Ob Arlberg, Feldberg oder Norwegens Viele Orte rühmen sich, die Wiege des Skisports zu sein - und alle haben irgendwie recht. Die Autorin stellte in ihrer Jugend Schanzenrekorde auf, lieferte sich unzählige Rennen, schwingt leidenschaftlich gern, bis der Powder stiebt, und hat die Königsdisziplin aller Langläufe, den schwedischen Vasalauf, absolviert. Sie geht den Eigenheiten besonderer Regionen und Skifahr-Stile nach. Begegnet Flachlandtirolern, Kinderskikursen und Pistensäuen, Amateuren und Profis, Helm- und Mützenträgern, Asketen und Partylöwen. Widmet sich modischen Auswüchsen und kulinarischen Angeboten am Pistenrand. Und findet heraus, wie man richtig wachst und wie einst die Zukunft des weißen Sports aussehen könnte.
Antje Rávic Strubel (geb. 1974) lebt und arbeitet als Schriftstellerin in Potsdam. Nach dem Abitur machte sie in Berlin eine Ausbildung zur Buchhändlerin, bevor sie an der Universität Potsdam und der New York University Literaturwissenschaften, Amerikanistik und Psychologie studierte und 2001 ihr Studium abschloß. In New York arbeitete sie als Beleuchterin an einem Off-Off-Theater in Greenwich Village, das später zum Schauplatz ihres ersten Romans „Offene Blende“ wurde. Mit Erscheinen des Buches entschied sie sich für einen Autorinnamen; sie ergänzte ihren bürgerlichen Namen um den Namen Rávic, der eine Erfindung ist. Er bezeichnet eine weitere Identität, die ihrer Person während des Schreibens zukommt.