, statt Genrekonventionen.“
Bereits das Cover spricht auf den ersten Blick an, Cover der düstere Stil gefällt mir sehr gut und passt zum Buch. Auch der Schreibstil passt sehr gut den durch die spannenden und flüssigen Beschreibungen ist man rasch in die Welt des Buches eingetaucht. Die düstere Erzählweise und der hohe Spannungsbogen lassen einen das Buch kaum ablegen. Die Charaktere sind detailliert beschrieben und besonders der Hauptcharakter ist sehr authentisch und spannend aufgebaut. Er hat den Glauben das Cherus ihm beistand, seine Heimatstadt zu retten. Somit schließt sich dem Tempel an um dort zu lernen. Die Handlung setzt neben Spannung auch auf Spritualität, Religion und verschiedene Mythen. Auch Charaktere wie aus dem Fantasygenre bekannt sind dort am vorkommen. Insgesamt ein spannendes und schön düsteres Werk.